Regionalliga – Damen 1 bezwingen Nürnberg deutlich

no images were found

Kleiner, aber sehr sprungkräftig und mit viel Gefühl – Melanie Dauser bei einem gekonnten Lob über den Block des VFL Nürnberg. Die Neue im FSV-Team spielt sich immer besser ein.

Die Regionalligadamen des FSV Marktoffingen starteten mit einem 3:0 Sieg gegen den VFL Nürnberg 2 verheißungsvoll in die heiße Herbstphase mit 6 Spielen in 6 Wochen. Nach nur 54 Minuten besiegten sie den in allen Belangen unterlegenen Gegner, der allerdings auf seine etatmäßige Zuspielerin verzichten musste.

In der bis auf den letzten Platz besetzten Halle dauerte es nur wenige Minuten bis die FSV Damen das Spiel im Griff hatten. Der von der fast fehlerfrei spielenden Libera Simone Stark organisierte Annahmeriegel funktionierte hervorragend und so lief eine Angriffswelle nach der anderen auf den VFL Nürnberg zu. Zuspielerin Theresa konnte aus diesen gut angenommenen Bällen die vom Trainer geforderten schnellen Spielverlagerungen spielen und die oftmals frei gespielten Angreiferinnen sorgten für Wirkung. Die ersten Kracher gelangen Eva-Maria Schröter. 3:11, 9:16 – die Auszeiten Nürnbergs waren fast wie Hilferufe. Mit 25:14 war der Einstieg ins Spiel überzeugend gelungen. Für Nürnberg sollte es aber noch dicker kommen. Theresa Wizinger und Rebekka Stimpfle überrumpelten den VFL mit ihren Aufschlagserien bis zum 9:1. In diesem Hoch gelang dem FSV alles. Jojo Hurler trumpfte mit einer fast 100%-igen Trefferquote im Angriff auf und Kapitän Steffi Stimpfle war vorne wie hinten die Leitfigur des FSV-Spiels. Ab 16:4 beteiligten sich auch die eingewechselten Manuela Liebhäuser und Melanie Dauser erfolgreich an der munteren Punktejagd. Mit 25:9 gelang in nur 16 Minuten ein einstelliges Satzergebnis. Für die Nürnbergerinnen lief es im 3. Satz nur kurzzeitig besser. In einer Auszeit beim Stand von 9:6 forderte Coach Josef Wizinger wieder mehr Konzentration von seiner Mannschaft und bekam diese auch. Ein klasse Zwischenspurt mit zwei Aufschlagserien von Theresa Wizinger und Jojo Hurler und vielen schönen Angriffszügen schraubten die Führung auf 22:11. Henny Nürnberger mit 4 Aufschlägen und ein nicht mehr so konsequenter FSV in der Ballannahme und Feldabwehr verhinderten für Nürnberg ein weiteres Debakel und brachten ihnen ein mit 25:20 noch moderates Satzergebnis ein. Fazit: Eine konsequente Vorstellung und ein in allen Teilen homogenes Team waren gegen diesen an diesem Tag doch recht schwachen Gegner Garanten des klaren Sieges. Am Samstag geht es nach Hahnbach (bei Sulzbach-Rosenberg) gegen den letztjährigen Meister der Bayernliga Nord.

FSV: Simone Stark, Theresa Wizinger, Maresa, Rebekka und Steffi Stimpfle, Eva-Maria Schröter, Steffi Oettle, Jojo Hurler, Melanie Dauser, Manuela Liebhäuser