Regionalliga – Damen 1 unterliegen in Bamberg trotz großem Fanblock

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Zu selten konnten sich die FSV-Damen so gegen den starken Bamberger Block durchsetzen wie hier Manuela Liebhäuser. Steffi Stimpfle und Libera Simone Stark beobachten bzw. sichern diese erfolgreiche Aktion.

 

Das hatten sich ca. 50 Marktoffinger ganz anders vorgestellt, als sie mit einem Volleyballbus nach Bamberg zum letzten Vorrundenspiel aufbrachen. Das mediteam volleys Bamberg war auf den schwäbischen Ansturm bestens vorbereitet und entfachte über zwei Sätze einen furchtbaren Wirbelsturm über den FSV (14:25, 10:25). Erst im 3. Satz sahen die beiden engagierten Fanblöcke in der Georgendammhalle eine Auseinandersetzung auf Augenhöhe. Da auch hier die Bambergerinnen sich mit 28:26 durchsetzten, war das stimmungsvolle Gegenüber der Fanblöcke bald wieder beendet. Da die FSV-Damen ebenso wie ihre Fangemeinde mit ihrem Vorrundenergebnis voll zufrieden sind, herrschte auf dem Heimweg schon wieder ausgelassene Stimmung im Fanbus.

Bamberg begann in eigener Halle so, wie es sich ihr Anpeitscher am Mikrofon erwünscht hatte. Knallharte Aufschläge und bedingungslos kraftvoll durchgeführte Angriffsschläge über die Position 4. Sie spielten auf dem Niveau eines Tabellenführers und es gelang ihnen alles. Den FSV Damen gelang dagegen fast gar nichts. Was sie auch anpackten war falsch. Als dann auch noch die Ballannahme einbrach, zogen die Gastgeberinnen auf 17:2 !!! davon. Erst jetzt gelang die Ergebniskorrektur zum 14:25. Das Niveau der Bambergerinnen blieb wie die Verunsicherung des FSV in der Ballannahme auch im 2. Satz auf hohem Niveau erhalten. 4:10, 4:13, 6:17,10:25 – man muss schon lange zurückblättern in der Vereinschronik, bis man eine ähnliche Demontage der FSV-lerinnen findet. Eine Besserung schien trotz bester Vorsätze zunächst auch im 3. Satz nicht möglich. Mit 9:4 zogen die Fränkinnen schnell wieder davon. Doch dann hatte Coach Wizinger nach vielen Wechselversuchen endlich die Sechs gefunden, denen ein Zugriff auf den Gegner gelang. Melli Dauser brachte sie mit einer kleinen Serie von Aufschlägen auf 8:9 heran. In der Abwehr standen Libera Simone Stark, Kristin Löfflad und Manuela Liebhäuser nun viel sicherer. Beim 22:21 gingen die Rieserinnen erstmals in Führung, der wichtige Satzanschluss schien möglich. Das spürten plötzlich auch die FSV-Damen und ließen nicht mehr locker. Bei 24:23 und 25:24 hatten sie zwei Satzbälle, die sie etwas voreilig vergaben. Auch fehlte jetzt das notwendige Quäntchen Glück, das Bamberg beim ersten Satzball zum 28:26 zu Hilfe kam. Enttäuscht und ohne Punkte aber mit einem versöhnlichen Abschluss und einem aufmunternden Fanblock im Rücken ließ man diesen Tag auf dem Bamberger Weihnachtsmarkt ausklingen.

FSV: Theresa Wizinger, Maresa Lutz, Steffi und Rebekka Stimpfle, Manuela Liebhäuser, Melli Dauser, Maria Altenburger, Eva-Maria Schröter, Steffi Oettle, Kristin Löfflad, Simone Stark