Für die Damen IV des FSV Marktoffingen stand am Samstag der nächste Spieltag auf dem Programm. Trotz zweier Niederlagen zeigte die junge Mannschaft eine starke Leistung und ließ ihre positive Entwicklung deutlich erkennen.
Im ersten Spiel trafen die Marktoffingerinnen auf die Damen aus Dillingen. Von Beginn an waren sie hellwach und zeigten, dass sie dem Gegner Paroli bieten wollten. Mit großem Einsatz und Kampfgeist hielten sie die Partie lange offen. Allerdings machte sich bei den Aufschlägen noch die fehlende Routine bemerkbar. Zu viele Eigenfehler verhinderten, dass wichtige Punkte erzielt werden konnten. Letztlich war dies der entscheidende Unterschied zwischen Sieg und Niederlage. Mit 0:3 (21:25, 21:25, 25:27) musste man die Punkte zwar den Dillingerinnen überlassen, doch der Spielverlauf spiegelte die Deutlichkeit des Ergebnisses nur bedingt wider. Die Zuschauer sahen ein abwechslungsreiches und spannendes Spiel, das mit etwas mehr Sicherheit im Aufschlag durchaus auch einen anderen Ausgang hätte nehmen können.
Im zweiten Spiel wartete mit dem FC Affing ein weiterer starker Gegner. Bereits der Blick auf die Altersstruktur beider Teams verdeutlichte die Herausforderung: Während die Spielerinnen des FC Affing überwiegend zwischen 20 und 30 Jahre alt sind, liegt der Altersdurchschnitt der Marktoffinger Mannschaft bei gerade einmal 16 Jahren. Eine wichtige Stütze ist dabei die routinierte Tamara Bosch, die mit ihrer großen Volleyballerfahrung als ruhender Pol die junge Mannschaft unterstützt.
Trotz dieses Altersunterschieds zeigten die FSV-Damen eine beeindruckende Vorstellung. Mit großem Mut gingen sie in jede Aktion, kämpften um jeden Ball und setzten den Gegner immer wieder unter Druck. Besonders im zweiten Satz wurden sie für ihren Einsatz belohnt und konnten diesen mit 25:23 für sich entscheiden. Am Ende musste sich Marktoffingen jedoch mit 1:3 (16:25, 25:23, 18:25, 18:25) geschlagen geben.
Auch wenn an diesem Spieltag keine Punkte auf das Konto des FSV gingen, gibt die Entwicklung der jungen Mannschaft allen Grund zur Zuversicht. Die Spielerinnen verbessern sich von Woche zu Woche und haben gezeigt, dass sie mit den etablierten Teams der Liga bereits gut mithalten können. Im Rückspiel werden die Karten neu gemischt, und dann wollen die Marktoffingerinnen die Chance nutzen, sich für die beiden Niederlagen zu revanchieren.