Regionalliga – Damen 1 mit überzeugendem Heimsieg gegen Erlangen

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Überragende Partie von Manuela Liebhäuser auf ihrer neuen Position Diagonalangreiferin

 

Na, das war wieder einmal notwendig: Souverän aufspielende FSV-Damen, so wie man sie kennt, und ein 3:0 Sieg gegen Erlangen. Die Niederlagenserie ist durchbrochen und die Grundlage in eine bessere Serie mit 3 Spielen bis zur Weihnachtspause könnte gelegt sein.

Die FSV-Damen hatten unter der Woche nicht nur gut trainiert, sondern auch einiges an Hand einer Videoanalyse besprochen und sich persönlich etwas vorgenommen. Scheinbar hatten sie die richtigen Schlüsse daraus gezogen, denn endlich gelang wieder einmal einer der gefürchteten FSV-Starts. Die Gastgeberinnen legten dynamisch und effektiv mit guten Aufschlägen und klasse Angriffen los. Bis sich Erlangen an die Marktoffinger Hallenver-hältnisse gewöhnt hatten, führte der FSV schon mit 15:5. Eine von FSV-Trainer Josef Wizinger vorgenommene taktische Umstellung, die Manuela Liebhäuser auf die Diagonalposition beorderte, fruchtete voll. Sie lieferte eines ihrer stärksten Spiele ab. Jetzt hatte Erlangen zu seinem Spiel über die beiden gut besetzten Außen gefunden. Das Spiel wurde interessanter und ausgeglichener, am Punkteabstand änderte sich bis zum Endstand von 25:18 jedoch kaum etwas. Sehenswert in dieser Phase waren einige tolle Linienbälle der Linkshänderin Maria Altenburger. Erlangen hatte inzwischen aber Mittel gefunden, wie sie dem FSV Ärger bereiten konnten: Platzierte Aufschläge und Angriffe über die langen Außenangreiferinnen sowie aufopferungsvolle Abwehrarbeit. Bis zum 12:11 war es ein Spiel auf Augenhöhe. Dann machte die vom Trainer geforderte individuelle Klasse einzelner den Unterschied. Die neu ins Spiel gekommene Rebekka Stimpfle sprühte förmlich vor Angriffslust und brachte neuen Schwung ins Team. Einmal in Fahrt gekommen und gepuscht von der Aufschlagqualität von Eva-Maria Schröter (4), Kristin Löfflad (3) und Manuela Liebhäuser (4) führte die zweite echt starke Phase zum zweiten eindeutigen Satzgewinn (25:17). Das gleiche Spiel im 3. Satz. Erlangen hatte angesichts der Bedeutung des Spieles für den Tabellenplatz noch lange nicht aufgegeben und begann leicht überlegen mit den bekannten Mitteln. Beim 11:14 schienen sie auch auf einer erfolgreichen Spur eingebogen zu sein. Und wieder verpasste die Klasse einer Spielerin ihrem Team die Dynamik für einen tollen zweiten Abschnitt des Satzes. Kristin Löfflad schlug 10 mal gekonnt und vor allem variabel auf und raubte den Gästen immer mehr den Glauben an einen Erfolg. Ihre Angreiferinnen, jetzt in der Achse Eva-Maria Schröter, die konstant starke Steffi Stimpfle und Rebekka Stimpfle vorne am Netz, spielten so, wie es sich Trainer Wizinger auch in den nächsten Spielen wünscht. Mit 25:16 gelang der dritte eindeutige Satzgewinn. Weiter geht es am Samstag beim TSV Obergünzburg (19.00 Uhr).

FSV: Theresa Wizinger, Simone Stark, Steffi und Rebekka Stimpfle, Maria und Christina Altenburger, Melanie Dauser, Manuela Liebhäuser, Kristin Löfflad, Eva-Maria Schröter

Bilder zum Spiel gibts hier