Am Ziel noch nicht ganz angekommen aber sich in eine gute Ausgangslage gebracht haben sich die Damen 2 des FSV Marktoffingen in der Volleyballbezirksliga. Nach dem hart umkämpften 3:2 Sieg gegen die Gastgeberinnen Türkheim fehlt ihnen kurz vor Saisonende noch ein eigener Sieg bei den Heimspielen gegen Weißenhorn und Ebenhofen bzw. eine Niederlage der Türkheimerinnen, um endgültig sicher zu sein.
Das Schlusslicht Türkheim hatte sich zum Heimspieltag wohl einiges vorgenommen und präsentierte sich in Topform. Schließlich hatten es noch die meisten ausstehenden Spiele vor sich und noch reelle Chancen auf den direkten Klassenerhalt. Kraftakt Nummer 1 gelang ihnen souverän gegen Gersthofen, das mit 3:0 besiegt wurde. Auch die FSV-Damen mussten zunächst einen Allgäuer Wintersturm über sich ergehen lassen (12:25). In der Satzpause schworen sie sich neu auf die schwere Herausforderung ein traten jetzt ganz anders auf. Michelle Grimmeißen organisierte als Libera ihre Abwehr ganz hervorragend und ermögliche Zuspielerin Dina Grübl ein sehr variables Angriffsspiel. Da die „on fire“ spielenden Mitte Julia Seitz und Eva Simon in der Mitte immer wieder erfolgreich durch kamen, musste sich der Türkheimer Block dorthin orientieren. Das schuf für die Außen Christina Altenburger, Cindy Helmschrodt und Eva Stengel immer wieder freie Fahrt. Der FSV war nun immer eine Schritt voraus bis zum 25:18 Ausgleich und nervenstark bei der 28:26 Führung. Türkheim steigerte sich in der Abwehr und wurde über seine Nummer 6 brandgefährlich. Es gelang ihnen über 25:23 der Ausgleich. Im Tiebreak nahm Dina Grübl in der crashtime mit ihren Aufschlägen das Zügel in die Hand und ermöglichte über mehrere spektakuläre Spielszenen den 15:10 Sieg. Mit einem Sieg gegen Gersthofen hätten die FSV-Damen den Klassenerhalt schon frühzeitig sichern können. Es kam jedoch anders. Gersthofen, mit dem gleichen Ziel vor Augen, trat ganz anders auf als bei der Niederlage gegen Türkheim. Mit guten Aufschlägen und einem ekelhaften Mixed aus Schmetterschlägen und gelegten Bällen ließen sie den FSV einfach nicht ins Spiel kommen. Selbst zwei drei bessere Phasen mit größeren Führungen brachten die FSV Damen nicht ins Spiel. So musste man letztendlich chancenlos mit 0:3 (21:25, 13:25, 20:25) die Segel streichen. Trotz guter Ausgangslage bleibt damit der Spannungsbogen bis zum letzten Saisonspiel erhalten, es sei denn Türkheim lässt eine Spieltag davor Federn.
FSV: Dina Grübl, Marlene Klaus, Julia Seitz, Eva Simon, Cindy Helmschrodt, Christina Altenburger, Nicole Müller, Eva Stengel, Michelle Grimmeißen, Lina Bachmann