Vorschau

Eine Woche nach der Regionalliga greift am Samstag ab 14.30 Uhr die Landesliga mit Marktoffingen 2 wieder ins das Spielgeschehen ein. Mit dem TSV Obergünzburg (10:10 Pkt.) und dem vorletzten TSV München-Ost (4:12 Pkt) kommen zwei hinter dem FSV (10:4 Pkt) liegende Teams ins Ries.
Die FSV-Zweite hat sich in der Vorrunde als Neuling bestens geschlagen und nur 2 Niederlagen hinnehmen müssen. Jetzt kommt auf das Team von Theresa Mezger eine lange Rückrunde zu. Ein wenig ausgewogener Spielplan und der peinliche Spielabbruch in Obergünzburg (Neuansetzung: 26.2. in Donauwörth) führten dazu, dass sie erst 7 der 18 Spiele ausgetragen haben. Verständlich, dass Trainerin Mezger ihr Team zum Rückrundenstart in die Verantwortung nimmt. Für Motivation im ersten Spiel gegen den schwäbischen Konkurrenten Obergünzburg braucht sie nicht zu sorgen, denn diese waren für den regelwidrigen Spielabbruch verantwortlich. Obergünzburg, das sich den Aufstieg in die Bayernliga als Ziel gesetzt hatte, spielte lange sehr unkonstant und verlor dieses Ziel aus den Augen. Am vergangenen Wochenende ließen sie allerdings mit zwei Siegen gegen die vorne platzierten Teams aus Freising und Lohhof aufhorchen. Das Schwabenderby bietet also einigen Zündstoff.
Der TSV München-Ost war in den 90-iger Jahren ein Spitzenteam der Landesliga. Weil der Alterschnitt nicht rechtzeitig gelang, stieg man ab. Nach mehreren „Hungerjahren“ kam der einzige Münchner Innenstadtverein, der es bei den Damen in eine höhere Liga schaffte, jetzt wieder zurück. Wie schwer ein Neuaufbau ist, bekamen sie in der Vorrunde zu spüren. Nur zwei Erfolgserlebnisse stehen zu Buche, einer davon pikanterweise gegen den TSV Obergünzburg. Für Spannung in der Marktoffinger Mehrzweckhalle ist also gesorgt.