Damen 1 – Regionalliga – Saisonauftakt gegen Eiselfing

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Gut, wer solche Joker hat: Manuela Liebhäuser ebnete mit 9 Aufschlägen im entscheidenden Satz den Weg zum ersten FSV-Sieg

Die Volleyballdamen des FSV Marktoffingen starteten bestens in ihre dritte Regionalligasaison. Sie holten sich gegen den TSV Eiselfing mit 3:1 nicht nur die ersten drei Punkte (neue Wertung im Volleyball), sondern überzeugten auch mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und knüpften damit nahtlos an die Leistungen aus der letzten Saison an.

FSV-Trainer Josef Wizinger hatte seine Mannschaft gut auf den Neuling Eiselfing eingestellt. Schließlich ist die hervorragende Jugendarbeit dieses Vereins bei Wasserburg in ganz Bayern bekannt. Auch beim Vorbereitungsturnier in Regenstauf konnte man sich ein Bild von der Spielstärke dieses Gegners machen. Sein Team kam auch bestens aus den Startlöchern und war vom ersten Ball weg hoch konzentriert in der von Simone Stark wieder umsichtig dirigierten Ballannahme und Feldabwehr. Das war auch nötig, denn auch Eiselfing hatte mit zwei dominanten Angreiferinnen und einem wieselflinken Libero einiges zu bieten. Vor allem die groß gewachsene Linkshänderin Hanna Huber bekam der FSV-Block nie in den Griff und sie hielt mit ihren Punkten ihr Team immer im Spiel. Spielentscheidend war letztendlich, dass der FSV im Aufschlag und Ballannahme besser war. So ebneten vier Aufschlagserien den Weg zum Sieg. Das Spiel begann intensiv mit vielen packenden Szenen am Netz und in der Abwehr. Bis zum 11. Punkt war es vollkommen ausgeglichen. Dann schlugen Steffi Stimpfle und Theresa Wizinger mit ihren Aufschlägen zu: teilweise knallhart, dann wieder mit „viel Auge“ und gemein: 19:11. Der erste Satz (25:15) war damit entschieden. Ähnlich verlief der zweite Satz. Eiselfing war wieder bis zum 11. Punkt auf Augenhöhe, bis Maresa Stimpfle mit 7 Punkten den Aufschlaghammer auspackte. 18:12 – davon erholte sich Eiselfing nicht mehr und auch den zweiten Satz (25:18) verbuchte der FSV. Eiselfings Trainer Heidlinger brachte zum dritten Satz seinen zweiten Libero und damit mehr Sicherheit in die Ballannahme. Die Gäste kassierten nun keine Aufschlagserie mehr und hatten mit ihren nun weit nach außen gestellten Bällen vor allem über ihre Linkshänderin immer wieder Erfolg. Mitte des Satzes erspielten sie sich eine knappe Führung, die sie bis zum Ende (21:25) hielten. Jetzt war das Spiel plötzlich wieder offen und es folgte die wohl beste Phase des Spiels, weil nun beide Teams mit höchstem Einsatz den Erfolg suchten. Für die Zuschauer war dies nur gut, weil es nun auch die beliebten langen Spielzüge gab, die erst nach dem 6. oder 7. Versuch beendet sind. Als es schien, dass Eiselfing so allmählich die Oberhand gewinnen könnte (15:13), schlug Manuela Liebhäuser mit der letzten und für den Ausgang wohl wichtigsten Aufschlagserie zu. Ihre 9 Punkte bis zur 22:15 Führung waren umso bemerkenswerter, weil sie davor über 2 ½ Sätze das Spiel von außen erlebte. So ein Joker ist Gold wert. Den Rest besorgte die mit viel Weitsicht spielende Maresa Stimpfle (25:16).

FSV: Joana Hurler, Simone Stark, Maresa, Rebekka und Steffi Stimpfle, Steffi Oettle, Theresa Wizinger, Eva-Maria Schröter, Manuela Liebhäuser