Damen 4 – Kreisliga – Erfolgreicher Saisonstart

Hinten : Birgit Grübl, Elena Jung, Lisa Wiedemann, Leni Hager, Lena Schöps, Clara Rieger, Josef Wizinger, Dina Grübl, Jana Fix
Vorne: Elisa Seefried, Dana Hager, Lina Bachmann, Emma Wolf, Tina Stimpfle

Den Start in die neue Saison der Volleyballabteilung des FSV Marktoffingen übernahmen  dieses Jahr die Damen 4 in der Kreisliga. Sie stellten mit zwei 3:0 Auswärtssiegen gegen die SG Inchenhofen/Aichach II und Langweid II den Zeiger für alle anderen FSV-Teams gleich in die erfolgreiche Richtung. Die beiden klaren Siege waren in dieser Form von dem neu zusammengestellten Team nicht erwartet worden. Der Großteil spielte letzte Saison noch eine Liga tiefer. Da die Personalplanungen mit den Erfahrungen der beiden Coronajahre größere Kader verlangten, war die Fünfte abgemeldet worden und alle Mädchen stiegen auch ohne Meister zu werden auf. Was sie am Samstag in der niederen und engen Halle in Inchenhofen vor allem in der Ballannahme und Abwehr boten, war sehr erfreulich und die Grundlage für die Siege. Die von der fehlerfreien Libera Jana Fix organisierte Abwehr brachte die Bälle meist perfekt zu den ideenreich spielenden Zuspielerinnen Dina Grübl und Lisa Wiedemann. So angespielt konnten auch die Angreiferinnen glänzen. Mit der Sicherheit des guten Spieles im Rücken gelangen in beiden Spielen entscheidende Aufschlagserien, wobei hier neben den beiden Zuspielerinnen auch Tina Stimpfle und Elena Jung größere Serien gelangen. Inchenhofen/Aichach, der letztjährige Meister, der auf den Aufstieg verzichtete, war nur im ersten Satz bis zum 18:21 in Führung. Nach einem starken Finish (25:22) hatten die FSV-Mädels alles im Griff und gewannen souverän mit 25:15 und 25:19. Langweid II hatte rein optisch enorme Größenvorteile. Die beiden FSV Coaches Brigit Grübl und Josef Wizinger vertrauten nun dem 2. Teil des 12-köpfigen Kaders, der seine Sache sehr gut machte (25:17 und 25:19). Erst als Langweid im 3. Satz zum 18:18 Gleichstand kam, war neues Personal gefragt. Die eingewechselten Dina Grübl, Emma Wolf und Tina Stimpfle sorgten jedoch sofort für die nötigen Punkte zum 25:19 Erfolg. Fazit: unerwartet guter Start. So kann es weiter gehen.

Prüfung erfolgreich abgelegt: fünf neue Schiedsrichterinnen beim FSV

(Bild: Birgitt Grübl)

Fünf neue D-Schiedsrichterinnen für die Volleyballabteilung des FSV Marktoffingen. Aktiv Volleyball zu spielen macht viel Spaß. Dass dazu aber auch die Verantwortung gehört, Spiele als Schiedsrichter zu leiten, ließen sich die 5 FSV-Nachwuchsspielerinnen Dana Hager, Celine Müller, Leni Hager (hinten v.l.) Lina Bachmann und Lisa Wiedemann (vorne v.l.) von ihren Trainern überzeugen. In Langweid absolvierten sie nach guter Schulung durch Birgit Grübl den Kurs zum D-Schiedsrichter erfolgreich.

Jugendturnier in Holzgerlingen

Eine große und auch sportlich erfolgreiche Einheit: die U14 Mädchen des FSV Marktoffingen beim Schönbuch Jugendcup in Holzgerlingen (Foto: Eva-Maria Schröter)

Nach zwei Jahren Pause war es wieder so weit. Über 80 Volleyballjugendteams waren nach Holzgerlingen zum größten Jugendturnier Süddeutschlands gekommen. Auch der FSV Marktoffingen war mit 8 Mannschaften in den Altersklassen U13 bis U20 dabei. Über 2 Tage gab es viel Volleyball, meist auf gutem Niveau, aber auch einen Showabend, gemeinsames Übernachten und viele gewinnbringende Gespräche zur Teambildung. Den eindrucksvollsten Leistungsnachweis brachten die vier U14 Teams des FSV. Einem gelang mit Platz 3 der Sprung aufs Treppchen, aber auch die folgenden Platzierungen (5, 6 und 14 im Feld von 24 Mannschaften) sprechen für die Leistungsbreite beim FSV. Stark gefordert waren die jungen Damen des FSV, die am Samstag als U18 im Viertelfinale nur um einen Punkt den Einzug ins Halbfinale verpassten und am Ende Platz 7 erreichten. Am Sonntag starteten sie in gleicher Besetzung beim U20-Turnier, hielten dort gut mit und wurden Fünfter. Das erste Mal auf dem Großfeld standen die U16 Mädchen. Sie hatten gegen die Älteren in dieser Altersklasse erwartungsgemäß noch keine Chance. Nach zwei Niederlagen landeten sie in der zweiten Hälfte des Leistungsniveaus, gewannen dort souverän drei Spiele und lernten viel im Hinblick auf die Taktik des Großfeldes. Beachtlich stark präsentierten sich die U13 Mädels, die bei 28 Startern auf dem guten 6 Platz landeten. 2 Tage Volleyball, viel gelernt, Erfolge erzielt und die Gemeinschaft gestärkt – ein lohnenswertes Wochenende.

Saisonabschluss bei den Volleyballerinnen

Foto hinten v.l.:  Ina Klaus, Trainerin Steffi Stimpfle, Anna_Lisa Wagner, Julia Seitz, Katharina Altenburger, Sarah Boos,
vorne: Marie Geiß, Magdalena Michl, Susi Wagner

Die überlange oftmals Corona beeinträchtigte Saison der Volleyballerinnen des FSV Marktoffingen ist endgültig vorbei. Leider brachte das letzte Ergebnis eine kleine Enttäuschung für die Damen 3. Gersthofen gewann am Freitag sein Nachholspiel gegen Auerbach-Streitheim und zog noch um 2 Punkte an den FSV-Damen vorbei. Lange Zeit führten die FSV-lerinnen die Tabelle der Bezirksklasse mit dem Vorteil von mehreren Spielen deutlich an. Erst im Endspurt gab es aber noch 3 Niederlagen in Altenmünster (zweimal 2:3) und im alles entscheidenden Spitzenspiel in Gersthofen (1:3). Allerdings war das FSV-Team am Saisonende nur noch zum Teil mit dem ursprünglichen Kader identisch. Festgespielte Spielerinnen, die man in der FSV-Zweiten benötigt hatte, und eine noch mit den Folgen von Corona kämpfende Aktive schwächten den Kader. Zwar machten die aus der Vierten und Fünften geholten Nachwuchsspielerinnen ihre Sache gut, aber ganz konnten sie die Leistungsträgerinnen Alicia Gentner, Miriam Streinz und Nadine Willig nicht ersetzen. Der Traum von der Meisterschaft muss verschoben werden, genauso wie die Hoffnung auf eine Relegation. Diese hatte der BVV wegen Corona in allen Ligen abgesetzt, so dass nur der Meister aufsteigen darf. Damit reihen sie sich beim FSV in die Reihe der Corona-Geschädigten ein, denn auch die FSV-Erste (schon zum zweiten Mal in Folge) in der Bayernliga wie auch die Fünfte waren Vizemeister geworden und hätten jetzt die Chance auf einen Relegationsaufstieg gehabt. Während die Aktiven jetzt erst mal die Hallen meiden und sich auf den Beachplätzen vergnügen werden, sitzen die Verantwortlichen schon wieder beisammen und planen die neue Saison.