Damen 1 – Regionalliga

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Ohne Punkte, aber zufrieden und zuversichtlich, dass auch das zweite Regionalligajahr erfolgreich sein könnte, kehrten die Damen des FSV Marktoffingen aus Schwabing zurück.

In einem rassigen und spannenden Spiel verlangten sie dem starken Aufsteiger FTM Schwabing alles ab und verloren nach 5 Sätzen mit 2:3.

Dass der Münchner Aufsteiger so stark war, ist auch auf eine glückliche Fügung zurück zu führen. Mit Linda Hummel, besser bekannt unter dem Mädchennamen Meyer, verschlug es eine der stärksten Bundesligaspielerinnen (TSV Sonthofen, Rote Raben Vilsbiburg) der letzten Jahre kurzfristig beruflich bedingt nach Schwabing. Das ließ die gut vorbereiteten FSV-Damen zunächst kalt. Sie präsentierten sich als eingespielte Einheit, die aus einer sicheren Annahme heraus erfolgreiche Angriffe starteten. Alles lief bis zum 15:8 locker und vielleicht etwas zu leicht. Man ließ etwas in der Spannung nach, weil der Vorsprung gehalten werden konnte (17:11). Doch dann startete Linda Hummel zusammen mit der starken Aufschlägerin Britta Jung den ersten Großangriff auf die Rieserinnen. Mit viel Power und etwas Glück drehte sie den Satz noch mit 25:23. Der Schock saß bei den FSV-Damen zunächst tief. Man brauchte bis zum Ende des Satzes, bis man wieder an die starken Leistungen aus dem Auftaktsatz anknüpfte. Nach einem 18:25 Satzverlust lag der FSV zwar mit 0:2 zurück, doch die Zuversicht war zurückgekehrt. Vor allem der stärksten FSV-Angreiferin Rebekka Stimpfle merkte man schon bei ihrer couragierten Ansprache in der Satzpause an, dass noch reichlich Leben im Team vorhanden war. Die FSV-Abwehr um Libero Simone Stark stemmte sich mit hoher Einsatzbereitschaft den knallharten Schmetterschlägen entgegen und vorne im Angriff klappten die einstudierten Angriffszüge wieder exzellent. Als Steffi Oettle Mitte des Satzes beim Stande von 15:14 fünf Aufschläge durchbrachte, war der Anschluss zum 1:2 geschafft (25:18). Jetzt stand das Spiel auf seinem Höhepunkt. Lange Ballwechsel und spektakuläre Szenen am Netz sorgten für einen hohen Unterhaltungswert für die Zuschauer. Der FSV startete besser und ging mit 11:7 in Führung. Lange herrschte dann Gleichstand, bis Schwabing mit 23:21 schon einmal am Sieg schnuppern durfte. Vor allem Rebekka Stimpfle hatte da etwas dagegen. Die sprunggewaltige Außenangreiferin machte Punkt um Punkt und verwandelte durch geschicktes Anschlagen des Blocks gleich den ersten Satzball zum 26:24 für ihr Team. Im Tie-break sah es zunächst noch gut aus (6:6). Dann folgte eine Phase, wie man sie kennt im Sport, aber nur ungerne erleben mag. Den einen gelingt alles und selber verzweifelt man an seinen Aktionen. Was vorher noch hervorragend klappte, ging nun daneben. 7 Aufschläge durch die gleiche Aufschlägerin im Tiebreak, das führt unweigerlich zur Niederlage, wie auch dieses Mal (15:6). Der Lohn für die starken Leistungen aller ging somit in wenigen schwachen Minuten verloren.

FSV: Theresa Wizinger, Simone Stark, Eva-Maria Schröter, Maresa, Rebekka und Steffi Stimpfle, Joana Hurler, Steffi Oettle

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