Regionalliga – Damen 1 nutzen ihre Chancen nicht

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Leichte Ratlosigkeit herrscht beim FSV derzeit. Wo und wie finden wir unsere Finish-Stärke wieder?

 

Wenn man in der Halle eines Tabellenzweiten antreten muss, dann bekommt man erfahrungsgemäß nur wenige Chancen auf einen Erfolg. Wenn man diese nicht nutzen kann, dann verliert man mit in der Regel mit 0:3, so wie die Regionalligadamen des FSV Marktoffingen am Samstag in Dingolfing. Damit befinden sich die FSV-Damen nach vielen Jahren wieder einmal im unteren Drittel der Tabelle.

Dingolfing startete souverän mit gefährlichen Aufschlägen. 1:5 und 2:6, dann waren die FSV-Damen in Dingolfing angekommen. Nach 5 wirkungsvollen Aufschlägen von Theresa Wizinger lag ihre Mannschaft mit 14:13 sogar erstmals in Führung. Dieser knappe Verlauf hielt bis zum 17:16 für den FSV. Eine Auszeit ihres Trainers sollte die FSV-Damen auf die gefährlichste Aufschlägerin Dingolfing einstellen. Dies gelang über 7 Punkte nicht mehr und der Satz ging nun viel zu leicht und zu schnell mit 19:25 an die Gastgeberinnen. Trainer Josef Wizinger stellte seine Liberoposition um, um die Annahme durch Simone Klaus zu stärken. Das reichte bis zum 7:8. Ein nun folgender „blackout“ beim FSV, der sich über alle Bereiche der Spielanlage zog, entschied auch diesen Satz. Erst beim aussichtslosen Rückstand von 9:16 bekamen die FSV-Damen ihr Wirken wieder in den Griff und es wurde bis zum Satzende (18:25) wieder vernünftig Volleyball gespielt. Jetzt folgte die beste Zeit der FSV-Damen in Dingolfing und diese macht auch Mut für die kommenden Aufgaben. Dazu gehört auch der Auftritt von Christina Altenburger. Die groß gewachsene Mittelangreiferin, die zu Beginn der Saison aus der Damen 3 hochgeholt worden war, nutzte ihre Reichweite für gute Blocks und klasse Angriffe. Die FSV-Damen lagen bis zum 14. Punkt ständig in Führung, überwanden danach kleinere Rückstände und standen beim 23:21 und 24:23 vor einem Satzgewinn, verpassten diesen aber erneut. Was sonst die große Stärke der FSV-lerinnen war, Spiele zu drehen, will im Moment einfach nicht gelingen. Relativ einfach konterte der Tabellenzweite und bejubelte mit 26:24 einen 3:0 Sieg. Am Samstag gibt es somit ein Novum in der Marktoffinger Regionalligageschichte: es gibt ein Kellerderby gegen den punktgleichen TV Erlangen.

FSV: Theresa Wizinger, Manu Liebhäuser, Simone Klaus, Melli Dauser, Kristin Löfflad, Rebekka und Steffi Stimpfle, Maria und Christina Altenburger, Eva-Maria Schröter