Bezirksklasse/Landesliga – Vorschau: Damen 3 am Samstag und Damen 2 am Sonntag mit Heimspielen

Präsenz und Durchsetzungsvermögen am Netz, hier Laura Geiß (27) angespielt von Jenny Stempfle, könnten der Schlüssel zu den erhofften Erfolgen sein

Volleyball pur gibt es am Wochenende in Marktoffingen zu erleben. Bereits am Samstag ab 14.30 Uhr will Marktoffingen 3 in der Bezirksklasse weiter fleißig Punkte für den Klassenerhalt sammeln. Der letztjährige Vizemeister, der die halbe Mannschaft an die FSV-Zweite abgeben musste, trifft dabei auf den ungeschlagenen Tabellenführer Hochzoll 3 und den Tabellennachbarn Friedberg 3. Am Sonntag ab 13.00 Uhr will die FSV-Zweite zu Hause versuchen, ihren tollen 3. Platz zu verteidigen bzw. auszubauen. Als Gegner erwarten sie Langweid und Schwabing 2. Beide konnte sie schon als Schiedsrichter in Augenschein nehmen und sie wissen, dass ein hartes Stück Arbeit auf sie wartet.

Jugendvolleyball: U12-Erfolg in Harburg, U16 trotz Niederlage weiter Tabellenführer, U20 unangefochten

Riesige Freude herrschte bei den U12 Mädels des FSV Marktoffingen, die mit ihrer Ersten als Zweite des Qualiturniers in Harburg sich ein Ticket für die Schwäbische Meisterschaft erkämpften. Die Mädchen, die ihr erstes Turnierjahr erleben, brauchten schon die Unterstützung von Talisbär „Moffi“, Betreuerinnen Emilia Michl und Lina Huber (hinten), um die 6 aufregenden Spiele erfolgreich zu überstehen. V.l. Lotte Huber, Johanna Grill, Lena Böllmann (alle 1), Leonie Grimm, Anne Bauerle, Katharina Reichherzer, Svenja Geiß (1), Nicola Gielata. Die Trainer Marianne und Theresa Wizinger, Nicole Müller und Jenny Stempfle waren stolz auf ihre Mädels. Bild: Marianne Wizinger

Großkampftag in Sachen Jugendvolleyball war am Sonntag im Sportpark Nördlingen. Auf allen 4 Hallen fanden Punktspiele in den Altersklassen U20 und U16 statt. Das Highlight war dabei das Riesderby zwischen den U16 Teams aus Nördlingen und Marktoffingen. Vor einer stattlichen Zuschauerzahl bekämpften sich beide Teams über drei spannende, aufregende und auch sehenswerte Sätze, bis Nördlingen mit 2:1 (25:21, 27:29, 15:11) die verdiente Revanche für die Vorrundenniederlage gelungen war. Marktoffingen konnte sich darüber hinweg trösten, dass der gewonnene Satz zur Verteidigung der Tabellenspitze reichte. Die übrigen Mannschaften haben nicht die Klasse der beiden Rieser Teams, die danach Pfuhl (TSV) und Jettingen (FSV) recht deutlich mit 2:0 besiegten. In den anderen Hallen bewies die U20 des FSV Marktoffingen ihre Sonderklasse. Weder Nördlingen (25:7, 25:9) noch Rehling (25:15, 25:10) hatten eine Chance gegen die Nordrieserinnen, die damit ungeschlagen und ohne Satzverlust die Tabelle anführen. Nördlingen verlor auch gegen Gersthofen mit 0:2.

Bayernliga – Damen 1: Der Heimnimbus bleibt gewahrt

Kristin Löfflad versenkt einen von Marie Deißler perfekt gestellten Schnellangriff

Ziel erfüllt: Siegesbilanz ausgebaut, zuhause weiterhin ungeschlagen, an den Tabellenführer TSV Eiselfing näher heran gerutscht, sich auf den zweiten Tabellenplatz in der Bayernliga hochgearbeitet – all das erreichten die Marktoffingerinnen mit dem Sieg gegen FTM Schwabing. Doch das gelang erst nach einem Hin und Her.

Erst zwei Stunden nach Spielbeginn konnten sich die FSV Damen überglücklich in den Armen liegen und den nächsten Saisonsieg bejubeln. Zuvor war es für alle Beteiligten eine kleine Achterbahn der Gefühle. Zwischen freudestrahlend, Ratlosigkeit, nervenaufreibend und Kampfeswillen wurde den Zuschauern in der bis auf den letzten Platz gefüllten Marktoffinger Mehrzweckhalle alles geboten. Dabei begann alles wie schon in der Woche zuvor gegen den TB München. Gleich zu Beginn legten die Marktoffingerinnen einen Blitzstart aufs Parkett und setzten sowohl die Annahme als auch die Abwehr der Schwabinger massiv unter Druck. Bei den Auszeiten des gegnerischen Trainers beim Spielstand von 2:8 und 2:12 konnte Heimtrainer Sebastian Stadali nur die simple Ansage „genau so druckvoll weiterspielen“ für sein Team finden. Dann fand auch endlich das gegnerische Team ins Spiel. Beflügelt durch eine 8er Aufschlagserie von Schwabings Eva Hertrich gelang den Gästen plötzlich alles und die FSV Damen hatten das Nachsehen. Es wollte einfach kein Punkt mehr klappen und bis man es sich versah, war der erste Satz weg. Mit 20:25 schafften die Schwabinger das noch schier Unmögliche und holten einen schon verloren geglaubten Satz für sich. Etwas geschockt wechselten die Marktoffinger die Seiten – jetzt nicht lange über die Niederlage nachdenken, sich an das Positive vom Satz zuvor erinnern und befreit aufspielen, lautete die Ansage des Trainergespanns. Das Konzept ging auf. Eine ruhige Annahme um die beiden Liberas Jana Fix und Kathi Roder entschärfte nun wieder die starken Aufschläge der Gegner und die Angriffsreihe aus Marktoffingen fand immer wieder eine Lücke im Schwabinger Feld. Bis zum Spielstand von 9:9 verlief das Spiel recht ausgeglichen, dann kam Zuspielerin Marie Deißler zum Aufschlag und verließ diese Position erst wieder beim Stand von 18:9. Routiniert spielte die Mannschaft dieses Mal den Satz zu Ende und der Ausgleich war mit 25:14 mehr als deutlich geschafft. Im dritten Satz war das Spiel dann wieder komplett in der Schwabinger Hand. Alles was zuvor so einwandfrei geklappt hatte, schien nun wieder im Spiel an Leichtigkeit verloren zu haben. Zwar mit guten Aktionen, schien das Spiel doch eher verkrampft. Schwabing nutzte diese Chance gekonnt und übte viel Druck auf die Marktoffinger Annahme aus. 7:17 hieß das zwischenzeitliche Ergebnis. Trotz einer kleinen Korrektur gegen Satzende war der Gewinn für die Münchnerinnen nie mehr in Gefahr und mit 18:25 verkürzte der Gegner das Spiel auf 1:2 zugunsten der Gäste. In Durchgang vier zeigten sich die Rieserinnen dann erst recht motiviert und starteten stark, schließlich wussten alle, dass sie es besser können. Jetzt gelang es auch auf der Gastgeberseite, den Block optimal zu positionieren, sodass die Angriffe von Schwabing bestens entschärft werden konnten. Gleichzeitig glänzte Eva-Maria Schröter sowie die Mitten Jassi Beyerle und Kristin Löfflad durch unglaublich starke Angriffe, die sie im gegnerischen Feld versenkten. Wie in einen Spielrausch spielten die FSV Damen und schafften mit einem deutlichen 25:16 Satzgewinn, sich in den letzten und entscheidenden Tiebreak zu retten. Hier zeigte die Mannschaft nun eindrucksvoll nochmal ihr volles Potential. Mit den motivierenden Worten „zuhause bisher ungeschlagen“ in den Köpfen legten die Marktoffinger los wie die Feuerwehr. Gnadenlos am Aufschlag brachte jede Spielerin eine kleine Serie durch, beim letzten Seitenwechsel an dem Tag stand es schon 3:8 zugunsten des FSV. Dieses druckvolle Spiel zogen sie nun komplett durch. Die wenigen Bälle, welche Schwabing zurück spielte, wurden abgeklärt über eine überragende Außenangreiferin Maria Altenburger gespielt, welche die Bälle zurück ins gegnerische Feld donnerte. 4:15 hieß es am Ende und die Bayernliga-Damen konnten auch im vierten Heimspiel ausgelassen einen Sieg mit ihren Fans feiern. Dieser Sieg schob die Mannschaft nun bis auf den zweiten Platz in der Tabelle vor, angeführt vom bisher immer noch ungeschlagenen Spitzenreiter TSV Eiselfing. Nächste Woche geht es für das Team noch bis ins niederbayerische Tiefenbach, bevor die Mannschaft in die Weihnachtspause geht. (Bericht: Antonia Leberle)

FSV I: Marie Deißler, Kathi Roder, Jana Fix, Kristin Löfflad, Jassi Beyerle, Lisa Müller, Antonia Leberle, Milena Leberle, Marlene Klaus, Melanie Dauser, Eva-Maria Schröter, Maria Altenburger

Bilder zum Spiel gibts hier

Bayernliga – Vorschau: Damen 1 wollen weiter im oberen Tabellendrittel mitmischen

Eva-Maria Schröter will am Sonntag mit ihren knallharten Angriffen auch das Team aus Schwabing fordern…

Was gibt es am Sonntag, den 20.11.2022 ab 14:00 Uhr in der Marktoffinger Mehrzweckhalle zu sehen? Den aktuell Drittplatzierten in der Bayernliga, FSV Marktoffingen 1 gegen den 7. Platz – FTM Schwabing. Beide Teams haben bisher 5 Spiele in der Saison absolviert – das glücklichere Ende dabei hatte wohl der FSV. Mit momentan 3 Siegen und 2 Niederlagen haben die Rieserinnen das genau umgekehrte Ergebnis als die Münchnerinnen, welche mit 2 Siegen und 3 Niederlagen trotzdem ganze 4 Plätze unter dem FSV stehen. Dabei trennt beide Teams eigentlich nur ein Zähler. Wer am Ende diese Partie also gewinnt, wird die Ligatabelle ganz schön neu durcheinanderwürfeln. Ansporn für die FSV Damen sollte neben dem Gewinn natürlich auch die Aussicht sein, sich weiter im oberen Tabellendrittel festzuhalten und näher an den Ligaprimus TSV Eiselfing zu rutschen. Ein weiterer Anreiz ist die ungeschlagene Heimbilanz, mit der das Team aus Marktoffingen bisher auftrumpfen konnte. Bei 3 Heimspielen und 3 Siegen wurden die Zuschauer in der “Festung Marktoffingen” bisher nicht enttäuscht. Des Weiteren ist dies bereits die letzte Gelegenheit Volleyball-Bayernliga in diesem Jahr noch zuhause zu sehen. Nach diesem Sonntag spielen die Damen 1 nur noch auswärts, bevor es Anfang Dezember schon in die Winterpause geht. Gründe gibt es also genug, warum man sich einen Volleyballbesuch bei bester Verpflegung am Sonntag in Marktoffingen nicht entgehen lassen sollte.

(Bericht: Antonia Leberle)

Bayernliga – Damen 1 zeigen dem Gegner die Grenzen auf

In der Marktoffinger Festung weiterhin ungeschlagen – dritter Sieg im dritten Heimspiel hieß es am Ende für die Damen 1 gegen den TB München (Archivbild)

Waren es letzte Woche noch die FSV-Damen, die die Rolle des deutlich unterlegenen Gegners im Spiel gegen den TSV Eiselfing waren, so erlebten die Zuschauer am vergangenen Samstag in der Marktoffinger Mehrzweckhalle ein komplett getauschtes Rollenspiel der Kräfteverhältnisse in der Bayernliga. Die Akteure bei diesem Husarenstück – der FSV als übermächtiger Gegner, sowie der TB München 2, welche am Ende des Spiels als deutlich schwächere Mannschaft wieder vom Platz schlichen. Dass am Ende nach nur einer Stunde Spielzeit die Damen 1 ausgelassen mit ihren Trainern auf dem Spielfeld den so deutlich gewonnenen dritten Heimspielsieg bejubeln konnte, war dann für alle Beteiligten doch eine kleine Überraschung. Sieht man sich die Satzergebnisse jedoch an, gleicht das Ergebnis eher einer zündenden FSV-Rakete, welche sich in höhere Stratosphären spielte, als einer Überraschung: Beim Spielstand von 0:7 hatte die gegnerische Trainerin schon beide Auszeiten verbraucht, doch unbeeindruckt dessen setzten die Damen 1 ihr Spiel weiterhin knallhart durch. Nach bombenharten Aufschlägen hatte das Team aus München Probleme, den Ball überhaupt im Spiel zu halten. Die wenigen Bälle, die sie zurück übers Netz zu spielen konnten, wurden dann auf Marktoffinger Seite in cleverer Art und Weise auf die Angreiferinnen verteilt, welche wohl an diesem Tag alle einen Sahnetag erwischt hatten. Besonders Mittelangreiferinn Steffi Stimpfle und Zuspielerin Marie Deißler boten mit ihren Angriffskombinationen den Zuschauern einen „Volleyball-Leckerbissen“ nach dem anderen. Dass Coach Sebastian Stadali bei einer genommenen Auszeit beim Spielstand von 22:10 zugunsten des FSV seinem Team noch Anweisungen für den nötigen Feinschliff mit auf den Weg in den nächsten Satz gab, zeigt wie dominierend hier der FSV am Werke war. Durchgang zwei verlief anschließend nicht weniger dominant. Durch die weiterhin konstant starke Annahme konnte das Spiel schnell und variabel gestaltet werden. Hier waren jetzt vor allem Melli Dauser und Lisa Müller mit starken Pipe-Angriffen und frechen Lobs kaum noch zu bremsen. Und auch der Marktoffinger Block stand ausgezeichnet. Mittelangreiferin Jassi Beyerle war derart präsent vorne am Netz, dass sie kaum Raum für Gegenangriffe zuließ. Obwohl die Gäste aus der Hauptstadt nun öfters selbst zum Zug kamen, war auch der zweite Satz mit 25:20 eine klar gewonnene Angelegenheit für die Heimmannschaft. Satz drei verlief im Gegensatz zu den ersten beiden Durchgängen deutlich enger. Hin und wieder schlichen sich bei den Marktoffingeren kleinere Leichtsinnsfehler ein. Dies ermöglichte den Gegnerinnen den Punkteabstand kurz zu halten. Bei Spielständen von 7:7 und der einzigen Münchner Führung von 11:12 konnte man nun als Zuschauer meinen, dass die FSV-Damen sich wohl schon in Sieges-Sicherheit wiegten und nun den Gegner doch noch zum Zuge lassen kommen. Was dann geschah, kann man vielleicht mit dem Wörtchen „unglaublich“ am besten beschreiben. Ab dem Spielstand von 14:14 ließen die Marktoffinger keinen Punktgewinn für den Gegner mehr zu. Mit Antonia Leberle erfolgreich am Aufschlag, einer bestens organisierten Abwehr um die beiden Liberas Simone Klaus und Jana Fix und einer gnadenlos am Netz agierenden Maria Altenburger hatte der FSV in den „Dampfmaschinen-Modus“ geschaltet, um aus einem Unentschieden zur Satzmitte den Gegner regelrecht zu überrollen und einen überaus deutlichen 25:14 Satzgewinn zu machen.  Mit diesem dritten Sieg im dritten Heimspiel behalten die Rieserinnen ihre weiße Weste, was Heimspielsiege angeht weiterhin an. Zuhause ungeschlagen – die Marktoffinger Festung bleibt also weiterhin ungestürmt. Was dieser Sieg noch bringt? Den momentan dritten Platz in der Bayernliga, allerdings nur einen Punkt unter dem aktuellen Zweitplatzierten. Diesen Podestplatz zu sichern gilt es, wenn nächsten Sonntag (wieder bei einem Heimspiel) der FTM-Schwabing ins Ries kommt. Mal sehen, ob diese Mannschaft es schafft die Heimstärke der Damen 1 zu brechen…

FSV I: Marie Deißler, Theresa Wizinger, Simone Klaus, Jana Fix, Steffi Stimpfle, Kristin Löfflad, Jassi Beyerle, Milena Leberle, Antonia Leberle, Lisa Müller, Maria Altenburger, Melanie Dauser, Eva-Maria Schröter

Bericht: Antonia Leberle