Regionalliga – Damen 1 aus dem Aufstiegsrennen ausgeschieden

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13:16 – jetzt begann die große Zeit von Eva-Maria Schröter (hier im Angriff), die  im 2. Satz  erst bei einer 19:16 FSV-Führung wieder gebremst werden konnte.

 

Die Regionalligadamen des FSV Marktoffingen sind nach der 0:3 Niederlage in Obergünzburg im Rennen um den Relegationsplatz zur dritten Liga ausgeschieden. Nach dem Ende dieser Träumereien befinden sie sich wieder auf dem festen Boden der Regionalliga, was beim FSV angesichts der anstehenden fünften Regionalligasaison ebenfalls als großer Erfolg gewertet wird.

Das Spitzenspiel im Allgäu hielt über zwei Sätze, was es versprach. Zwei spielstarke Einheiten boten alles, was hochklassiges Volleyball ausmacht: harte platzierte Aufschläge, lange Ballwechsel mit spektakulären Rettungsaktionen und harten Schmetterschlägen, gegen die kein „Kraut gewachsen war“. Der FSV war in diesen zwei Sätzen voll dabei und lag häufig knapp in Führung. Beide Male setzte sich am Ende die Heimmannschaft durch, die den Rückenwind ihres eigenen Publikums dabei geschickt und konsequent ausnutzte. Nach völlig ausgeglichenem Start setzte beim FSV Theresa Wizinger mit ihren Aufschlägen ein erstes Zeichen. Ein erste bemerkenswerte Führung (12:9) hielt der FSV bis zum 17. Punkt. Eva-Maria Schröter über außen und Steffi Stimpfle in der Mitte machten die meisten Punkte. Obergünzburg schlug mit seiner gefürchteten Aufschlägerin Juli Gleich, der 5 Punkte in Serie gelang, erfolgreich zurück (25:20). Auch im 2. Satz gaben beide Teams sehr zur Freude der Zuschauer „Vollgas“. In der ersten Satzhälfte konnte sich kein Team absetzen. Jeder Punkt musste mit viel Aufwand regelrecht erkämpft werden. Dann kam Bewegung in die Ergebnislandschaft. Zuerst gelang den Allgäuerinnen mit 16:13 ein kleiner Vorsprung, den die an diesem Tag stärkste FSV-lerin Eva-Maria Schröter mit viel Willenskraft und Risikobereitschaft im Aufschlag und mit Hinterfeldangriffen fast im Alleingang auf 19:16 konterte. Aber auch die letzte vielversprechende FSV-Führung mit 23:22 reichte nicht zum Satzausgleich, weil das vom Publikum angetriebene Heimteam noch einmal volles Risiko ging und dafür mit 25:23 belohnt wurde. Leider war der bis dahin spannende Kampf nun entschieden. Zum einen gelang den athletischen Gastgeberinnen nun alles und zum anderen erlahmte beim FSV der Glaube an einen Erfolg von Punkt zu Punkt. Erwähnenswert über diesem Satz ist nur noch, dass die 14-jährige Schwabenauswahlspielerin Nadine Willig zu ihrem ersten Regionalligaeinsatz kam und dabei ihre Sache gut machte. Das bis dahin hochklassige und spannende Spitzenspiel endete mit 13:25 ganz anders, als es begonnen hatte.

FSV: Theresa Wizinger, Manuela Liebhäuser, Joana Hurler, Melanie Dauser, Eva-Maria Schröter, Maresa, Rebekka und Steffi Stimpfle, Simone Stark, Nadine Willig