Bezirksklasse – Damen 3: Wichtige Punkte für den Klassenerhalt

5 wichtige Punkte sammelten die Damen 3 an den letzten beiden Spieltagen und haben sich damit ein kleines Polster von 6 Punkten zum Relegationsplatz um den Abstieg angelegt. Das wichtigste Spiel war dabei das gegen den Landkreisrivalen Gosheim. Hier waren die FSV-Damen zur rechten Zeit fokussiert und in Form. Außer einem Rückschlag im zweiten Satz (20:25) hatten sie ihren Gegner weitgehend im Griff und gewannen die anderen Sätze mit 25:17, 25:19 und 25:15 mit deutlichem Vorsprung. Gegen den Zweiten Altenmünster schnupperten sie nach verlorenem 1. Satz (15:25) in den nächsten beiden Sätzen am Satzgewinn, doch jeweils beim 23:23 hatte der Favorit das bessere Händchen für die „big points“ und gewann jeweils mit 25:23. Eine Woche davor holten sie in Affing zwei Punkte, es hätten aber auch mehr sein können. Gegen Affing/Hollenbach wechselten sich die beiden Teams bei den Satzgewinnen ab. 20:25, 25:14, 20:25, 26:24, jetzt musste der Tiebreak entscheiden. Diesen gewann Affing auf Grund eines sehr guten Starts in den Satz mit 15:10. Rehling war der zweite Gegner und da sah es nach zwei Sätzen überhaupt nicht rosig aus: 21:25, 13:25. FSV-Coach Theresa Mezger stellte ihr Team auf drei Positionen um und hatte recht damit. 25:16, 25:19 – erneut ging es in den Tiebreak. Beim 12:10 war der Sieg in Sichtweite, aber erneut fehlten die „big points“ in dieser heißen Phase und der Sieg ging mit 17:15 an Rehling. Trotz zweier ärgerlich knappen Niederlagen hatten die FSV-Damen zwei weitere Punkte für den Klassenerhalt eingesammelt.  

Kreisliga – Damen 4 und Jugend U18: Mammutprogramm am Wochenende

Eine echten Härtetest absolvierten die U18-Mädels des FSV Marktoffingen. Insgesamt standen 7 Spiele in der Kreisliga (2) und auf der Bezirksmeisterschaft (5) auf dem Programm. Wenn es auch für den Angriff auf die Spitze nicht ganz reichte, so überzeugten sie mit 4 Siegen ihre Trainer bestens. In der Kreisliga ging es gegen die Tabellennachbarn Gundelfingen und Affing 2 um die beste Ausgangslage hinter Tabellenführer Donauwörth 3. Marktoffingens Vierte überzeugte gegen den Tabellenvierten Affing auf der ganzen Linie mit einem überlegenen 3:0 Sieg (25:16, 25:13, 25:13). Damit hatten sie die Voraussetzungen für ein Spitzenspiel gegen den Zweiten Gundelfingen geschaffen. Diese gewannen den ersten Satz im Endspurt noch recht sicher mit 25:20. Spätestens nach dem unglücklich mit 24:26 verlorenen Satz hatten die FSV-Mädels erkannt, dass sie gegen die routinierten Damen aus Gundelfingen durchaus eine Chance hatten. Angepeitscht von einer fulminanten 11-er Aufschlagserie von Elena Jung holten sie sich den 3. Satz mehr als deutlich mit 25:14. Jetzt fighteten beide Teams um jeden Ball, denn der Lohn war der 2. Platz. Punkt für Punkt ging es bis zum 23:23. Dann setzte sich erneut die größere Erfahrung der Gundelfingerinnen mit 25:23 durch. Nach kurzer Erholung traten sie am Sonntag zur Bezirksmeisterschaft in Haunstetten schon wieder an. Nach zwei überlegenen 2:0 Siegen gegen Kleinaitingen und Illertal folgte die Herausforderung der Spitze Schwabens. Zwar konnten die FSV-Mädels noch einmal ihr bestes Volleyball anbieten, für den späteren schwäbischen Meister Mauerstetten reichte es aber nicht (0:2). Die letzte Chance auf den Titel bot sich im Halbfinale gegen Sonthofen. Schnell wurde klar, dass gegen diese geballte Kraft der höherklassigen Mädels aus dem Allgäu kein Kraut gewachsen war (11:25). Zwar verloren die FSV-lerinnen auch den zweiten Satz. Hier hielten sie gut dagegen und holten immerhin 19 Punkte. Das kleine Finale um den dritten Platz gewannen sie gegen Haunstetten wieder sicher mit 25:19, 25:11. Auf dieser Meisterschaft trat auch der TSV Nördlingen an. Sie verloren gegen Sonthofen und Haunstetten jeweils mit 0:2 und hatten beim 1:1 gegen Pfuhl das Pech bei 22:25 und 25:23 genau einen Punkt weniger gemacht zu haben als ihr Gegner. Das Spiel um Platz 7 verloren sie gegen Illertal mit 0:2. Rund um das Turnier pflegten sie echt rieserische Freundschaft und standen auch noch für ein gemeinsames Foto bereit.   

In Schwarz: TSV Nördlingen, in Blau: FSV Marktoffingen (Foto: Wizinger)

Hinten v.l.: Helena Hebold, Paula Mayr, Charlotte Lüftl, Emma Wolf, Thea Thudt, Chrissi Haim, Clara Rieger, Amalia Friedrich, Lisa Wiedemann, Jana Biller; Vorne: Jana Fix, Annalena Kneer, Minja Rudukic, Lina Bachmann, Dana Hager, Tina Stimpfle

Bayernliga – Damen1: volle Halle, tolles Spiel – aber wieder keine Punkte

Der letzte Heimspieltag der FSV Volleyballerinnen hatte wohl Lust auf mehr gemacht…eine volle Marktoffinger Mehrzweckhalle sah diesen Sonntag wieder ein grandioses, stimmungsvoll spannendes und kämpferisches Volleyball Spiel gegen den Tabellenzweiten TV Planegg-Krailling. Die nötigen Eckpunkte für einen guten Spieltag – geile Fankulisse, zwei Hammer Mannschaften und ein starkes Spiel- waren also gegeben. Letztlich wollen sich nur das Gewinnen und die erhofften Punkte bei den Damen 1 momentan noch nicht einstellen. 

Dass es eher ein Spiel David gegen Goliath werden sollte, zeigen nicht nur die aktuellen Tabellenplätze (Platz 2 Planegg-Krailling und Platz 8 FSV Marktoffingen). Auch die körperlichen Größenunterschiede wurden gerade vorne am Netz mehr als deutlich. Dennoch stemmte sich die Heimmannschaft mit voller Kraft dagegen. Marlene Klaus, Kathi Roder, Steffi Stimpfle, Jassi Beyerle, Eva-Maria Schröter, Maria Altenburger und Milena Leberle in der Anfangsformation fanden gut ins Spiel und setzten den Gegner vor allem über die Mittelposition gewaltig unter Druck. Aber nicht ohne Grund steht das oberbayerische Planegg auf Platz 2 in der Bayernliga: mit langen Flatteraufschläge setzten sie eine erste Duftmarke, in der sie die Annahme des FSV gehörig in Bedrängnis brachten. So konnten sie sich einen schönen 3 Punkte-Vorsprung erarbeiten, der gerade beim 22:19  wichtig war. Denn hier hatten die Rieserinnen erstmals wieder richtig Zugriff auf den Spielaufbau und standen auch in der Abwehr bombensicher. Ein verschlagener FSV-Aufschlag beendete die Aufholjagd und die Planegger machten den Sack ihrerseits wieder mit 3 gefährlichen Angaben zum 25:22 Satzgewinn zu. “Es gibt nur ein Gas- nämlich VOLLGAS”- war die simple und doch motivierende Ansage zum Seitenwechsel. Denn jetzt drehten die FSV Damen richtig auf. Mit Jassi Beyerle am Aufschlag kamen sie perfekt in den zweiten Satz. Wieder eine gefestigte Annahme versorgte Zuspielerin Marlene Klaus, welche ein bock starkes Spiel zeigte, mit guten Bällen.  Auch schwierige Situationen wurden mit klugen Köpfchen gelöst und in den entscheidenden Augenblicken bewahrten die Damen 1 die Nerven und sicherten sich mit dem gleichen Punkteverhältnis wie in Satz 1, diesmal zugunsten der Marktoffingerinnen den Ausgleich. Ein ähnliches Bild zeigte sich dann in Satz 3- zwei kämpferische top Mannschaften mit keinem nennenswerten Vorteil auf beiden Seiten. Was auf gegnerischer Seite eine Nr. 18 Ines Turner am Aufschlag war, war auf Gastgeber Seite eine sprunggewaltige Maria Altenburger und eine “Blockwand” Lisa Müller. Erst gegen Satzende war es wieder in der Crunchtime ein entscheidender verschlagener FSV Ball, welche die Hoffnung auf einen zweiten Satzgewinn im Keim erstickte. Hieß es also nochmal alles in die Waagschale werfen, einen vierten Satzgewinn holen und sich so in einen Tie-break zu retten. Diese Vorhaben gelang auch streckenweise wieder einwandfrei. Theresa Wizinger spielte ein ums andere Mal ihre Mitspielerinnen, allen voran Steffi Stimpfle immer wieder perfekt in Szene. Bis zum Spielstand von 12:12 war auch alles offen, bis es, so ärgerlich es auch war, eine einzige Aufschlägerin von Planegg-Krailling das Ergebnis bis zum Spielstand von 12:19 drehte. Zwar kämpfte das Team nochmals leidenschaftlich um jeden Ball, aber diesen großen Rückstand konnten sie nicht mehr aufholen und somit ging auch dieses Spiel mit 1:3 an den Gegner. Dass man trotz aller guten Eigenschaften und spitzen Leistung nicht Zählbares holen kann ist als Sportler natürlich super frustrierend. Dennoch hilft in solchen Situationen nur: den Mut nicht verlieren, aus den Niederlagen lernen, weiter kämpfen und das nächste Mal wieder einen Sieg einfahren. Dies können die Damen 1 dann schon nächste Woche tun, wenn sie gleich an einem Doppelspieltag ran müssen. Samstag zuhause gegen den Tabellenersten TSV Eiselfing und Sonntag gegen den ebenfalls in der Rückrunde stark aufspielenden TSV Burgberg. Bleibt abzuwarten, ob man diesmal mit Punkten belohnt wird….

FSV I: Marlene Klaus, Theresa Wizinger, Kathi Roder, Steffi Stimpfle, Jassi Beyerle, Eva-Maria Schröter, Maria Altenburger, Lisa Müller, Melli Dauser, Milena Leberle

(Bericht: Antonia Leberle)

Vorschau – FSV-Teams können am Wochenende 15 Punkte sammeln

Sich am Netz durchsetzen, wie hier im Bild Jassi Beyerle, wollen sich alle FSV Mannschaften an diesem Wochenende (Foto: B. Liebhäuser)

15 mögliche Punkte können am Wochenende die FSV Volleyball-Teams aus Marktoffingen einsammeln. Während es für das Bezirksklasse-Team um Trainerin Steffi Stimpfle auswärts gegen Altenmünster und Gosheim geht, dürfen am Samstag die Damen 4 und am Sonntag die Damen 1 den “Daheimgebliebenen” beste Volleyball-Unterhaltung bieten.

„Punkte sammeln“ – Dies wurde zum Leitspruch der Bayernliga-Damen am vergangenen Spieltag. Der eingesprungene und altbewährte Coach Wizinger erinnerte in seinen Auszeiten das Team an seine mentalen Stärken und machte nochmals deutlich, dass es eigentlich im Spiel nichts zu verlieren gibt, sondern man vielmehr sich aufs „Punkte sammeln“ und „Stärken präsentieren“ fokussieren sollte. Diese wichtigen Eigenschaften gilt es auch am Sonntag, gegen den TV Planegg-Krailling abzurufen. Der aktuelle Tabellenzweite hat allerdings genauso viele Punkte wie der Erste in der Liga. Da die FSV-Damen auch noch kein Spiel gegen diese Mannschaft bestritten haben, kommt also ein unbekannter Gegner ins Ries. Aber wer weiß, mit der richtigen Einstellung, etwas Glück und hoffentlich vielen gesammelten Punkten, können sie auch einen der Großen in der Liga ärgern. Spielbeginn ist wieder regulär für einen Sonntag ab 14:00 Uhr.

Einen Tag vorher, Samstag, den 28.01.23 ab 14:30 Uhr wartet für die Kreisliga-Mädels aus der Damen 4 eine richtige Herausforderung. Zu Gast kommen der TV Gundelfingen und der FC Affing II, welche jeweils einen Platz vor bzw. einen Platz unter den Marktoffingerinnen stehen. Da alle 3 Mannschaften auch noch ähnlich viele Punkte haben, könnte es spannender nicht werden, wer am Ende die Oberhand gewinnt …

(Bericht: Toni Leberle)

Bayernliga – Damen 1 trotz tollem Kampf ohne Punkte

Maria Altenburger, ein Garant für die wichtigen Punkte vorne am Netz (Bild: Bernhard Liebhäuser)

Lange hielten die FSV Volleyballerinnen zuhause gegen das Team aus Tiefenbach sehr gut mit, dann reichte die Kraft aber am Ende nicht mehr und die Marktoffingerinnen mussten zum ersten Mal in dieser Saison eine 1:3 Niederlage zu Hause in Kauf nehmen. Am Ende gab es natürlich enttäuschte Gesichter auf Seiten der Heimmannschaft, dennoch boten sie den zahlreichen Zuschauern in der Marktoffinger Mehrzweckhalle eine fast zweistündige beste Volleyball-Unterhaltung. Unterm Strich steht also ein beherzter Auftritt mit viel mehr Selbstbewusstsein als in den zwei vorangegangen Spielen in der Rückrunde, aber eben kein Sieg zu Buche.

Ein mittlerweile stark dezimierter Kader von momentan nur noch 8 Spielerinnen wusste um die Stärken des Gegners aus Niederbayern. Bereits in der Vorrunde hatten die Rieserinnen mit den lang gezogenen Aufschlägen und dem variablen Spiel der starken Zuspielerin ihre Probleme. Dies sollte sich auch in Satz 1 zeigen – mit vollem Risiko bei den Aufschlägen zogen die Gegner auf einen guten 5-Punkte-Vorsprung weg, welchen sie auch bis zum Ende mit 25:20 verteidigen konnten. Selbst viel mehr Mut am Aufschlag forderte das kurzerhand eingesprungene Trainerduo Sven Wachsmann und Josef Wizinger, welche Haupttrainer Sebastian Stadali ersetzten, der selbst einen Spieltag hatte. Diese Vorgabe setzte dann Melli Dauser als Erstes gekonnt um, durch ihre gefährlichen Sprungflatteraufschläge brachte sie das zuvor vermisste Selbstbewusstsein ins Team. Jetzt war auch die Sicherheit im FSV-Spiel zurück. Theresa Wizinger und Marlene Klaus, welche sich hervorragend auf der Zuspiel-Position ergänzten, lenkten nun das Geschehen und konnten ihre Angreifer bestens einsetzen. Vor allem Steffi Stimpfle, Jasi Beyerle  und Maria Altenburger „schossen“ sich auf ihren Positionen nun so richtig auf den Gegner ein. Mit 15:25 war der Ausgleich zum 1:1 Satzerfolg also mehr als deutlich geschafft. Diese starken Attribute (mutiger Aufschlag und gefährliche Angriffe) galt es nun auch im dritten Satz abzurufen. Tiefenbach wusste jedoch wieder geschickt ihre Aufschlag-Waffe einzusetzen, welche die Marktoffingerinnen auf eine harte Probe stellte. Erst bei deutlichen Rückständen von 3:12 und 15:20 hatten die Gastgeber wieder besseren Zugriff aufs Spiel und setzten mit einem unbändigen Kampfgeist noch einmal alles daran, um eine fulminante Aufholjagd zu starten. Leider stand am Ende mit 22:25 der FSV wieder mit leeren Händen da. Szenenapplaus der Zuschauer zum Seitenwechsel sollte die Spielerinnen nochmal motivieren, um sich in einen fünften Satz zu kämpfen. Libera Kathi Neuner hatte nun die Aufschläge bestens im Griff und kratzte auch in der Abwehr viele schon unerreichbar geglaubte Bälle noch vom Boden. Das Spiel sollte seinen Höhepunkt erreichen – lange Ballwechsel, mit bis zu sage und schreibe 21! Netzüberquerungen strapazierten die Kräfte beider Mannschaften. Dass dies meist mit dem glücklicheren Ende für den FSV ausging, verlieh den Damen einen enormen Siegeswillen. Dies war auch wichtig, denn beim Stand von 21:17 für Tiefenbach schien auch der letzte Satz schon verloren zu sein. Mit den letzten noch vorhandenen Kräften fightete das gesamte Team sowohl auf dem Feld als auch am Spielrand um jeden Ball. Dass es am Ende ein verschlagener, knapper Aufschlag ins Aus und ein Quäntchen mehr Glück für Tiefenbach war, welche sich denkbar hauchdünn mit einem 23:25 Satzerfolg den Sieg sichern konnten, sorgte natürlich für enttäuschte Mienen beim FSV. Dennoch positiv: das zuvor fehlende Selbstbewusstsein haben die Damen 1 auf jeden Fall wieder gefunden und auch wenn keine zählbaren Punkte auf der Habenseite verbucht werden konnten, haben sie sich wieder von ihrer besten (Volleyball)-Seite gezeigt. Die Chance auf den ersten Sieg in der Rückrunde haben sie dann bereits nächsten Sonntag, wenn der zweitplatzierte TSV Planegg-Krailling ins Ries kommt, welcher noch ein unbekannter Gegner ist, denn dies wird das erste Spiel der Saison gegen diese Mannschaft sein. Also: auf ein Neues, dann hoffentlich mit den ersten Punkten!

(Bericht: Antonia Leberle)

Bilder vom Spieltag