Die Damen 2 des FSV Marktoffingen haben ihr Ziel die Aufstiegsrelegation um einen Punkt verpasst. Mit einer ihren stärksten Saisonleistungen begann alles nach Plan. Gersthofen wurde sicher mit 3:0 besiegt. Dass sie dann im zweiten Spiel gegen Weitnau von ihrer Linie abkamen und mit 1:3 verloren hatte zwei Gründe. Zum ersten erreichten sie vor allem in dem grundlegenden Element Aufschlag/Annahme nicht mehr ihr Leistungsniveau und zum zweiten war das vom Abstieg bedrohte Weitnau eine unerwartet starke Einheit. Mit zwei Bundesliga erfahrenen Spielerinnen, die sonst eher selten mitwirken, versuchten sie in letzter Sekunde den Abstieg zu vermeiden. Gegen den FSV gelang ihnen dies in überzeugender Manier, gegen den taktisch glänzend auftretenden Mitkonkurrenten TSV Gersthofen scheiterten sie mit 2:3 dann noch an dieser Zielsetzung.
Die FSV-Damen hatten sich für den letzten entscheidenden Spieltag viel vorgenommen und setzten dies auch über drei Sätze um. Als Maddy Gerth mit 5 Aufschlägen auf 14:9 stellte war ihr Team im Spiel nach wenigen Minuten voll angekommen. Klasse Aufschläge und Angriffe in Serie stellten den ebenfalls um den Ligaerhalt kämpfenden TSV Gersthofen oft vor unlösbare Probleme. Zweimal 25:17- die Rieserinnen unterstrichen ihre Ansprüche mit Nachdruck. Spannend wurde es erst im dritten Satz als der FSV eine famose 17:12 Führung abgab und Gersthofen jede Chance nutzte. Erst in der Satzverlängerung gelang mit 26:24 der wichtige erste Sieg. Zu viele direkte Punkte durch die gefährlichen Aufschläge der Allgäuerinnen und eigene Aufschlagfehler ließen im zweiten Spiel den FSV-Angriff nie so konstant in Erscheinung treten wie gegen Gersthofen. Die Folge: Weitnau erspielte sich oft sichere Vorsprünge, die ihnen einen ruhigen Spiellaufbau erlaubten. Der FSV dagegen sah sein Ziel zunehmend in Gefahr und zeigte Nerven. Die FSV-Damen gaben trotz 2:0 Rückstand (17:25, 21:25) nie auf und kämpften sich mit hohem Einsatz zurück ins Spiel (25:21). So richtig rund lief es aber weiter nicht. Weitnau zerstörte mit 20:25 die FSV-Träume von der Relegation und nährte für kurze Zeit die eigenen Hoffnungen auf den Klassenerhalt. Trotz des knapp verpassten Zieles können die FSV-damen mit der Saison voll zufrieden sein. Nach dem Landesligaabstieg lernten sie wieder das Siegen und kamen am Ende etwas unglücklich bei deutlich besserem Satzverhältnis um einen Punkt hinter Donauwörth ins Ziel.