Regionalliga – Damen 1 bieten dem Ligaprimus kräftig Paroli

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Dynamisch und frech angreifend – die kleinste FSV-lerin Melli Dauser war ein belebendes Element im FSV-Angriff.

 

13. Spiel, 13. Sieg – auch der FSV Marktoffingen konnte die grandiose Siegesserie des Regionalligatabellenführers Ansbach nicht stoppen. Weil aber die FSV-Damen ab dem 2. Satz kräftig Paroli boten, zwischenzeitlich sogar ausglichen, wurden die zahlreichen Zuschauer mit einem sehr unterhaltsamen Nachmittag belohnt. Das Spiel endete 3:1.

Schon nach wenigen Ballwechseln konnte einem Angst und Bange um die FSV-Damen werden. Der Tabellenführer legte los wie die Feuerwehr. Angetrieben von der dominanten Ex-Nationalspielerin Conny Eichler, die bereits bei ihren ersten Schmetterschlägen ihre Sonderklasse unter Beweis stellte, zog Ansbach mit einem wahren Angriffswirbel Punkt um Punkt davon. Nach nur 15 Minuten war der Auftaktsatz vorbei (8:25). FSV-Coach Josef Wizinger stellte mächtig um und redete seinen Schützlingen Mut zu, mehr zu probieren. Es stand dann auch gleich ein ganz anderer FSV auf dem Feld: lauter, aggressiver, mutiger, bedingungslos verteidigend. Der Lohn: Vom ersten Punkt lagen sie in Führung. Erst knapp und als auch noch die Aufschläge stachen deutlicher. Im 3-er Rhythmus ging es ab 12:12 mit Eva-Maria Schröter, Maria Altenburger, Steffi Stimpfle und Theresa Wizinger voran. Der frech angreifenden Melli Dauser gelang der letzte Punkt zum 25:20. Einen großen Anteil am Satzausgleich hatte neben dem Aufschlag auch eine bedingungslos fightende Abwehr. Das Spiel ging auf hohem Niveau weiter, jedoch hatte sich Ansbach auf das veränderte FSV-Spiel im Stile einer Spitzenmannschaft besser eingestellt. So hielten sie mit 3-4 Punkten Abstand sich die FSV-lerinnen auf Abstand. Am engsten wurde es nach einer 4-er Serie im Aufschlag von Theresa Wizinger, die ihr Team bis auf 20:22 heranbrachte. Ansbach behielt den Durchblick und die Ruhe, wohl wissend um ihre individuelle Klasse, und beendete den Satz mit 25:21 erfolgreich. Noch einmal ging es ausgeglichen los (6:7). Dann sorgte Ansbachs Ausnahmekönnerin Conny Eichler mit ihren Aufschlägen bis zum 6:16 für die Vorentscheidung. Als man sie endlich dort weg hatte, war das Spiel zwar entschieden, aber der FSV noch ehrgeizig genug, dagegen zu halten. So erlebten die Zuschauer noch ein unterhaltsames Spielchen mit vielen klasse Aktionen. Vor allem Rebekka Stimpfle, die bis dahin wenig gespielt hatte, zeigte mit ihren Schmetterschlägen, dass sie noch nichts verlernt hat. Mit 25:15 setzte sich die überragende Mannschaft der Liga, viele exzellente Könnerinnen und eine Ausnahmeathletin, sicher durch und steuert direkt auf ihr Ziel Dritte Liga zu. Auf den FSV warten am Wochenende die großen Herausforderungen in Franken mit zwei Spielen in Neudrossenfeld und beim Tabellenletzten Erlangen.

FSV: Theresa Wizinger, Simone Klaus, Steffi und Rebekka Stimpfle, Eva-Maria Schröter, Kristin Löfflad, Maria und Christina Altenburger, Melli Dauser, Manuela Liebhäuser

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