Damen 1 – Regionalliga

Verbessert, aber noch nicht gut genug. Das ist die Erkenntnis bei den Regionalligadamen des FSV Marktoffingen. Sie lieferten am Sonntag dem TSV Nittenau zwar einen Kampf auf Biegen und Brechen, müssen aber nach der 1:3 Niederlage weiter auf die ersten Regionalligapunkte warten.

Das Spiel gegen die Oberpfälzerinnen nahm schnell Fahrt auf. Diese nutzten zunächst ihre körperliche Überlegenheit und machten mit ihrem Block am Netz für die Außen dicht. Maresa Stimpfle, Theresa Wizinger und Steffi Stimpfle hielten mit ihrem verbesserten Aufschlag ihr Team im Rennen (12:12, 16:16). Als es allerdings um die erste Entscheidung ging, spielte Nittenau seine ganze Regionalligaerfahrung aus und der FSV lag wieder einmal mit 0:1 (19:25) zurück. Das gute Spiel wurde nun noch intensiver. Theresa Wizinger vermied nun die Außenpositionen und suchte ihre Mitten Steffi Stimpfle und Manuela Liebhäuser, die im Angriff in den Sätzen 2 und 3 einen starken Eindruck hinterließen. Zunächst geriet man noch einmal mit 6:12 in den Rückstand, weil Nittenau gefährlich aufschlug. Dann bliesen Rebekka Stimpfle, die sich als einzige FSV-Außenangreiferin regelmäßig gegen den langen Nittenauer Block durchsetzen konnte und Manuela Liebhäuser mit 7 Aufschlägen zur Aufholjagd (15:14). Das Spiel war auf seinem Höhepunkt angelangt und die gut 150 Zuschauer gingen bei jeder Aktion mit. Am Satzende hatte aber Nittenau 2 bis 3 mal das glücklichere Händchen und wehrte den FSV Ansturm knapp aber erfolgreich mit 25:23 ab. Die FSV-Damen bewiesen aber, dass sie inzwischen spielerisch in der Regionalliga angekommen sind. Trotz des erneuten Rückschlages legten sie noch einen Zahn zu. Verbissen wurde in der Abwehr um jeden Ball gekämpft. Libero Simone Stark war in der Abwehr überall zu finden und stand in der Annahme bombensicher. Theresa Wizinger brachte ihre Mitte noch besser ins Spiel, wo Manuela Liebhäuser und Steffi Stimpfle für ihre sehenswerten Schnellangriffe Szenenapplaus erhielten. Da jetzt auch der Aufschlag bei den meisten FSV-lerinnen endlich Regionalligaformat erreicht hatte, war man erstmals deutlich überlegen. 5:1, 13:5, 18:13 waren die Stationen zum ersten Satzgewinn (25:21), der auch die Hoffnungen deutlich nährte. Leider trat die Ernüchterung sehr schnell ein. Zu Beginn des 4. Satz fand man keine Einstellung auf die taktisch und scharf geschlagenen Aufschläge von Nittenaus Susann Schelenz. Das Spiel wirkte in dieser Phase zerfahren, was den größeren Spielerinnen Nittenaus, die manchen knappen Netzball verwerteten, entgegen kam. Erst beim 8:15 Rückstand fand der FSV seine Linie wieder. Nittenau war aber erfahren genug, um das Spiel mit 25:16 sicher nach Hause zu bringen. Fazit: Der FSV nähert sich dem notwendigen Niveau der Liga, muss aber in der Ballannahme und im Aufschlag noch mehr Konstanz zeigen. Auf ein Neues am Samstag in Hammelburg, wo bereits das erste Rückspiel fällig ist.

FSV: Theresa Wizinger, Simone Stark, Steffi, Rebekka und Maresa Stimpfle, Moni Kunert, Eva-Maria Schröter, Steffi Oettle, Manuela Liebhäuser, Antonia Leberle, Verena Klaus

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Auf Regionalligahöhe agierte FSV Außenangreiferin Rebekka Stimpfle, die sich mehrmals erfolgreich durchsetzen konnte.