Volleyball Schnuppertraining

FSV Jugendtrainerin Marianne Wizinger, ihre Helferin Moni Kunert und die Schar der interessierten Mädchen.
 

In den Sommerferien bot die Volleyballabteilung des FSV Marktoffingen 4 Schnuppertrainings für Mädchen im Grundschulalter an. Nach der langen sportarmen Zeit wollen die Jugendtrainer der Abteilung wieder sportliche Anreize schaffen. 12 Mädchen haben sich nun entschlossen, diese attraktive Ballsportart im Team zu erlernen. Das wöchentliche Training findet ab jetzt am Mittwoch von 15.00 – 16.30 Uhr in der Mehrzweckhalle Marktoffingen statt. Weitere interessierte Mädchen in diesem Alter können sich gerne anschließen. Meldung bei Familie Wizinger (09087/727) oder vor dem Training am Halleneingang.

Volleyball Nachwuchsarbeit in diesen Zeiten

Die Gemeinschaft erhalten, den Spaß an der Bewegung fördern und die Lieblingssportart nicht aus den Augen verlieren. Das sind die Hauptziele, die sich die Volleyballabteilung des FSV Marktoffingen  vorgenommen hat. Nach mehreren Wochen Athletik und Koordination per Skype-Training vor Ostern, stellte das Trainerteam nach einer kurzen Pause jetzt ihr Programm wieder um. Spaß, Kreativität und Wettkampf sollen jetzt neue Anreize setzen. Eva-Maria Schröter und Kristin Löfflad haben diese Aufgabe beim FSV übernommen. Zweimal in der Woche erhalten die Mädels zwei Aufgaben mit dem Ball und mit Geräten. Jeweils eine Aufgabe gilt als Challenge, bei der es auch einen Sieger und Preisträger gibt. Was das Trainerteam als Lösungen per Video vom „Schnokafluag“ (U14/U16) und den „Wühlmäusen“ (U12/U13) zurück bekommt, übertrifft alle Erwartungen. Die Mädels sind motiviert und fit. Es könnte also losgehen…..Gewinner ist auch das Trainerteam, das sich über die eingeschickten Videos freut, die jede Woche eine andere Überraschung bereit halten. Ein kleiner Einblick bietet die von Eva-Maria Schröter zusammengestellte Collage.

Zur aktuellen Lage beim Volleyball

Es wird einige Monate dauern, bis wir in Marktoffingen wieder solch tolle Szenen bewundern dürfen. Die Saison wurde abgebrochen.

Eigentlich ist bei den Hallensportarten jetzt die Zeit, in der es in die entscheidende Phase geht. Gestern gab es vom Volleyballverband eine nicht ganz überraschende aber doch schwerwiegende Entscheidung: Die aktuell still gelegte Saison wird ganz abgebrochen. Für die ca. 70 aktiven Volleyballerinnen des FSV Marktoffingen bricht damit das sportliche Ziel weg. Die unbesiegten Damen 1 waren sogar ganz dick im Rennen um die Meisterschaft. Bisher hielten sich die 5 Teams mit virtuellem Training regelmäßig für den Zeitpunkt einer möglichen Fortsetzung der Saison fit. Die beiden Bayernligateams trainieren 2-3 mal in der Woche und eine Gruppe aus 4 Damen 1-Spielerinnen (Theresa Wizinger, Eva-Maria Schröter, Kristin Löfflad und Steffi Stimpfle) kümmert sich um die Nachwuchsspielerinnen im U12-U14 Alter. Dieses Training wird auch weitergeführt werden. Auch die Damenteams wollen sich weiter im Chat treffen, um zumindest den Gemeinschaftsgedanken zu fördern. Personelle Verluste hatte die FSV-Abteilung auf Grund dieser intensiven Betreuung glücklicher Weise bisher nicht zu beklagen. Also durchhalten, auch die Fans, bis irgendwann in der Halle oder auf dem Beachplatz die Bälle wieder fliegen.

Bayernliga – Erfolg und Niederlage der beiden FSV-Teams

Sie spielte am Samstag ihr 712. Spiel für den FSV, doch stärker hat man sie nie gesehen. Libera Simone Klaus  wurde nicht nur von ihren Mitspielerinnen (Maria Altenburger, Melli Dauser und Steffi Stimpfle) bewundert.

Wenn es auch ein hartes Stück Arbeit war, so setzten die Damen 1 des FSV Marktoffingen auch im 4. Spiel ihre Siegesserie fort. Allerdings brauchte sie gegen die Zweite der DJK München-Ost 5 Sätze und ein starkes Finish bis der 3:2 Sieg feststand. Die kurzzeitig gewonnene Tabellenführung verloren die FSV-Damen allerdings schon am Tag darauf wieder, weil derselbe Gegner die nicht vollständig angetretene FSV-Zweite klar mit 3:0 besiegte.

Waren die Münchnerinnen im letzten Jahr noch eher ein Abstiegskandidat, so haben sie sich ganz offensichtlich für diese Saison andere Ziele gesteckt. Ein in Anzahl und Körpergröße beachtlicher Kader und eine exakte Einstellung durch ihren Trainer auf die Vorzüge des FSV-Spieles sorgten dafür, dass im 1. Satz die Dominanz klar von München ausging. Block und Feldabwehr hatten das Glanzstück des FSV-Angriffs, den Schnellangriff über die Mitte, voll im Griff. Hinzu kam noch eine agile Münchner Feldabwehr um die starke Libera Sonja Dachgruber. Mit 25:19 ging der erste Satz folgerichtig verdient an die Gäste. Das FSV-Trainergespann Maresa Lutz und Josef Wizinger forderte von ihrer Mannschaft nun mehr Risiko im Aufschlag und eine Verlagerung der Angriffe auf außen. Beide Maßnahmen belebten das FSV-Spiel. Bis zum 5:0 schlug Theresa Wizinger und bis zum 13:8 Steffi Stimpfle und 23:16 mit je 3 Punkten auf und lenkten das Spiel in die gewünschte Richtung. Über außen war Linkshänderin Maria Altenburger nun die effektivste Angreiferin. Mit 25:21 war der Ausgleich hergestellt und es ging so weiter. Lange Ballwechsel und sehenswerte Netzaktionen auf beiden Seiten, doch die Satz entscheidenden Serien gelangen durch Maria Altenburger mit 4 Aufschlägen bis zum 15:9 und Jassi Beyerle vom 19:15 bis zum 23:15 erneut zwei FSV-lerinnen. Da auch die FSV-Abwehr um die fast unüberwindbare Libera Simone Klaus nun gut organisiert stand, ging auch der dritte Satz mit 25:20 an den FSV. Doch auch München konnte sich in diesem hoch interessanten Spiel noch einmal steigern. Im mit 27 Minuten längsten Satz lagen sie bis zum 20:16 immer vorn. Der FSV nahm die letzte Auszeit und war beim 23:23 nahe am Sieg dran. Tolle Abwehraktionen ihres Gegners und etwas zu wenig Mut im Aufschlag führten zum 24:26 Satzverlust und zum Tiebreak. Bis zum letzten Seitenwechsel (3:8) waren die FSV-Damen zu sehr mit der entgangenen Chance beschäftigt und München witterte einen wichtigen Auswärtssieg. Lisa Müller und Eva-Maria Schröter leisteten nun zusammen mit Simone Klaus in der Abwehr Unglaubliches und vorne wurden die Mitten Jassi Beyerle und Kristin Löfflad frecher und aggressiver. So waren eine kleine Aufschlagserie von Lisa Müller zum richtigen Zeitpunkt zur ersten Führung (12:11), ein klasse Block von Jassi Beyerle, ein genialer Leger von Kristin Löfflad und ein finaler Linienkracher von Eva-Maria Schröter die entscheidenden Aktionen zum 15:13 Erfolg.

Trotz Abstand und Maske. Bei solch sehenswerten Veranstaltungen springt der Funke trotzdem über.

Ohne ihren Kapitän Laura Geiß und Libera Anna Stelzle (beides vereinsinterne Sicherheitsmaßnahmen) waren die Damen 2 am Sonntag gegen die Münchnerinnen auf verlorenem Posten. Diese sorgten mit ihrer Aufschlagstärke für Verwirrung in der Ballannahme beim FSV. Die somit durchsichtig gewordenen Angriffe wurden oft Beute des starken Blocks. Einzig Carina Willig punktete fleißig. Mit 25:17 ging der Auftakt klar an München. Die FSV-Damen kämpften sich mit viel Engagement zurück ins Spiel und waren nun mit allen Angreifern erfolgreich. Leider beendete beim 17:8 eine fulminante Münchner Aufschlagserie bis zum 17:17 dieses Stimmungshoch. Hier vermisste man Libera Anna Stelzle doch sehr. Die Rieserinnen fingen sich wieder, hatten im engen Endspurt aber nicht das notwendige Glück und unterlagen trotz dieses Vorsprunges mit 24:26. Jetzt war es schwer wieder zurück zu kommen, zumal München locker auf 18:12 davonzog. Es spricht für die Moral der FSV-Damen, dass sie sich noch einmal bis auf 21:22 herankämpften. Der entscheidende Durchbruch wollte aber nicht gelingen, so dass München mit 25:22 den 3:0 Sieg holte.

FSV 1: Theresa Wizinger, Marie Deißler, Steffi Stimpfle, Kristin Löfflad, Jassi Beyerle, Maria Altenburger, Lisa Müller, Melli Dauser, Eva-Maria Schröter, Simone Klaus

FSV 2: Jenny Stempfle, Marlene Klaus, Carina Willig, Leonie Gabler, Madeleine Gerth, Cindy Helmschrot, Sandra Hirsch, Johanna Altenburger, Antonia Leberle

Bilder zum Spiel gibt’s hier