Regionalliga – Damen 1 – Keine Punkte aus Ansbach

no images were found

Hoch her ging es im Nachbarschaftsderby in Ansbach. Steffi Stimpfle (8) sah sich mehrmals einem von Conny Eichler (rechts) hervorragend organisierten Doppelblock gegenüber.

 

Nichts zu holen gab es für die Regionalligadamen des FSV Marktoffingen in der Mittelfrankenmetropole Ansbach. Der aktuelle Tabellenführer bot nur wenige Gelegenheiten, das Spiel zu wenden und verteidigte mit 3:0 sicher seine Poleposition.

Ansbach machte vom ersten Ball weg klar, wer hier „Chef in der Halle ist“. Ungemein lauffreudig und angriffslustig trugen sie ihre Angriffe vor und drängten den FSV in die Defensive. Der hatte alle Hände voll zu tun, Schlimmeres zu verhindern, was bis zum 12. Punkt auch gelang. Dann steigerten sich die Gastgeberinnen in einen wahren Spielrausch. Angeleitet von der überragenden Führungsspielerin Conny Eichler, die in schwierigen Phasen immer wieder gesucht wurde und auch Verantwortung (vor allem in der Ballannahme) übernahm, agierte das ganz Heimteam wie aus einem Guss. Mit 25:16 ging der Satz auch folgerichtig deutlich an Ansbach. Dann ließ sich der FSV nur noch zum Start in den zweiten Satz überrumpeln (0:3), war dann aber auf Augenhöhe. Die Rieserinnen stellten sich besser auf den von Steffi Choc inszenierten Angriffswirbel ein und waren im Block und in der Feldabwehr nun erfolgreicher. Auch im Angriff, vor allem über die Mitte und außen über die gefährliche Linkshänderin Maria Altenburger, gab es mehr Erfolgserlebnisse. Beim 17:13 sah es sogar richtig gut aus. Der FSV-Vorsprung hielt bis zum 20. Punkt. Dann gab es einige Missverständnisse und leichte Fehler und der so wichtige 2. Satz war dann zu schnell weg. Das war ärgerlich, weil ein mögliches 1:1 dem Spiel evtl. einen anderen Verlauf verliehen hätte. Sei´s drum, Ansbach begann im dritten Durchgang wieder dominant und steuerte auf einen schnellen Sieg zu. Da hatten die FSV-lerinnen dann doch was dagegen. Simone Klaus entschärfte einige Kracher von Conny Eichler und ermutigte ihre Mitspielerinnen zur Gegenwehr, die auch erfolgreich gelang. Bis zum 20:20 war alles möglich. Ein erneut etwas unglückliche Endphase brachte den FSV um den möglichen Lohn einer couragierten Gegenwehr. Fazit: Ein starkes Team um eine überragende Ex-Nationalspielerin in den besten Jahren war eine zu hohe Hürde für den FSV.

FSV: Theresa Wizinger, Simone Klaus, Steffi und Rebekka Stimpfle, Eva-Maria Schröter, Kristin Löfflad, Melli Dauser, Manu Liebhäuser, Maria und Christina Altenburger

Bilder zum Spiel gibts hier