Damen 1 – Bayernliga – Vorschau

„Als geschlossenes Team in eine neue Bayernligasaison auflaufen“ heißt es für die Damen 1 ab Sonntag wieder

3-2-1 LOS! Der letztjährige Bayernliga-Vizemeister FSV Marktoffingen I startet am kommenden Sonntag den 09.10.22 in die neue Saison. Gegner dabei wird der Eichenauer SV sein. Beide Mannschaften spielen mittlerweile schon lange gegeneinander in der Bayernliga, man (oder vielmehr Frau) ist sich also der Stärken des Gegners durchaus bewusst. Stand jetzt ist es natürlich schwer einzuschätzen, wie stark oder auf welchem Niveau die anderen Teams momentan sind. Im Vorbereitungsspiel am letzten Mittwoch gegen das Regionalligateam SV Kleinaitingen zeigten die FSV Damen besonders am Aufschlag und in der Annahme, an denen sie seit einigen Wochen intensiv arbeiten, enorme Fortschritte. Coach Sebastian Stadali steht am Sonntag ein kompletter 12-Spielerinnen Kader zur Verfügung, welche seit Monaten heiß auf das erste Spiel sind. Vor allem vor heimischer Kulisse möchten die FSV Damen sich natürlich von ihrer besten Seite präsentieren, somit dürfte allen klar sein, dass keine großen Motivationsreden nötig sein werden bevor es aufs Spielfeld geht. Ohne Corona-Regelungen sind auch alle Zuschauer zum Anfeuern willkommen. Anpfiff des ersten richtungsweisenden Spiels, wohin es diese Saison wohl gehen könnte, wird um 14:00 sein.

Damen 2 – Landesliga – Gefühlskarussell mit Happy End

Ein Gefühlskarussell erlebten die Damen 2 beim Start in die neue Saison der Volleyballlandesliga. Auf Grund mehrerer Absagen aus privaten Gründen und der kurzfristigen Erkrankung von Jenny Stempfle und Anna-Lisa Wagner war der 12-köpfige Kader nur mit 6 Damen nach Bad Tölz gereist. Dort lagen sie nach 2 Sätzen 0:2 zurück und jubelten am Ende doch noch über einen 3:2 Sieg.

Eigentlich sollte nach zwei verkorksten Bayernligajahren mit der freiwilligen Rückstufung in die Landesliga alles anders werden. Auch wenn es zunächst ganz anders aussah, wurde genau dies erreicht. Vor allem in der letzten Saison hatten sie mehrfach trotz erfolgsversprechender Vorsprünge viele Sätze in der Endphase vergeigt. Obwohl man daran gearbeitet hatte, trat genau dieses wieder ein. Gegen Bad Tölz spielten sie im1. Satz lange souverän auf, lagen mit 21:15 und 23:19 bestens in der Spur und gaben den Satz trotzdem nach zum Teil haarsträubenden Fehlern mit 24:26 ab. Die Tölzerinnen, die im ersten Spiel gegen Grönenbach (0:3) nicht wirklich überzeugt hatten, steigerten sich mit der überraschenden Wende im Rücken enorm und gewannen den zweiten Satz zurecht mit  25:19. FSV-Trainer Josef Wizinger schwor sein Minimalaufgebot nun darauf ein, statt der „wie immer Einstellung“ eine „jetzt erst Recht Einstellung“  zu zeigen. Der Schlüssel dazu sollte eine andere Aufschlagtaktik sein. Miriam Streinz zur 6:4 Führung, Verena Deffner (12:6) und Marlene Klaus (15:8) setzten die Vorgabe perfekt um. Das neu entdeckte Selbstvertrauen gepaart mit einem enormen Einsatzwillen bei vielen Abwehraktionen bescherten die Wende. 25:19 und 25:14, das Miriam Streinz mit einer klasse Aufschlagserie von 14:13 bis zum 22:13 in die Wege leitete, führten zum 2:2 nach Sätzen. 4:8 stand es dann beim letzten Wechsel im Tie-break. Jetzt geschah das eigentlich Wunderbare. Ganz im Gegensatz zur Vorsaison waren es nun die FSV-Damen, die ganz unverhofft dem Heimteam die Punkte abnahmen. Erneut Marlene Klaus, die vom 12:12 bis zum 14:12 aufschlug und danach, nach einem Aufschlagfehler von dieser, erneut drei mental starke Aktionen von Leonie Gabler, die zwei starke Aufschläge setzte, Cindy Helmschrott, die mit einem Kracher über Außen den einzigen Satzball von Tölz abwehrte und abschließend Laura Geiß, die sich bei einem schweren letzten Ball willensstark am Netz durchsetzte, führten zum 18:16 für den FSV. Grenzenloser Jubel und die Erkenntnis „es geht doch anders“ waren die positiven Folgen davon.

hinten v.l. Verena Deffner, Miriam Streinz, Trainer Josef Wizinger, Cindy Helmschrott, Laura Geiß
vorne Marlene Klaus, Leonie Gabler

Damen 3 – Bezirksklasse – Das Team muss sich noch finden

Ein Erfolgsgarant für viele wichtige Punkte – Julia Seitz beim Schnellangriff über die Mitte

Nach einer fast halbjährigen Pause startete für die dritte Volleyballmannschaft des FSV Marktoffingen vergangenen Samstag die neue Spielsaison 2022/2023 in der Bezirksklasse. Nach dem Gewinn des Vizemeistertitels in der letzten Saison waren vom erfolgreichen Kader nur noch 5 Stammspielerinnnen übrig geblieben (wie schon berichtet wurden viele Leistungsträger ins Landesligateam abgegeben). Also keine leichte Aufgabe für Coach Steffi Stimpfle und Theresa Metzger, aus den “Alten” und „Jungen“ ein neues schlagkräftiges Team zu formen. Erst recht keine leichte Aufgabe, wenn beim ersten Heimspieltag mit der SpVgg Auerbach-Streitheim und dem SC Altenmünster zwei Teams ins Ries kommen, die schon Jahrzehnte in der Bezirksklasse spielen und teils 10-20 Jahre mehr Spielerfahrung als die FSV-Girls mitbringen. Dementsprechend nervös starteten die Damen in das erste Spiel gegen Altenmünster. Viel zu fehleranfällig im eigenen Spiel kamen sie zu keinem Zeitpunkt so richtig in die einzelnen Sätze, wohingegen Altenmünster ganz im Zeichen einer routinierten Mannschaft ihr Spiel gnadenlos durchzog und den Marktoffingerinnen nie den Hauch einer Chance ließen. Relativ deutlich mit 75:33 Punkten ging das erste Spiel nach einer guten Stunde mit 0:3 verloren. Dass es an den eigenen Fehlern und der Nervosität lag, daran konnten alle in der Spielpause gut arbeiten, auch Katha Altenburger, die beruflich erst später am Spieltag teilnehmen konnte, brachte nun ganz viel Ruhe mit ins zweite Spiel, sodass gegen die Mannschaft von Auerbach-Streitheim ein ganz anderes, selbstbewusstes FSV-Team auf dem Platz stand. Obwohl der Gegner sicher in Annahme und Abwehr stand, spielten Zuspielerin Magdalena Michl und Julia Seitz viele sehenswerte Schnellangriffe über die Mitte und konnten so viele zählbare Punkte für ihr Team gewinnen. Zwar ging der erste Satz noch knapp an den Gegner, doch der zweite Satz gehörte nun ganz der Heimmannschaft. Klasse Angriffe, eine solide Annahme und eine ganz starke Aufschlagserie von Nicole Müller (von 16:12 zum 25:12) waren die Eckpfeiler für einen deutlich gewonnenen Satz. Leider konnte an das Erfolgsergebnis in den anderen beiden Sätzen nicht mehr angeknüpft werden. Libero Susi Wagner musste nach einer guten Annahmeleistung in den vorangegangenen Sätzen nun krankheitsbedingt auf der Bank Platz nehmen. Celine Müller und Sarah Boos lösten die Aufgabe in der Annahme zwar sehr gut, aber insgesamt den Schwung vom gewonnenen Satz vorher konnten die FSV Damen nicht mehr zurückholen. So ging auch das zweite Spiel mit 3:1 verloren. Coach Steffi Stimpfle zeigte sich trotzdem zufrieden und zuversichtlich. “Wir haben am ersten Spieltag noch nicht gezeigt, was wir eigentlich können, diese Defizite haben wir allerdings entdeckt und werden daran in den nächsten Trainings arbeiten. Trotzdem sind wir auf einem guten Weg, wieder zu einem erfolgreichen Team zu werden.” Nächste Woche bietet sich gleich die nächste Gelegenheit dazu, da werden sie Gegner des SF Gosheim und SG Affing/Hollenbach sein. Vielleicht werden dann die ersten Punkte aufs Konto des FSV wandern…

Bilder zum Spiel

Bezirksklasse – Vorschau – Erstes Heimspiel der Damen 3

Am Samstag findet ab 14.30 Uhr der erste Heimspieltag bei den Volleyballdamen des FSV Marktoffingen statt. Dazu empfangen die Damen 3 in der Bezirksklasse den TSV Altenmünster und die Spvgg Auerbach/Streitheim. Da es derzeit keine Corona-einschränkungen gibt sind Zuschauer dazu wieder herzlich eingeladen. Ob das Team von Steffi Stimpfle und Theresa Mezger, das in der letzten Saison als Vizemeister nur knapp am Aufstieg gescheitert ist, eine ähnliche dominante Rolle spielen kann, bleibt abzuwarten. Immerhin mussten sie mit Anna-Lisa Wagner, Alicia Gentner, Miriam Streinz und Nadine Willig vier Leistungsträgerinnen ans Landesligateam abgeben. Die Nachwuchsspielerinnen Sarah Boos, Ina Klaus, Nicole und Celine Müller möchten diese Lücken füllen.

Damen 4 – Kreisliga – Erfolgreicher Saisonstart

Den Start in die neue Saison der Volleyballabteilung des FSV Marktoffingen übernahmen  dieses Jahr die Damen 4 in der Kreisliga. Sie stellten mit zwei 3:0 Auswärtssiegen gegen die SG Inchenhofen/Aichach II und Langweid II den Zeiger für alle anderen FSV-Teams gleich in die erfolgreiche Richtung. Die beiden klaren Siege waren in dieser Form von dem neu zusammengestellten Team nicht erwartet worden. Der Großteil spielte letzte Saison noch eine Liga tiefer. Da die Personalplanungen mit den Erfahrungen der beiden Coronajahre größere Kader verlangten, war die Fünfte abgemeldet worden und alle Mädchen stiegen auch ohne Meister zu werden auf. Was sie am Samstag in der niederen und engen Halle in Inchenhofen vor allem in der Ballannahme und Abwehr boten, war sehr erfreulich und die Grundlage für die Siege. Die von der fehlerfreien Libera Jana Fix organisierte Abwehr brachte die Bälle meist perfekt zu den ideenreich spielenden Zuspielerinnen Dina Grübl und Lisa Wiedemann. So angespielt konnten auch die Angreiferinnen glänzen. Mit der Sicherheit des guten Spieles im Rücken gelangen in beiden Spielen entscheidende Aufschlagserien, wobei hier neben den beiden Zuspielerinnen auch Tina Stimpfle und Elena Jung größere Serien gelangen. Inchenhofen/Aichach, der letztjährige Meister, der auf den Aufstieg verzichtete, war nur im ersten Satz bis zum 18:21 in Führung. Nach einem starken Finish (25:22) hatten die FSV-Mädels alles im Griff und gewannen souverän mit 25:15 und 25:19. Langweid II hatte rein optisch enorme Größenvorteile. Die beiden FSV Coaches Brigit Grübl und Josef Wizinger vertrauten nun dem 2. Teil des 12-köpfigen Kaders, der seine Sache sehr gut machte (25:17 und 25:19). Erst als Langweid im 3. Satz zum 18:18 Gleichstand kam, war neues Personal gefragt. Die eingewechselten Dina Grübl, Emma Wolf und Tina Stimpfle sorgten jedoch sofort für die nötigen Punkte zum 25:19 Erfolg. Fazit: unerwartet guter Start. So kann es weiter gehen.