Damen 1 – Regionalliga

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Auch Deggendorfs Block Kathi Marksmann kann den Schmetterball von Manuela Liebhäuser zum 25:21 und damit zum ersten Saisonsieg nicht mehr aufhalten.

Mit einem 3:1 Sieg gegen den TSV Deggendorf holten sich die Volleyballdamen des FSV Marktoffingen die ersten beiden Regionalligapunkte auf ihre Habenseite. Trainer Josef Wizinger sprach nach dem Spiel auch von einem äußerst wichtigen Sieg, weil damit der Start mit einem Sieg und einer Niederlage als gelungen bezeichnet werden kann. Außerdem geht man jetzt in eine 3-wöchige Spielpause, in der man mit einem positiven Erlebnis im Rücken weitaus besser arbeiten kann. Diese Pause ist entstanden, weil der nächste Gegner, der TSV Sulzbach-Rosenberg, kurz vor der Saison aus Personalgründen sein Team zurückziehen musste. Personalsorgen hatte am Samstag auch der mit nur 7 Spielerinnen angereiste TSV Deggendorf. Mit 4 Aufschlägen zur 4:0 Führung setzte Theresa Wizinger auch gleich ein eindeutiges Signal. Ihre Mitspielerinnen verstanden und setzten Deggendorf gleich mächtig unter Druck. Vor allem von Eva-Maria Schröter und Steffi Oettle ging in der Auftaktphase viel Gefahr aus. Nach 26 Minuten war der erste Satz mit 25:20 im Sack. Im 2. Satz war dann „Stimpfle-Time“ angesagt. Zunächst brachte Maresa Stimpfle mit 6 Aufschlägen bis zur 9:3 Führung den FSV-Express gleich wieder in Fahrt und dann zermürbte Rebekka Stimpfle mit weiteren 6 Aufschlägen bis zum 22:9 jeglichen Widerstand der Gäste aus Niederbayern. Dazwischen bot Steffi Stimpfle mit ihren Krachern über die Mitte noch den ein oder anderen Leckerbissen für die Zuschauer. Vielleicht war das in nur 16 Minuten herausgeschmetterte 25:12 zu einfach in die Hände gefallen, denn allen Warnungen zum Trotz schalteten die FSV-Damen im 3 Satz einen Gang zurück. Zunächst hielt man die knappen Rückstände noch für reparabel, aber als der TSV Deggendorf endlich bemerkte, dass hier trotz Personalsorgen durchaus was zu holen war, wurde es ungemütlich für die Rieserinnen. Die Niederbayern fighteten in der Abwehr nun um jeden Ball und punkteten mit vielen taktisch geschickt in die Nahtstellen der Abwehr gespielten Bälle erfolgreich. Wenn es gegen Satzende auch besser wurde, der Satz war mit 21:25 weg und das Spiel wieder offen. Trainer Wizinger brachte mit Manuela Liebhäuser und Joana Hurler frische Kräfte und auch wieder mehr Stabilität ins Spiel. Das Spiel stand auf des Messers Schneide, weil auch Deggendorf Lunte gerochen hatte.

Diese lagen Mitte des Satzes auch mehrmals knapp in Führung. Eine sensationelle Abwehraktion von Maresa Stimpfle legte bei den FSV-Damen noch einmal den Schalter für eine ganz starke Endphase um. Joana Hurler mit 3 Aufschlägen zum Ausgleich, Theresa Wizinger, die mit 2 Aufschlägen vom 22:21 bis zum 24:21 den Satzball erzielte und Manu Liebhäuser, die den 25. Punkt krachend über die Mitte versenkte, waren dabei die Hauptdarsteller.

FSV: Theresa Wizinger, Simone Stark, Steffi Oettle, Manuela Liebhäuser, Eva-Maria Schröter, Maresa, Rebekka und Steffi Stimpfle, Joana Hurler