Prüfung erfolgreich abgelegt: fünf neue Schiedsrichterinnen beim FSV

(Bild: Birgitt Grübl)

Fünf neue D-Schiedsrichterinnen für die Volleyballabteilung des FSV Marktoffingen. Aktiv Volleyball zu spielen macht viel Spaß. Dass dazu aber auch die Verantwortung gehört, Spiele als Schiedsrichter zu leiten, ließen sich die 5 FSV-Nachwuchsspielerinnen Dana Hager, Celine Müller, Leni Hager (hinten v.l.) Lina Bachmann und Lisa Wiedemann (vorne v.l.) von ihren Trainern überzeugen. In Langweid absolvierten sie nach guter Schulung durch Birgit Grübl den Kurs zum D-Schiedsrichter erfolgreich.

Jugendturnier in Holzgerlingen

Eine große und auch sportlich erfolgreiche Einheit: die U14 Mädchen des FSV Marktoffingen beim Schönbuch Jugendcup in Holzgerlingen (Foto: Eva-Maria Schröter)

Nach zwei Jahren Pause war es wieder so weit. Über 80 Volleyballjugendteams waren nach Holzgerlingen zum größten Jugendturnier Süddeutschlands gekommen. Auch der FSV Marktoffingen war mit 8 Mannschaften in den Altersklassen U13 bis U20 dabei. Über 2 Tage gab es viel Volleyball, meist auf gutem Niveau, aber auch einen Showabend, gemeinsames Übernachten und viele gewinnbringende Gespräche zur Teambildung. Den eindrucksvollsten Leistungsnachweis brachten die vier U14 Teams des FSV. Einem gelang mit Platz 3 der Sprung aufs Treppchen, aber auch die folgenden Platzierungen (5, 6 und 14 im Feld von 24 Mannschaften) sprechen für die Leistungsbreite beim FSV. Stark gefordert waren die jungen Damen des FSV, die am Samstag als U18 im Viertelfinale nur um einen Punkt den Einzug ins Halbfinale verpassten und am Ende Platz 7 erreichten. Am Sonntag starteten sie in gleicher Besetzung beim U20-Turnier, hielten dort gut mit und wurden Fünfter. Das erste Mal auf dem Großfeld standen die U16 Mädchen. Sie hatten gegen die Älteren in dieser Altersklasse erwartungsgemäß noch keine Chance. Nach zwei Niederlagen landeten sie in der zweiten Hälfte des Leistungsniveaus, gewannen dort souverän drei Spiele und lernten viel im Hinblick auf die Taktik des Großfeldes. Beachtlich stark präsentierten sich die U13 Mädels, die bei 28 Startern auf dem guten 6 Platz landeten. 2 Tage Volleyball, viel gelernt, Erfolge erzielt und die Gemeinschaft gestärkt – ein lohnenswertes Wochenende.

Saisonabschluss bei den Volleyballerinnen

Foto hinten v.l.:  Ina Klaus, Trainerin Steffi Stimpfle, Anna_Lisa Wagner, Julia Seitz, Katharina Altenburger, Sarah Boos,
vorne: Marie Geiß, Magdalena Michl, Susi Wagner

Die überlange oftmals Corona beeinträchtigte Saison der Volleyballerinnen des FSV Marktoffingen ist endgültig vorbei. Leider brachte das letzte Ergebnis eine kleine Enttäuschung für die Damen 3. Gersthofen gewann am Freitag sein Nachholspiel gegen Auerbach-Streitheim und zog noch um 2 Punkte an den FSV-Damen vorbei. Lange Zeit führten die FSV-lerinnen die Tabelle der Bezirksklasse mit dem Vorteil von mehreren Spielen deutlich an. Erst im Endspurt gab es aber noch 3 Niederlagen in Altenmünster (zweimal 2:3) und im alles entscheidenden Spitzenspiel in Gersthofen (1:3). Allerdings war das FSV-Team am Saisonende nur noch zum Teil mit dem ursprünglichen Kader identisch. Festgespielte Spielerinnen, die man in der FSV-Zweiten benötigt hatte, und eine noch mit den Folgen von Corona kämpfende Aktive schwächten den Kader. Zwar machten die aus der Vierten und Fünften geholten Nachwuchsspielerinnen ihre Sache gut, aber ganz konnten sie die Leistungsträgerinnen Alicia Gentner, Miriam Streinz und Nadine Willig nicht ersetzen. Der Traum von der Meisterschaft muss verschoben werden, genauso wie die Hoffnung auf eine Relegation. Diese hatte der BVV wegen Corona in allen Ligen abgesetzt, so dass nur der Meister aufsteigen darf. Damit reihen sie sich beim FSV in die Reihe der Corona-Geschädigten ein, denn auch die FSV-Erste (schon zum zweiten Mal in Folge) in der Bayernliga wie auch die Fünfte waren Vizemeister geworden und hätten jetzt die Chance auf einen Relegationsaufstieg gehabt. Während die Aktiven jetzt erst mal die Hallen meiden und sich auf den Beachplätzen vergnügen werden, sitzen die Verantwortlichen schon wieder beisammen und planen die neue Saison.

Jugend U13 – Riesderby bei der Südbayerischen in Vilsbiburg

Von links hinten : Marianne Wizinger, Lea Bauer, Yelda Erdogan, Johanna Frieß , Ramona Wolf, Rebekka Knaus, Jule Singheiser, Thomas Frieß 
Links vorne : Lina Huber, Lara Enßlin , Isabell Hederer, Marie Deibler, Anna-Lena Koglin, Lina Wunderlich (Foto: Josef Wizinger)

Wenn das letzte Spiel bei der südbayerischen Meisterschaft der U13 Mädchen Nördlingen gegen Marktoffingen heißt und es im 16-er Feld um Platz 11 geht, dann weiß man, dass in beiden Vereinen gute Nachwuchsarbeit geleistet wird. Dass sich Marktoffingen dabei erst im Tie-break mit 2:1 durchsetzte, zeigt dass beide Vereine in dieser Altersstufe gleich auf sind. Bei dem zweitägigen Turnier in Vilsbiburg hatten beide Vereine bereits am Samstag trotz Niederlagen gegen die Spitzenteams auch ihre Highlights. Nördlingen beendete nach Siegen gegen Lenggries und Dingolfing hinter dem späteren Sieger Jahn München sogar den zweiten Platz in der Gruppe. Den Sprung zur Bayerischen verpassten sie gegen Mauerstetten 2 mit 0:2. Marktoffingen machte große Formschwankungen durch. Auf den hochwertigen 2:1 Sieg gegen den Vierten der Meisterschaft ESV Neuaubing folgten Niederlagen gegen Lohhof und Straubing. Das führte bei Punktgleichheit dreier Teams zum letzten Gruppenplatz. Am Sonntag kämpften beide Rieser Mannschaften im Topf der Plätze 9-16. Weil sie sich beide ähnlich durchkämpften, endete die Meisterschaft mit dem oben genannten Riesderby in Niederbayern. Marktoffingen gewann dabei gegen Dingolfing, verlor aber gegen Planegg Krailling. Nördlingen besiegte Gotteszell, verlor aber gegen Lohhof. Am Ende waren alle Rieser Mädels (siehe Foto) und die beiden Nachwuchstrainer Marianne Wizinger (FSV) und Thomas Frieß (TSV) hoch zufrieden.

Bayernliga – Sieg in Mauerstetten sichert der Ersten den Vizemeistertitel

Hinten v.l. Betreuerstab Inge Liebhäuser, Susann Löfflad, Elke Schröter, Milena Leberle, Eva-Maria Schröter, Steffi Stimpfle, Co-Trainerin Maresa Lutz, vorne: Lisa Müller, Kristin Löfflad, Marie Deißler, Anna-Maria Stelzle, Jenny Stempfle, Melli Dauser (Foto: Kristin Löfflad)

Nichts weniger als der Titel zum Vizemeister stand auf dem Spiel, als die Damen 1 des FSV Marktoffingen zu ihrem letzten Saisonspiel ausrückten. Im Entscheidungsspiel in Mauerstetten setzen sich die FSV-Damen in einem spannenden Match letztlich 3:1 durch. Die Freude war groß – letztes Saisonspiel und nochmal ein richtiger Kracher zum Schluss. Sowohl Mauerstetten als auch die FSV Damen konnten durch einen Sieg auf Rang 2 klettern. Eigentlich sollte der Showdown in Marktoffingen stattfinden, Mauerstetten gab jedoch das Rückspiel im Mai kampflos an den FSV ab.

Wie so oft in dieser Saison hatte man nicht die komplette Mannschaft dabei, Jasmin Beyerle und Maria Altenburger fielen aus. Sogar der allgegenwärtige Trainer Josef Wizinger fehlte, er betreute die U14-Mädchen bei der südbayerischen Meisterschaft in Vilsbiburg. In dieser kuriosen Saison war allerdings niemand beeindruckt von einem dezimierten Kader, es wurden schon einige Siege eingefahren in verschiedensten Aufstellungen. Außerdem fühlten sich die FSV Damen bei Co-Trainerin Maresa Lutz bestens aufgehoben.

Entsprechend kaltschnäuzig starteten die Damen 1 in das Spiel. Druckvolle Aufschläge, eine gute Annahme um Libera Anna Stelzle und vor allem harte Angriffe über alle Positionen verschafften zur Mitte des Satzes ein angenehmes Polster zum 17:13. In der heißen Phase konnte Mauerstetten mit einigen clever gesetzten Angriffen über die Mitte noch einmal verkürzen auf 22:20. Maresa Lutz appellierte in einer Auszeit noch einmal an die Konzentration des Teams und forderte „knallharte Angriffe“. Das ließ sich niemand zweimal sagen, der Satz wurde mit 25:22 zugemacht.

Im zweiten Satz konnte sich vorerst niemand absetzen, das Aufschlagsrecht wechselte beinahe bei jedem Ballwechsel. Erst durch zwei Aufschlagserien von Milena Leberle und Kristin Löfflad zeigte sich Mauerstetten beeindruckt und unterlag letztlich deutlich mit 15:25. Danach gab es kein Halten mehr – „VIZEMEISTER VIZEMEISTER HEY HEY“ schallte es durch die Halle. Der gesicherte Punkt reichte den Marktoffingerinnen bereits aus, um klipp und klar auf dem zweiten Platz zu bleiben.

Ausgelassen starteten die FSV Damen in den dritten Satz und führten deutlich mit 17:10, danach wurde es jedoch eng. Die Konzentration schien dahin, Mauerstetten fand oft die Lücke im Block und der FSV scheiterte am gegnerischen Block. Am Ende des Satzes wollte nichts mehr klappen, bevor man sich recht versah ging der Satz mit 25:20 an das Heimteam.

Der vierte Durchgang sollte nun den Sieg bringen, zum Vizemeistertitel wollte man auf keinen Fall eine Niederlage mit heim bringen. Alle waren sich einig, harte Angriffe und Kampf in der Abwehr mussten her. Vor allem Eva-Maria Schröter setzte sich ein ums andere Mal durch und ließ ihre Angriffe bei Mauerstetten einschlagen. Alle waren wieder hellwach auf dem Feld, Marie Deißler konnte alle Angreifer nach Belieben einsetzen. Doch spannend wurde es trotzdem bis zum 23:23, erst Eva-Maria Schröter konnte die letzten beiden Bälle auf den Boden bringen und es konnte endgültig gefeiert werden.

15 Siege und 5 Niederlagen stehen nach dieser turbulenten Saison auf dem Konto der Damen 1. Vor Burgberg und Mauerstetten konnte man sich den zweiten Tabellenplatz sichern, normalerweise ist das Ticket für die Relegation zur Regionalliga gewiss. Leider wurde bereits im November 2021 aufgrund der Corona Krise vom Verband entschieden, die Relegationsspiele nicht stattfinden zu lassen. Bereits in der Saison 2019/20 erging es der Damen 1 so, auch da hätte man gerne die Relegation gespielt.

Da bleibt einem nur übrig, sich auf die kommende Saison zu freuen. Vielleicht klappt es ja dann mit dem erträumten Wiederaufstieg in die Regionalliga. Vorerst möchte sich die Damen 1 bei allen Sponsoren, Helfern und Zuschauern für die tatkräftige Unterstützung bedanken und verabschiedet sich in die Sommerpause. Im Oktober 2022 dürfen wir uns wieder auf spannende Spiele in heimischer Halle freuen.

Bericht: Milena Leberle