Jugend U14 und U18: Marktoffingen ist der Konkurrenz voraus

Oben auf waren die U14 Mädels des FSV Marktoffingen in Nördlingen. Eingerahmt von ihren Betreuerinnen Theresa Wizinger und Eva-Maria Schröter hinten Emily Pücher, Lina Schramm, Marie Deibler, Emilia Michl, Isabell Gederer, vorne Eva Simon, Annalena Koglin, Lina Huber, Ramona Wolf, Foto: Kristin Löfflad

Marktoffingens Volleyballmädels setzten in den Altersklassen U18 und U14 auch am Sonntag ihre Erfolgsserie fort. Das U18 Team blieb gegen Ebermergen, Donauwörth und Nördlingen weiter ohne Satzverlust und bewies auch bei den klaren Satzerfolgen, dass sie sich schon eine ganze Stufe weiter entwickelt haben als ihre Konkurrenz. Der TSV Nördlingen gewann seine Spiele gegen Donauwörth (2:1) und Ebermergen (2:0) und qualifizierte sich wie Marktoffingen auch für die Endrunde Nordschwaben, bei der die Tickets für die Schwäbische ausgespielt werden. In Nördlingen waren die Marktoffinger U14 Vertretungen genauso erfolgreich. Die FSV-Erste gewann alle Spiele gegen Nördlingen 2, Gosheim und die eigene Zweite mit 2:0. Zwei Spiele gewann die FSV-Zweite, wobei das Derby gegen Nördlingen wohl das spannendste Spiel des Tages war. Nördlingen konnte zumindest nach dem 2:0 Sieg gegen Gosheim noch jubeln.

Landesliga – Damen 2: Erneuter Krimi, wieder erfolgreich

Erst nach 122 Minuten reiner Spielzeit konnten in Hochzoll die Sektkorken für den 3:2 Auswärtssieg knallen. Foto: Laura Geiß

Fans, die am Wochenende eine packende Veranstaltung erleben möchten und sich überlegen, ob sich die Fahrt dorthin rentiert, finden bei den Damen 2 des FSV Marktoffingen derzeit das perfekte Angebot. Drei der 4 Saisonsiege im Tie-break errungen, am Samstag in Hochzoll beim 5-Satz-Sieg gegen die dortige Zweite 4 Sätze erst in der Verlängerung entschieden und erneut einen 0:2 Rückstand gedreht, das sind die Referenzen für diese Bewertung.

In Hochzoll lief das Spiel für die erneut aus verschiedenen Gründen nur knapp besetzte FSV-Zweite bis zum 21:16 optimal. Aufbauend auf die Starke Achse Alicia Gentner (Libera) und Jenny Stempfle (Zuspielerin) bauten die FSV-Angreiferinnen ihren Vorsprung Punkt für Punkt aus. Als Hochzoll nach einer Auszeit durch eine Aufschlagserie ihrer Kapitänin Janina Karl beim 21:21 zum Ausgleich kam, begann der erste Finishkrimi, bei dem die nun zu unentschlos-senen FSV-lerinnen zwei Satzbälle vergaben und mit 26:28 unnötig den Satz verloren. Jetzt war Zunder in der Halle. Hochzoll steigerte sich im Aufschlag und vor allem in der Feldabwehr und war oft erst nach mehreren Versuchen zu bezwingen. In der Endphase holten die FSV-Damen einen 21:24 Rückstand auf, hatten selber Satzball und mussten mit 25:27 glücklos und auch etwas selbst verschuldet den Satz abgeben. „Irgendwann ist das Glück aufgebraucht und wechselt die Seite“ war die Parole des FSV-Trainerduos Maresa Lutz und Josef Wizinger. Glück brauchten sie zunächst nicht, denn der FSV agierte nun wild entschlossen. Angetrieben von kleineren Aufschlagserien von Cindy Helmschrott (4:0 und 18:9) und Johanna Altenburger (12:6) punkteten die FSV-Angreiferinnen unaufhaltbar bis zum 25:14. Das richtige Zeichen war gesetzt. Jetzt folgte ein intensiver Kampf um jeden Punkt. Schließich war der 4. Satz für beide Teams von enormer Bedeutung. Es gab nun keinen Vorsprung, der größer als 2 Punkte war. Hochzoll holte in der Abwehr um die starke Libera Nadja Cole beinahe jeden Ball und stand beim 24:23 vor dem Sieg. Der Matchball wurde abgewehrt und die an diesem Tag enorm selbstbewusst auftretende Johanna Altenburger brachte ihre zwei Aufschläge zum 26:24 gekonnt durch. 22 Spielminuten für einen verkürzten Tie-break sagt viel darüber aus, wie sehr nun beide Teams um den Sieg rangen. Einen 9:6 Rückstand drehten die FSV-Damen mit Susi Wetzel am Aufschlag in einen 13:11 Vorsprung. Als beim 14:12 zwei Satzbälle vergeben wurden hatte Hochzoll plötzlich selber zweimal die Chance (15:14 und 17:16) den Sack zu zu machen. Jetzt war das Glück endgültig auf die andere Seite gewechselt. Mit großer Energie wehrte man diese ab und Anna-Lisa Wagner behielt am Aufschlag die Nerven. Den Rest besorgte ihr Team, das sich beim 19:17 erschöpft und überglücklich in den Armen lag.

FSV: Jenny Stempfle, Dina Grübl, Verena Deffner, Susi Wetzel, Madeleine Gerth, Johanna Altenburger, Anna-Lisa Wagner, Cindy Helmschrott

Zwei feste Größen bei der FSV-Zweiten sind derzeit Angreiferin Cindy Helmschrott und Libera Alicia Gentner. Foto: Bernhard Liebhäuser

Bayernliga – Vorschau: Damen 1 empfangen TB München II

Die Lufthoheit am Netz gewinnen will der FSV Marktoffingen am Samstag gegen München – hier Maria Altenburger im Bild

Die Damen 1 des FSV Marktoffingen wollen nach zwei Niederlagen in Folge nun endlich wieder einen Sieg in der Bayernliga einfahren. Nach einer bisher perfekten Heimspielbilanz (2 Spiele – 2 Siege) folgte ein negativer Auswärtstrend (2 Spiele – 2 Niederlagen). Nun steht also endlich wieder ein Heimspieltag an – Gegner dabei wird der TB München 2 sein. Mit der 2. Garde des Leistungsstützpunktes aus der Hauptstadt kommt ein mittlerweile altbekannter Gegner ins Ries. Mit einem Spiel mehr auf dem Konto und 3 Siegen sowie 2 Niederlagen sieht die Bilanz der Münchnerinnen ähnlich deutlich wie beim FSV aus. Mit nur zwei Punkten Unterschied trennen beide Mannschaften allerdings ganze 3 Tabellenplätze, was zeigt, wie ausgeglichen momentan die Liga noch ist. Außer dem TSV Eiselfing, welcher bisher alle Spiele für sich gewinnen konnte, hat sich noch kein anderer Favorit durchgesetzt. Momentan gewinnt noch jeder gegen jeden. Starke Aufschläge, eine sichere Annahme und das gewohnt schnelle und variantenreiche Angriffsspiel sollen  gegen diesen starken und selbstbewussten Gegner das Mittel zum Erfolg werden. Einziger Wermutstropfen an der ganzen Sache: Zuspielerin Theresa Wizinger fällt auf noch unbestimmte Zeit aus, da die Knieverletzung aus der letzten Saison immer noch Probleme bereitet – dafür bekommt Marlene Klaus aus der zweiten Mannschaft die Chance sich in der Bayernliga zu beweisen. Bleibt also abzuwarten, wer am Samstag das glücklichere Händchen hat. Anpfiff in der Marktoffinger Mehrzweckhalle ist um 15:30 Uhr. Sowohl lautstarke, als auch still mitfiebernde Zuschauer sind wieder sehr willkommen!

Bayernliga – Damen 1 beim Riesen der Liga ohne Siegchance

Lisa Müller schaffte es immer wieder, sich einen Weg durch den gegnerischen Block zu erarbeiten. Trotzdem war der Gegner an diesem Wochenende einfach zu stark

Der erste Auswärtssieg der Marktoffinger Volleyballerinnen in der Bayernliga lässt noch auf sich warten. Ziemlich deutlich stand am Samstag Abend die zweite Niederlage der Saison gegen den TSV Eiselfing mit 0:3 fest. Vor einer vollen Zuschauerkulisse, welche ihr Heimteam mit Trompeten lautstark anfeuerten, kassierten die FSVlerinnen einen dicken Dämpfer. Anders allerdings als die bittere Niederlage vergangener Woche gegen den SV Mauerstetten konnte man nur mit einem beeindruckenden “Hut ab” anerkennen, was die Eiselfinger an ihrem Heimspieltag den Rieserinnen an bestem Volleyball präsentierten. Das hatten sich alle Beteiligten wohl anders vorgestellt. Eine feiernde Delegation aus Eiselfing sollte an diesem Samstagabend eigentlich nicht auf der Agenda stehen. Doch das Einzige, was es am Ende auf der Marktoffinger Seite zu feiern gab, war die Tatsache, dass man gegen einen solch übermächtigen Gegner zwar keine Chance hatte, aber dennoch zumindest ansatzweise mithalten konnte. Trotzdem wog die Enttäuschung über die Niederlage mehr, denn das Team aus Marktoffingen konnte dem TSV Eiselfing nicht Paroli bieten. Die Eiselfinger erwischten einen Blitzstart ins Spiel, sodass der FSV das Nachsehen hatte. Knallharte lange Flatteraufschläge, ein variables schnelles Angriffsspiel und eine hellwache Abwehr machten es fast unmöglich den Ball im gegnerischen Feld zu versenken. Ganz im Gegenteil: die FSV Damen hatten viel mehr damit zu tun, die bombenharten Angriffe der Oberbayerinnen abzuwehren, als dass sie ihr eigenes Spiel hätten aufbauen können. Gerade noch so, schafften sie es, zum Satzende ein zweistelliges Punkte Ergebnis zu erzielen. Mit 10:25 war relativ schnell, nach nur 17 Minuten klar, wer hier Chef in der Halle ist. Zum Seitenwechsel und einer aufbauenden, motivierenden Ansage von Coach Sebastian Stadali, mit dem Wissen, hier gibt es eigentlich nichts zu verlieren, sondern vielmehr an Erfahrung zu gewinnen, startete das Team um Kapitän Krissi Löfflad nun viel selbstbewusster. Die Annahme hatte nun die scharfen Aufschläge des Gegners besser im Griff, besonders lobenswert hier Libera Simone Klaus die aufopferungsvoll die Bälle vom Boden kratzte. Nun konnte der FSV endlich selbst wieder “mitspielen” anstatt nur “zuzuschauen”. Letztendlich zeigte sich jedoch die individuelle Klasse von Eiselfing. Jedes Mal, wenn der FSV sich an einen Punktegleichstand herangearbeitet hatte, kam eine TSV-Spielerin zum Aufschlag und brachte 3 Aufschläge zur erneuten Punkte Führung durch. 18:25 hieß es am Ende, jedoch mit dem Wissen, dass man durchaus auch phasenweise mithalten kann. Ähnlich verlief dann auch der dritte Satz. Streckenweise konnte der FSV gut mithalten, auch am Aufschlag galt nun die Devise: Alles oder Nichts. Hier zwang Lisa Müller mit 3 starken Angaben den gegnerischen Trainer zur einzig genommen Auszeit bei der leider ersten und auch letzten Führung von Marktoffingen. Bis zum 17:20 konnten die Marktoffinger noch gut mithalten, dann zog der TSV Eiselfing, dessen Kader mit vielen Spielerinnen aus der Dritten Liga gespickt war,  sein Spiel aber wieder gnadenlos durch und auch der dritte Durchgang ging somit recht deutlich verloren. Nur knapp eine Stunde dauerte das Volleyball-Feuerwerk, das die TSVler präsentierten. Enttäuscht, dass man so einen “Riesen” aus der Liga vielleicht mehr hätte  ärgern können, trat man die Heimreise an. Zwar ist als Sportler verlieren nicht schön, dennoch fand Trainer Stadali versöhnliche Worte für sein Team: Solche Niederlagen sollte man eher als Gewinn sehen, und vieles daraus kann man mitnehmen und davon lernen. Die direkte Chance zur Wiedergutmachung hat das Team schon nächsten Samstag, wenn die FSV-Damen wieder zuhause ran dürfen. Gegner an diesem Spieltag wird der TB München sein, der aktuell mit 3 Siegen und ebenfalls 2 Niederlagen nur einen Platz über dem FSV auf Platz 3 in der Bayernliga-Tabelle steht. Fakt ist: Bei Heimspielen hat der FSV diese Saison noch nie verloren. Bleibt also abzuwarten, ob die Heimbilanz der Marktoffingerinnen weiterhin eine weiße Weste bleibt.

FSV I: Marie Deißler, Eva-Maria Schröter, Lisa Müller, Steffi Stimpfle, Kristin Löfflad, Jasmin Beyerle, Milena Leberle, Antonia Leberle, Maria Altenburger, Simone Klaus, Theresa Wizinger

Kreisliga – Damen 4 weiter ungeschlagen

Die Damen 4 des FSV Marktoffingen blieb auch am 2. Spieltag ungeschlagen.  In Hochzoll besiegten sie Hochzoll 5 mit 3:0 und Meitingen mit 3:1. Das bedeutet Tabellenplatz zwei hinter dem VSC Donauwörth 3.

Der Drittligist Hochzoll Augsburg schickte mit seiner Fünften eine U16-Vertretung aufs Feld. Dass dieses Experiment sehr gewagt ist, zeigten die nur 2 Jahre älteren FSV-Nachwuchsspielerinnen auf. Obwohl Coach Birgit Grübl die ein oder andere Stammspielerin schonte, gab es mit 25:10, 25:11 und 25:8 einen mehr als deutlichen FSV-Sieg. Weit mehr gefordert wurde der FSV-Nachwuchs vom TSV Meitingen, der eine routinierte Mannschaft aufs Feld schickte. Es dauerte einen Satz lang (20:25) bis Libera Jana Fix die Spielweise Meitingens mit vielen langen Bällen auf dem Schirm hatte. Dann organisierte sie zusammen mit Zuspielerin Lisa Wiedemann den geordneten FSV-Spielaufbau. Mit einem klaren Plus in der Angriffsmitte durch Tina Stimpfle und Lina Bachmann bestimmten sie ab dem 2. Satz das Spiel. Mit 25:19, 25:10 und 25:21 holten sie sich den 4. Saisonsieg und sind für das Landkreisderby gegen die ebenfalls ungeschlagenen Donauwörther Oldies am 11.12. bestens gerüstet.

FSV: Lisa Wiedemann, Jana Fix, Tina Stimpfle, Lina und Sophie Bachmann, Riefger Clara, Leni Hager, Emma Wolf, Amalia Freidrich, Christina Heim.