Regionalliga – Tabellenführer Sonthofen zu stark

 

Im Block hatte Tabellenführer Sonthofen die FSV-Damen meist im Griff. Insbesondere die starken Mittelblockerinnen, hier gegen einen Angriff von Eva-Maria Schröter, machten richtig „dicht“.

Der Tabellenführer Sonthofen 2 demonstrierte beim Gastspiel in Marktoffingen seine ganze Klasse. Souverän gewannen sie die Durchgänge 1 und 2 (25:10, 25:8) und ließen den FSV-Mädels auch im dritten Satz keine echte Siegchance (25:17).

Das Spiel begann auf Grund der chaotischen Straßenverhältnisse auf der A7 eineinhalb Stunden später und auch gleich mit einer sehr gelungenen FSV-Angriffskombination, die Steffi Löhmann sehenswert verwertete. Dann war aber Sonthofen schon da. Die über 4 stündige Anreise steckten sie vom ersten Ball ab weg und dominierten aufbauend auf knallharten und gut platzierten Aufschlägen das Spiel. Die FSV-Damen hielten zunächst mit einem Abstand von 3-4 Punkten bis zum 9:13 mit, erlebten dann aber den ersten Tiefpunkt, als die Sonthofenerin Nicole Tillhorn 10 Aufschläge bis zum 10:25 durchbrachte. Alle guten Vorsätze und Vorbereitungen einer sehr guten Trainingswoche waren plötzlich weit weg. Das Gefühl der Machtlosigkeit war wieder da und es kam noch härter. Sonthofen zog sein Spiel mit der Präzision eines Uhrwerkes und äußerst effektiv auch im 2. Satz durch. Spielerwechsel und Mut machende Teamkreise in den Auszeiten verpufften, manchmal auch etwas glücklos. Mit 8:25 verpasste der bockstarke Tabellenführer den zu Hause sonst gefürchteten FSV-Damen den zweiten Tiefschlag. Mut machend für die letzten drei Saisonspiele verlief dann lange der 3.Satz. Es war schon bemerkenswert, dass der FSV trotz zweier Klatschen nun noch einmal alle Kräfte sammelte und sie mutig in den dritten Satz warf. Effektivere Aufschläge und eine kampfstarke Abwehr ermöglichten ihnen plötzlich Vorsprünge. Sofort war die Unterstützung der Zuschauer da. Bis zum 12:12 hielt das Hoch an. Dann beendete Sonthofens Bundesliga-erfahrene Eva Schilf mit 6 Aufschlägen das Treiben (12:18). Abwehr und Angriff stemmten sich noch dagegen, aber beim Aufschlag fehlte der echte Glaube an die eigene Stärke. So gingen die letzten 5 Aufschläge (!) daneben. So gesehen ist das Satzergebnis von 17:25 sogar noch gut, zum Erfolg können solche Schwächen gegen einen Tabellenführer, der all seine Stärken eindrucksvoll demonstrierte, aber nicht führen. Fazit: Punkte weg, aber die Hoffnung für die letzten drei Spiele bleibt. Schließlich hat auch die Konkurrenz aus Erlangen 0:3 verloren. Weiter geht es in zwei Wochen zu Hause gegen den TSV Obergünzburg.

FSV: Jenny Stempfle, Theresa Wizinger, Melli Dauser, Steffi Stimpfle, Steffi Löhmann, Kristin Löfflad, Eva-Maria Schröter, Maria und Christina Altenburger, Manu Liebhäuser, Rebekka Obel

Bilder vom Spiel