Regionalliga – Damen 1 – Dritte Niederlage in Folge

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Die FSV-Damen versuchten vieles, wie hier Rebekka Stimpfle im Angriff, aber so richtig rund lief es in Nürnberg nicht. Simone Stark, Manuela Liebhäuser und Theresa Wizinger sichern ab. Mit 3:1 gewann der VFL Nürnberg erstmals ein Regionalligaspiel gegen den FSV.

 

Zum ersten Mal in dieser Saison kehrten die Regionalligadamen des FSV Marktoffingen ohne Punkte ins Ries zurück. Sie fanden in Nürnberg nicht ins Spiel und unterlagen auch in der Höhe verdient mit 3:1 gegen die gastgebende VFL-Zweite. Da sich die ganze Liga gegenseitig die Punkte abnimmt, bleiben sie trotzdem auf dem 3. Platz. Die Abstände nach hinten sind aber bis auf 4 Punkte geschrumpft.

Die FSV-Damen, die immer noch auf Joana Hurler verzichten mussten, hatten ihren Gegner vom Start weg ganz gut im Griff. Für Joana Hurler kam das 15-jährige FSV-Talent Maria Altenburger zu ihrem ersten Regionalligaeinsatz. Nach ausgeglichenem Beginn setzten sich die FSV-lerinnen auch Dank einer 6-er Aufschlagserie von Steffi Stimpfle locker ab. Beim 14:7 hatte der VFL schon beide Auszeiten verbraucht und hatte immer wieder Probleme mit der Aufstellungsordnung. Aber statt eines satten Startergebnisses „wurschtelte“ plötzlich auch der FSV mit und rettete am Schluss gerade noch ein knappes 25:23 zur 1:0 Führung. Im 2. Satz fand der FSV sofort wieder zu seiner Form und gab die Richtung an. Bis zum 14:10 lief alles nach Plan. Was von da an mit seinen Spielerinnen los war, darüber rätselte FSV-Trainer Josef Wizinger noch lange nach Spielende.

Sie verloren nun völlig den Faden, nahmen die gegnerischen Aufschläge unsicher an und schlugen selbst unsicher und drucklos auf. Der VFL witterte seine Chance und wurde in seinen Spielzügen immer sicherer und frecher. Mit 25:21 glichen sie zum 1:1 aus. Dieser Satzverlust wäre bei mehr Konzentration sicher vermeidbar gewesen und hätte dem FSV für den weiteren Verlauf gut getan. Stattdessen verloren die Rieserinnen in dem Maß immer mehr ihre Linie, in dem der VFL sich steigerte. Dieser bestimmte nun mit gut platzierten Aufschlägen und mit viel Power vorgetragenen Angriffen den Spielverlauf. Die FSV-lerinnen konnten nun unternehmen, was sie wollten, die anfängliche Form wollte sich einfach nicht mehr einstellen. So verlor man die Sätze 3 und 4 recht deutlich mit 25:17 und 25:16.

Nach dem Schlusspfiff war man sich beim FSV einig: Ein Spiel, das man möglichst schnell vergessen sollte. Schließlich kommt bereits am Sonntag mit mediteam volleys Bamberg der nächste Gegner ins Ries, gegen den man Punkte holen kann.

FSV: Theresa Wizinger, Steffi Oettle, Steffi, Rebekka und Maresa Stimpfle, Eva-Maria Schröter, Manuela Liebhäuser, Simone Stark, Maria Altenburger