Bezirksliga – Damen 4 steigt in Bezirksklasse ab.

Eigentlich waren die Vorraussetzungen für die Damen 4 sehr gut um die Saison noch erfolgreich abzuschließen. Mit einer guten Punktausbeute aus den letzten Spieltagen hatte man sich in der Tabelle in eine Situation gebracht, in der die Mannschaft alles in eigener Hand hatte. Zusätzlich hatte man zum Saisonabschluss noch ordentlich trainiert und ging hoch motiviert in den letzten entscheidenden Spieltag. Einziger Wermutstropfen war, dass die verletzte Diagonalangreiferin Laura Geiß nicht mehr rechtzeitig fit wurde, ansonsten konnte Trainer Sebastian Stadali auf einen kompletten Kader zurückgreifen.

Lachende Gesichter im Verletztenlager: Christina Altenburger und Laura Geiß

Lachende Gesichter im Verletztenlager: Christina Altenburger und Laura Geiß

Diese guten Voraussetzungen änderten sich schlagartig, als sich Mittelblockerin Christina Altenburger beim Einspielen so schwer am Sprunggelenk verletzte, dass für sie an spielen an diesem Tag nicht zu denken war. Davon sichtlich erschrocken gingen die Damen dann gegen den direkten Konkurrenten Friedberg aufs Feld. Friedberg hatte das erste Spiel gegen Don Bosco Augsburg 3:0 verloren und befand sich nun in der gleichen Drucksituation wie der FSV. Beide Teams starteten dementsprechend nervös und die Zuschauer bekamen einen fehlerlastigen Satz zu sehen den der FSV mit 25:22 für sich entscheiden konnte. Den zweiten und dritten Satz fand Friedberg dann besser ins Spiel und konnte diese für sich entscheiden (14:25, 20:25), auch weil die Damen 4 nicht ihren gewohnten Druck im Aufschlag aufbauen konnten.  Mit diesem Rückstand erwachte die Mannschaft aus Marktoffingen und präsentierte ihr komplettes Können. Sechs Aufschläge von Annika Zeyer und eine Serie von 8 Aufschlägen von Bettina Hirle reichten zu einer Führung von 16:5. Alles was nun von Friedberg zurück kam wurde in der Abwehr um Libera Anna Stelzle entschärft und in krachende Angriffe über Maria Altenburger verwandelt. Nachdem der Satz mit 25:11 gewonnen wurde, gelang es den jungen Damen nicht das Momentum mit in den Tie Break zu nehmen. Ungefährliche Aufschläge und überhastete Aktionen in der Abwehr sorgten dafür, dass  keine Gefahr im Angriff ausgestrahlt wurde und die Mannschaft sich beim Stand von 4:6 schon aufgegeben hatte. Auf ein letztes Aufbäumen im Kampf um den direkten Klassenerhalt warteten die mitgereisten Fans des FSV leider vergeblich.

Zuspielerin Marlene Klaus in Aktion

Zuspielerin Marlene Klaus in Aktion

Nun also war das neue Saisonziel zumindest den Relegationsplatz zu sichern, jedoch haben die vorangegangen fünf Sätze Spuren hinterlassen. Die Etatmäßige Zuspielerin Marie Deißler, als auch Angreiferin Maria Altenburger mussten schon im ersten Satz durch die jungen Damen  aus der fünften Mannschaft ausgetauscht werden. Zuspielerin Marlene Klaus, bisher nur mit kurzen Einsätzen in der Bezirksliga, zeigte, dass sie der Aufgabe durchaus gewachsen ist und schaffte es regelmäßig ihre Angreiferinnen in Szene zu setzen. So gelangen zwar immer wieder schöne Spielzüge und gute Angriffe, jedoch konnte nicht der nötige Druck im Angriff und Aufschlag erzeugt werden um die routinierten Gegnerinnen von Don Bosco Augsburg in Bedrängnis zu bringen. Viel zu früh hatte man das Gefühl, dass die FSV Mannschaft sich schon mit ihrem Schicksal abgefunden hat und selbst der aufopferungsvoll kämpfenden Kapitänin Miriam Streinz gelang es nicht, ihre Mannschaft noch einmal in den Kampfmodus zu bringen, der an diesem Spieltag so wichtig gewesen wäre. Nach drei Sätzen (zu 18, 15 und 17) ging das Spiel an Don Bosco und somit verabschieden sich die Damen 4 nach einer Saison wieder aus der Bezirksliga.

Bilder zum Spieltag gibts hier

Für den FSV im Einsatz: Maria Altenburger, Marie Deißler, Leonie Gabler, Bettina Hirle, Marlene Klaus, Anna und Katharina Stelzle, Miriam Streinz und Annika Zeyer