Regionalliga – Der FSV schiebt sich auf Rang 3

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Strahlende Gesichter bei den FSV-Damen.

 

Die Regionalligadamen des FSV Marktoffingen haben den Kampf um Platz 2 aufgenommen. Sie besiegten die ersatzgeschwächten Damen des SV Hahnbach, kletterten auf Platz drei und liegen nur einen Punkt hinter dem Zweiten Obergünzburg. Zu dieser Gruppe gehören noch Hammelburg und neuerdings auch Rottenberg, die 1 bzw 3 Punkte weniger haben. Allein Tabellenführer Esting, zu dem der FSV am Sonntag reist, ist mit 7 Punkten Vorsprung unangefochten.

Der Neuling Hahnbach hat sich bis jetzt in der Liga ganz gut geschlagen. Inzwischen sitzt den Oberpfälzerinnen das in der Rückrunde stark auftrumpfende Mediteam Bamberg gewaltig im Nacken. In Marktoffingen traten sie ersatzgeschwächt an, spielten aber zunächst munter mit. Vor allem über die langen Außen kamen sie zu schönen Punkten. Einen ersten Dämpfer verpasste ihnen aber die an diesem Tag stark aufspielende Eva-Maria Schröter mit 5 Aufschlägen bis zum 9:6. Jetzt lief der FSV-Angriff mit vielen Varianten. Steffi Stimpfle, mehrmals von ihrer Zuspielerin Theresa Wizinger schön freigespielt, drosch die Bälle ins gegnerische Feld, so dass auch die bekannt starke Hahnbacher Libera Johanna Arndt chancenlos war. Mit 25:19 ging der Satz gegen die sich bis dahin tapfer wehrenden Gäste doch recht sicher an den FSV. Die Rieserinnen hatten das Spiel im Griff, weil auch die Ballannahme um die souveräne Libera Simone Stark und die in diesem Bereich über sich hinaus wachsende Steffi Oettle beinahe fehlerlos agierte. Diese Sicherheit merkte man den FSV-lerinnen auch im 2. Satz an. Sie riskierten viel und es gelang auch fast alles. Mit klasse Aufschlägen traktierten sie den Spielaufbau Hahnbachs. Was dann noch nach vorne kam wurde Beute des Blocks oder der sehr wendigen Feldabwehr. Den Anfang vom schnellen Ende der Gäste machte erneut Eva-Maria Schröter mit 5 krachenden Aufschlägen. Als dann Rebekka Stimpfle mit 6 weiteren unberechenbar fliegenden Aufschlägen den Gegner zu Notbällen zwang, stand die Klatsche mit 25:8 in nur 15 Minuten fest. Trotzdem bewies Hahnbach noch einmal Moral. Sie erzwangen nach einem 3:0 Start ein offenes Spiel bis zum 7:8. Dann drehten die FSV-Aufschlagasse Steffi Stimpfle, Theresa Wizinger und Rebekka Stimpfle den Spielverlauf binnen weniger Minuten. Aus 8:7 war ein vorentscheidendes 18:10 geworden. Der Rest war Formsache. Einige schöne Aktionen auf beiden Seiten und nach rekordverdächtigen 54 Minuten stand mit 25:16 der 3:0 Sieg fest. Erfreulich war dabei auch der starke Auftritt von Melanie Dauser, die in ihrem ersten Regionalligajahr immer mehr zur festen Größe heranreift. FSV-Trainer Josef Wizinger war hoch zufrieden: Alle Damen wieder an Bord, Jojo Hurler trainiert wieder und Manuela Liebhäuser ist aus dem Urlaub zurück, und große Ziele vor Augen, was will man mehr. Da kommt die Prüfung beim souveränen Tabellenführer Esting am kommenden Sonntag gerade Recht.

FSV: Theresa Wizinger, Eva-Maria Schröter, Simone Stark, Steffi Oettle, Melanie Dauser, Rebekka, Steffi und Maresa Stimpfle, Jojo Hurler, Christina Altenburger