Bezirksliga – Damen 3 beziehen zwei unerwartete Heimniederlagen

Nach dem beeindruckenden Start vor zwei Wochen mit zwei Siegen erhielten die Damen 3 des FSV Marktoffingen beim zweiten Heimspieltag einen doch etwas unerwarteten Dämpfer. Gegen die nicht so gut gestarteten Mannschaften Don Bosco Augsburg (0:3) und Sonthofen 3 (1:3) bezogen sie vom Ergebnis her betrachtet zwei deutliche Niederlagen. Bei der Analyse dieser Ergebnisse entdecken die FSV-Damen bestimmt, dass das Ergebnis auch ganz anders hätte ausfallen können. Bei 5 der 7 Sätze verhielten sie sich in den Endphasen einfach zu „grün“: zu wenig Risikobereitschaft, zu wenig Glaube an das eigene Können, keine, die in dieser Phase das Spiel an sich reißt. Dass es dann oft das Glück mit einem nicht gut meint, kommt im Sport bekanntlich öfters vor. Gegen Don Bosco fanden die FSV-lerinnen nach schwachem Beginn (15:25) ab dem zweiten Satz zu ihrem Spiel. Vor allem Johanna Stempfle und Sylvia Geiß punkteten nun erfolgreich. Dann zwei beinahe identische Endphasen. Der FSV führte jeweils mit 23:21, verschlug einmal den Aufschlag und das andere Mal fiel ein artistisch geretteter Ball der Augsburgerinnen mit viel Glück im hintersten Feldeck des FSV auf den Boden .

Gegen Sonthofen zeigten sich die Rieserinnen zunächst von dem Schock gut erholt und taten gegen die bis dahin vor allem im Angriff Fehler anfälligen Allgäuerinnen etwas für ihr Selbstbewusstsein. Das deutliche 25:9 war aber auch eine Folge konsequent durchgezogener FSV-Aufschläge. Das sollte sich leider ändern. Die FSV-Damen verschliefen den Start in den zweiten Satz, Sonthofen erkannte seine Chance und wurde deutlich besser. Das Spiel verlief nun auf Augenhöhe und sehr spannend, was eigentlich schön und gut ist. Nicht aber, wenn man dann selber trotz Führung am Ende den Kürzeren zieht. Der Ausgangspunkt war meist ein verschlagener Aufschlag. Sonthofen hatte hier in mentaler Hinsicht ein deutliches Plus, denn in allen drei Sätzen genügte eine Aufschlägerin, die den Satz entschied (23:25, 19:25,23:25). Auch wenn die Realität die Damen 3 wieder eingeholt hat, gibt es doch die Erkenntnis für die nächsten Spiele, dass man vom Niveau her in der Liga „dabei ist“.

FSV: Milena Bergdolt, Jasmin Beyerle, Tamara Bosch, Sylvia Geiß, Cindy Helmschrott, Anja Hönle, Antonia und Carina Leberle, Alexandra Mayer, Magdalena Michl, Johanna und Lena Stempfle