Landesliga – Damen 2 erkämpfen sich „kleine Belohnung“

Der erkämpfte Punkt gegen Grönenbach war der Verdienst von Laura Geiß, die mit einer klasse Serie vom 22:24 bis zum 26:24 den vierten Satz zum 2:2 entschied. Foto: Bernhard Liebhäuser

Große Herausforderungen, sehenswerte Spiele und am Ende auch noch eine kleine Belohnung in Form eines Punktes waren die Attribute des Landesligaspieltages am Sonntag in Marktoffingen. Mit dem Dritten TSV München-Ost (1:3) und dem Zweiten TV Grönenbach (2:3) traten zwei Meisterschaftskandidaten gegen die Zweite des FSV Marktoffingen an. München setzte gleich im ersten Satz eine Duftmarke. Zwar konterte Leonie Gabler mit 5 Aufschlägen die Gästeführung zum 12:12, im letzten Satzdrittel gelang das aber auch Münchens Julia Rietz und der Satz ging mit 25:21 an die Gäste. Anna-Lisa Wagner und Madeleine Gerth legten einen guten FSV-Start in den zweiten Satz zur 7:2 Führung hin. Sofort war die FSV-Zweite gegen den starken Gegner auf Augenhöhe. Eine 6-er Serie mit Jenny Stempfle am Aufschlag brachte den entscheidenden Vorsprung zum 1:1 Ausgleich (25:19). Eine überragende Münchner Außenangreiferin und die bockstarke Abwehr waren dann der Schlüssel zum sicheren Münchner Sieg (25:17, 25:17).

Der Ligazweite Grönenbach starte derart dominant ins Spiel (25:10), dass eine schnelle  0:3 Niederlage zu erwarten war. Anna-Lisa Wagner brachte mit einer 5:0 Startserie die Zuversicht in ihr Team zurück. Sie gaben alles und hielten entschlossen dagegen. Immer wieder kleinere Rückstände, dann wieder Ausgleich. Beim 23:24 schien alles umsonst gewesen zu sein. Doch die FSV-Damen holten den Ausgleich und Johanna Altenburger machte den Satz kurzentschlossen mit 26:24 zu. So leichtfertig wollten die Allgäuerinnen ihre Titelträume nicht aufs Spiel setzen. Obwohl sich der FSV weiter mit allen Kräften entgegenstemmte, war die erneute Gästeführung nicht zu vermeiden (25:19). Grönenbach gab auch im vierten Satz den Takt vor. Immer wieder hielten die FSV-Damen dagegen und kamen zum Ausgleich. Verena Deffner, Johanna Altenburger und Laura Geiß waren die erfolgreichsten Punktesammlerinnen. Laura gelang am Satzende auch der Coup. Beim 22:24 für die Gäste kam sie an den Aufschlag und war von dort bis zum 26:24 nicht mehr wegzubringen. Die Belohnung in Form eines unerwarteten Punktes nahm ihr Team gerne mit. Zwar wollte man nun mehr, aber Grönenbach zog zum 10:5 davon. Mit Leonie Gabler und Jenny Stempfle am Aufschlag kam der FSV beim 11:11 zum Ausgleich. Am Ende fehlte das Quäntchen Glück zum Sieg und Grönenbach rettete sich zum 15:13. Für den Samstag freuen sich die FSV-lerinnen auf das Spiel gegen Tabellenführer Obergünzburg. An Spielen gegen die Spitze haben sie nämlich am Sonntag Gefallen gefunden.

Bezirksklasse – Damen 3: Wichtige Punkte für den Klassenerhalt

5 wichtige Punkte sammelten die Damen 3 an den letzten beiden Spieltagen und haben sich damit ein kleines Polster von 6 Punkten zum Relegationsplatz um den Abstieg angelegt. Das wichtigste Spiel war dabei das gegen den Landkreisrivalen Gosheim. Hier waren die FSV-Damen zur rechten Zeit fokussiert und in Form. Außer einem Rückschlag im zweiten Satz (20:25) hatten sie ihren Gegner weitgehend im Griff und gewannen die anderen Sätze mit 25:17, 25:19 und 25:15 mit deutlichem Vorsprung. Gegen den Zweiten Altenmünster schnupperten sie nach verlorenem 1. Satz (15:25) in den nächsten beiden Sätzen am Satzgewinn, doch jeweils beim 23:23 hatte der Favorit das bessere Händchen für die „big points“ und gewann jeweils mit 25:23. Eine Woche davor holten sie in Affing zwei Punkte, es hätten aber auch mehr sein können. Gegen Affing/Hollenbach wechselten sich die beiden Teams bei den Satzgewinnen ab. 20:25, 25:14, 20:25, 26:24, jetzt musste der Tiebreak entscheiden. Diesen gewann Affing auf Grund eines sehr guten Starts in den Satz mit 15:10. Rehling war der zweite Gegner und da sah es nach zwei Sätzen überhaupt nicht rosig aus: 21:25, 13:25. FSV-Coach Theresa Mezger stellte ihr Team auf drei Positionen um und hatte recht damit. 25:16, 25:19 – erneut ging es in den Tiebreak. Beim 12:10 war der Sieg in Sichtweite, aber erneut fehlten die „big points“ in dieser heißen Phase und der Sieg ging mit 17:15 an Rehling. Trotz zweier ärgerlich knappen Niederlagen hatten die FSV-Damen zwei weitere Punkte für den Klassenerhalt eingesammelt.  

Kreisliga – Damen 4 und Jugend U18: Mammutprogramm am Wochenende

Eine echten Härtetest absolvierten die U18-Mädels des FSV Marktoffingen. Insgesamt standen 7 Spiele in der Kreisliga (2) und auf der Bezirksmeisterschaft (5) auf dem Programm. Wenn es auch für den Angriff auf die Spitze nicht ganz reichte, so überzeugten sie mit 4 Siegen ihre Trainer bestens. In der Kreisliga ging es gegen die Tabellennachbarn Gundelfingen und Affing 2 um die beste Ausgangslage hinter Tabellenführer Donauwörth 3. Marktoffingens Vierte überzeugte gegen den Tabellenvierten Affing auf der ganzen Linie mit einem überlegenen 3:0 Sieg (25:16, 25:13, 25:13). Damit hatten sie die Voraussetzungen für ein Spitzenspiel gegen den Zweiten Gundelfingen geschaffen. Diese gewannen den ersten Satz im Endspurt noch recht sicher mit 25:20. Spätestens nach dem unglücklich mit 24:26 verlorenen Satz hatten die FSV-Mädels erkannt, dass sie gegen die routinierten Damen aus Gundelfingen durchaus eine Chance hatten. Angepeitscht von einer fulminanten 11-er Aufschlagserie von Elena Jung holten sie sich den 3. Satz mehr als deutlich mit 25:14. Jetzt fighteten beide Teams um jeden Ball, denn der Lohn war der 2. Platz. Punkt für Punkt ging es bis zum 23:23. Dann setzte sich erneut die größere Erfahrung der Gundelfingerinnen mit 25:23 durch. Nach kurzer Erholung traten sie am Sonntag zur Bezirksmeisterschaft in Haunstetten schon wieder an. Nach zwei überlegenen 2:0 Siegen gegen Kleinaitingen und Illertal folgte die Herausforderung der Spitze Schwabens. Zwar konnten die FSV-Mädels noch einmal ihr bestes Volleyball anbieten, für den späteren schwäbischen Meister Mauerstetten reichte es aber nicht (0:2). Die letzte Chance auf den Titel bot sich im Halbfinale gegen Sonthofen. Schnell wurde klar, dass gegen diese geballte Kraft der höherklassigen Mädels aus dem Allgäu kein Kraut gewachsen war (11:25). Zwar verloren die FSV-lerinnen auch den zweiten Satz. Hier hielten sie gut dagegen und holten immerhin 19 Punkte. Das kleine Finale um den dritten Platz gewannen sie gegen Haunstetten wieder sicher mit 25:19, 25:11. Auf dieser Meisterschaft trat auch der TSV Nördlingen an. Sie verloren gegen Sonthofen und Haunstetten jeweils mit 0:2 und hatten beim 1:1 gegen Pfuhl das Pech bei 22:25 und 25:23 genau einen Punkt weniger gemacht zu haben als ihr Gegner. Das Spiel um Platz 7 verloren sie gegen Illertal mit 0:2. Rund um das Turnier pflegten sie echt rieserische Freundschaft und standen auch noch für ein gemeinsames Foto bereit.   

In Schwarz: TSV Nördlingen, in Blau: FSV Marktoffingen (Foto: Wizinger)

Hinten v.l.: Helena Hebold, Paula Mayr, Charlotte Lüftl, Emma Wolf, Thea Thudt, Chrissi Haim, Clara Rieger, Amalia Friedrich, Lisa Wiedemann, Jana Biller; Vorne: Jana Fix, Annalena Kneer, Minja Rudukic, Lina Bachmann, Dana Hager, Tina Stimpfle

Jugend U16 – FSV qualifiziert sich überlegen für die Schwäbische

Mit die auffälligste Spielerin in Hochzoll war die sprungkräftige FSV-Mittelangreiferin Leonie Stempfle (63), hier nach Zuspiel von Marie Deibler (57)

Sehr überlegen qualifizierten sich die U16 Mädchen des FSV Marktoffingen und des TSV Nördlingen in Augsburg-Hochzoll für die schwäbische Meisterschaft. Sie gewannen gleich ihren beiden Vorrundenspiele und hatten damit ihr Soll erreicht. Nördlingen bezwang nach 0:1 Rückstand noch den Nachwuchs des Drittligisten Augsburg-Hochzoll mit 2:1 und gewann auch das Spiel gegen Haunstetten souverän mit 2:0. Die Gegner des FSV Marktoffingen, der FC Kleinaitingen und der VFR Jettingen, waren schon froh, wenn sie in den zweistelligen Punktebereich kamen. Vor allem ihr gekonnter Spielaufbau über die Zuspielerinnen Ramona Wolf, Marie Deibler oder Elisa Vescera waren schon eine Stufe weiter als der ihrer Gegnerinnen.

Jugend U18, U15 und U13 – Makellose Erfolgsbilanz

Die erfolgreichen U13 Mädchen nach ihrem ersten Spieltag (alle Altersklassen zusammengefasst), Foto: Marianne Wizinger

12 Spiele, 10 Siege ohne Satzverlust (nur bei den zwei Vereinsduellen musste es der Sache gemäß Niederlagen geben) war die klasse Bilanz der Jugendteams des FSV Marktoffingen in den Altersklassen U18, U15 und U13.

Die U18 Mädchen wollten sich beim Turnier in Gersthofen eines der Tickets für die Bezirksmeisterschaft holen. Sie ließen jedem Gegner an diesem Tag keinen Hauch von einer Chance. Pfuhl und Haunstetten wurden mit jeweils einem glatten 2:0 Sieg auf die Vorrundenplätze 2 und 3 verwiesen. Da sich auch Nördlingen gegen Kleinaitingen und Gersthofen den Gruppensieg holte, gab es im Endspiel ein Lokalderby. Auch hier war schon nach dem ersten Satz (25:9) klar, dass die FSV Mädels an diesem Tag eine Klasse für sich waren. Auch als der FSV im 2. Satz auf verschiedenen Positionen umstellte war er mit 25:20 erfolgreich.

In Harburg traten die U15 Mädchen an. Auch sie gestatteten den Teams aus Nördlingen und Ebermergen keinen Satzgewinn. Bemerkenswert war dabei die positive Entwicklung der FSV-Ersten mit Lina Schmidt, Jule Fuchs, Ramona Wolf und Emily Pücher, die auf dem Kleinfeld richtig gute Angriffszüge mit Schmetterschlag aufbauten.

In Marktoffingen wollten auch die U13 Mädchen in diesem Erfolgskonzert mitspielen. Die beiden FSV-Vertretungen waren an ihrem ersten Spieltag hellwach und gut drauf, so dass gegen Nördlingen 1 und 2 sowie gegen Gosheim und Ebermergen gefeierte 2:0 Siege gelangen.