Damen 3 – Erfolgreiche Relegation zur Bezirksliga

2015-04-18 Klassenerhalt D3 001Geschafft – ein weiteres Jahr Bezirksliga für Cindy Helmschrott, Franzi Altenburger, Johanna Stempfle, Sylvia Geiß, Alexandra Mayer, Tamara Bosch, Antonia Leberle, Trainer Achim Schmid und vorne Anja Hönle, Lena Stempfle, Milena Bergdolt, Jasmin Bayerle, Magdalena Michl

 

„Wir bleiben hier, hier bleiben wir!“ schallte es auf der Heimreise von Obergünzburg durch den vom FSV Marktoffingen gecharterten Reisebus, der längst zum Partybus geworden war. Die Damen 3 hatten durch zwei Siege gegen Inchenhofen (3:2) und Obergünzburg II (3:0) das Relegationsturnier gewonnen und es damit zum ersten Mal geschafft, die Bezirksliga zu halten. Ein für eine Dritte bemerkenswerter Erfolg in der obersten schwäbischen Spielklasse.

Die FSV-Damen mussten als erstes gegen Inchenhofen ran, weil diese das Auftaktspiel gegen Obergünzburg mit 1:3 verloren hatten. Coach Achim Schmid überraschte mit der 17-jährigen Zuspielerin Magdalena Michl in der Startsechs. Sie lenkte die Geschicke ihres Teams hervorragend, so dass der erste Satz so verlief, wie man es sich von einer ligahöheren Mannschaft vorstellt: souverän und effektiv – 25:20. Doch dann kam es doch, das für eine Relegation obligatorische Nervensausen. Inchenhofen hatte in der Abwehr ein klasse Bollwerk aufgebaut und setzte im Aufschlag und Angriff empfindliche Nadelstiche. Die FSV-Damen stellten auf Sicherheitsspiel um und scheiterten damit (16:25). Jetzt folgte eine rasante Achterbahnfahrt mit stets neuen oft unerwarteten Kurven. Zuerst nahm der FSV-Express Fahrt auf. Angetrieben von den Aufschlagserien von Milena Bergdolt, Tamara Bosch und Anja Hönle gelang ein überzeugender 25:14 Erfolg. Diese konstante Form hielt leider nicht an. Im 4. Satz vergaben die FSV-lerinnen durch zwei Durchhänger eine 10:5 und 20:16 Führung und schließlich auch den Satz mit 21:25. Als Inchenhofen den Tie-break mit einer 5:0 Führung begann, wurde es brenzlig. Jetzt kam die große Zeit von Toni Leberle, die bis zum 8:5 für ihr Team aufschlug. Der Bann war gebrochen und mit 15:9 der erste Sieg erzielt. Zum Spiel der Sieger steigerten sich die FSV-Damen erheblich und ihre 30 mitgereisten Fans boten den ca. 100 mit Trommeln und Kuhglocken ausgerüsteten Obergünzburgern locker Paroli. Ihre Mädels machten ihnen aber auch so richtig Freude. Angetrieben von Zuspielerin Lena Stempfle, die glänzend Regie führte und einer überragenden Außenangreiferin Sylvia Geiß, waren sie sofort Chef in der Halle. 25:16 war eine klare Ansage. Dann zeigte Obergünzburg, warum sie ebenfalls Anspruch auf die Bezirksliga stellten. Beim 21:24 glich die Halle einem Tollhaus, weil der Ausgleich greifbar nahe war. Doch Obergünzburg hatte die Rechnung ohne Toni Leberle gemacht, die bis zum 25:24 eine Aufschlagrakete nach der Anderen zündete. Etwas Glück und viel Selbstbewusstsein ermöglichten den 2. Satzgewinn mit 28:26. Der dritte Satz war dominiert von den Mitten, wobei sich Cindy Helmschrott und Jassi Beyerle manches sehenswerte Duell mit ihren starken Gegnerinnen lieferten. 19:18 – alles war sehr eng, als Johanna Stempfle zum Aufschlag kam und bis zum Schlussjubel aufschlug (25:18). Zum Abschluss noch ein Sonderlob für Libera Alexandra Mayer, die über das gesamt Turnier hinweg eine starke Leistung zeigte.

FSV: Milena Bergdolt, Tamara Bosch, Sylvia Geiß, Cindy Helmschrott, Anja Hönle, Antonia Leberle, Alexandra Mayer, Magdalena Michl, Lena und Johanna Stempfle

 

Da die Fotoseite auf unserer Homepage zur Zeit nicht funktioniert, stelle ich die Bilder mal auf einen anderen Server im Netz. Ihr könnt sie über den folgenden link aufrufen:

Bilder der Relegation

(Zum Anschauen der Bilder braucht man sich auf der Seite übrigens nicht anzumelden, den entsprechenden Hinweis einfach schließen)