Erster Sieg im neuen Jahr

Was für ein Start ins neue Volleyballjahr – und was für ein Statement der FSV-Damen. Nach der Winterpause meldete sich Marktoffingen eindrucksvoll zurück und ließ dem TSV Niederviehbach beim klaren 3:0-Erfolg nicht den Hauch einer Chance. Ein Auftritt voller Energie, Spielfreude und Konsequenz, der nicht nur die heimischen Fans begeisterte, sondern auch ein deutliches Ausrufezeichen in Richtung Rückrunde setzte. Mit diesem Sieg festigen die Rieserinnen ihren starken dritten Tabellenplatz und rücken bis auf zwei Zähler an den Zweitplatzierten TV Bad Grönenbach heran. Schon beim Einspielen war spürbar, dass die FSV-Damen etwas vorhatten. Die Halle war bis auf den letzten Platz gefüllt, die Stimmung erwartungsvoll, die Körpersprache der Gastgeberinnen selbstbewusst. Die Trainingsarbeit der vergangenen Wochen schien von der ersten Aktion an Früchte zu tragen. Druckvolle Aufschläge, eine stabile Annahme und ein variables Angriffsspiel bestimmten das Geschehen von Beginn an.Der erste Satz entwickelte sich schnell zu einer rieserischen Angelegenheit. Die FSV Damen setzten früh die entscheidenden Akzente. Besonders aus dem Aufschlag heraus gelang es immer wieder, Niederviehbach unter Druck zu setzen und das eigene Block-Abwehr-System in Stellung zu bringen. Die Gäste fanden nur schwer ins Spiel, während die FSV immer mehr Sicherheit gewann. Punkt für Punkt zogen die Rieserinnen davon, spielten geduldig und zugleich mutig nach vorne. Am Ende stand ein souveränes 25:12 auf der Anzeigetafel,  ein Satzgewinn, der Selbstvertrauen gab und den Ton für den weiteren Verlauf vorgab.Im zweiten Durchgang zeigte sich Marktoffingen noch entschlossener. Zuspielerin Jenny Stempfle und Marie Deißler führten Regie mit viel Übersicht und Gespür für den richtigen Moment. Immer wieder setzte sie ihre Angreiferinnen perfekt in Szene. Tina Stimpfle und Kristin Löfflad nutzten die sich bietenden Lücken konsequent, während über die Außenpositionen das Spiel variabel gehalten wurde. Gleichzeitig präsentierte sich die Abwehr um Libera Jana Fix hellwach, kratzte Bälle vom Boden und sorgte dafür, dass lange Ballwechsel fast immer zugunsten der Gastgeberinnen endeten. Niederviehbach kämpfte, versuchte gegenzuhalten, doch die FSV war in dieser Phase schlicht einen Schritt schneller und klarer. Mit 25:18 ging auch Satz zwei verdient an Marktoffingen. Trotz der Schrecksekunde, dass Libera Jana Fix ab dem dritten Satz verletzungsbedingt pausieren musste, spielten die Marktoffingerinnen weiter wie aus einem Guss. Der dritte Satz wurde zur Demonstration dessen, was möglich ist, wenn alle Rädchen ineinandergreifen, trotz einer starken Gästesteigerung. Kompromisslos an der Grundlinie, aufmerksam im Block und mit unbändigem Willen in der Feldabwehr spielte sich Marktoffingen in einen regelrechten Rausch. Jeder Punkt wurde gefeiert, jede erfolgreiche Aktion pushte das gesamte Team weiter. Die Halle trug ihren Teil dazu bei, trieb die Mannschaft nach vorne und machte jeden Ballwechsel zu einem emotionalen Highlight. Niederviehbach versuchte noch einmal, mit taktischen Umstellungen und Auszeiten dagegenzuhalten, doch die FSV blieb ruhig, fokussiert und konsequent. Laura Geiß und Stefanie Stimpfle sorgten mit kraftvollen Angriffen für wichtige Punkte, während Eva-Maria Schröter mit starken Aufschlägen immer wieder ganze Serien einleitete. Der Vorsprung wuchs kontinuierlich, die Sicherheit im Spiel nahm weiter zu. Mit 25:22 machte Marktoffingen schließlich den Deckel drauf und besiegelte den verdienten 3:0-Erfolg.Nach nur 76 Minuten Spielzeit war der Jubel groß. Ein überzeugender Sieg, der nicht nur drei weitere Punkte aufs Konto brachte, sondern auch das Gefühl bestätigte, auf dem richtigen Weg zu sein. Trainerin Theresa Wizinger zeigte sich entsprechend zufrieden: Die Mannschaft habe genau das umgesetzt, was man sich vorgenommen hatte – mutig spielen, Druck machen und über die gesamte Spieldauer konzentriert bleiben.Mit diesem Erfolg geht Marktoffingen mit breiter Brust in die kommenden Aufgaben. Der dritte Tabellenplatz ist gefestigt, der Blick geht nach oben. Schon am kommenden Sonntag steht das nächste Heimspiel an, wenn das junge und talentierte Team Bayern in der Mehrzweckhalle gastiert. Eines ist sicher: Wenn die FSV-Damen an diese Leistung anknüpfen, dürfen sich die Zuschauer erneut auf hochklassigen, leidenschaftlichen Volleyball freuen.

FSV I: Jana Fix, Jenny Stempfle, Tina Stimpfle, Stefanie Stimpfle, Marie Deißler, Kristin Löfflad, Madeleine Gerth, Anna Lisa Wagner, Eva Maria Schröter, Laura Geiß, Eva Simon, Eva Stengl