Bezirksliga Volleyball – Kampf in Donauwörth

Mit einem  wichtigen 3:2 Sieg gegen den TSV Königsbrunn gelang den Damen 2 des FSV Marktoffingen  den Abstand auf den Relegationsplatz, den Königsbrunn belegt, auf 8 Punkte auszubauen. Gegen den Titelaspiranten Nummer 1, den VSC Donauwörth, war man ein würdiger Gegner, mit O:3 aber letztendlich chancenlos.

In Donauwörth traf man zunächst auf den stärksten der drei Titelanwärter. Das Faber-Team ist ein athletisch und körperlich auffallend starkes Bezirksligateam. Dass sie den Landkreisrivalen ernst nahmen, zeigt die VSC Aufstellung, die über die ganze Partie das Stammteam auf dem Feld hatte. Da sich die FSV-Zweite heftig wehrte, sahen die zahlreichen Zuschauer ein durchaus sehenswertes Spiel. Nach einer Stunde Spielzeit stand aber der souverän herausgespielte  VSC Sieg mit 25:15, 25:17 und 25:18   fest. Auf Grund der gezeigten Leistungen ging der FSV mit einem guten Gefühl in die enorm wichtige Begegnung mit Königsbrunn. Sie begann gleich mit einem Dämpfer, als Königsbrunn einen 18:20 Rückstand in einen 25;21 Gewinn konterte. Die FSV-Damen ließen die Köpfe nicht hängen und  wurden vor allem im Aufschlag effektiver. Carina Willig, die nach einem Jahr Pause  ein starkes Comeback hinlegte, Cindy Helmschrot und Christina Altenburger ermöglichten mit starken Aufschlägen ein dominantes FSV Spiel, das mit 25:13 ein deutliches Lebenszeichen setzte. Doch Königsbrunn stellte schon im dritten Satz mit ihrem taktisch klugen Angriffsspiel den FSV vor unlösbare  Abwehraufgaben. 25:22 – jetzt wurde es ernst. Die FSV-Trainer Maresa Lutz und Josef Wizinger stellten ihre Abwehr wegen der unangenehmen Angriffe des Gegner  um und hatten damit Erfolg. Vor allem Libera Kathi Roder und Zuspielerin Dina Grübl erkannten die Gefahr meist rechtzeitig und ermöglichten erfolgreiche Gegenangriffe. Der Zündfunke zum klaren 25:15 sprang  durch zwei Aufschlagserien von Carina Willig (5:1) und Eva Stengel (22:10) über. Der Tiebreak hatte 3 Phasen. Ein besserer Start von Königsbrunn bis zum Seitenwechsel (8:6), eine klasse FSV-Phase unter Dina Grübl am Aufschlag bis zum 11:8 und eine nervenaufreibende Satzverlängerung bis zum bejubelten 17:15 Sieg. Noch 4 Spiele und 8 Punkte Vorsprung, die stark veränderte FSV-Zweite ist auf einem Guten Weg.

FSV: Dina Grübl, Theresa Wizinger, Julia Seitz, Lina Bachmann, Carina Willig, Christina Altenburger, Cindy Helmschrot, Nicole Müller, Eva Stengel, Michelle Grimmeißen, Kathi Roder