Jugend U13 – Riesderby bei der Südbayerischen in Vilsbiburg

Von links hinten : Marianne Wizinger, Lea Bauer, Yelda Erdogan, Johanna Frieß , Ramona Wolf, Rebekka Knaus, Jule Singheiser, Thomas Frieß 
Links vorne : Lina Huber, Lara Enßlin , Isabell Hederer, Marie Deibler, Anna-Lena Koglin, Lina Wunderlich (Foto: Josef Wizinger)

Wenn das letzte Spiel bei der südbayerischen Meisterschaft der U13 Mädchen Nördlingen gegen Marktoffingen heißt und es im 16-er Feld um Platz 11 geht, dann weiß man, dass in beiden Vereinen gute Nachwuchsarbeit geleistet wird. Dass sich Marktoffingen dabei erst im Tie-break mit 2:1 durchsetzte, zeigt dass beide Vereine in dieser Altersstufe gleich auf sind. Bei dem zweitägigen Turnier in Vilsbiburg hatten beide Vereine bereits am Samstag trotz Niederlagen gegen die Spitzenteams auch ihre Highlights. Nördlingen beendete nach Siegen gegen Lenggries und Dingolfing hinter dem späteren Sieger Jahn München sogar den zweiten Platz in der Gruppe. Den Sprung zur Bayerischen verpassten sie gegen Mauerstetten 2 mit 0:2. Marktoffingen machte große Formschwankungen durch. Auf den hochwertigen 2:1 Sieg gegen den Vierten der Meisterschaft ESV Neuaubing folgten Niederlagen gegen Lohhof und Straubing. Das führte bei Punktgleichheit dreier Teams zum letzten Gruppenplatz. Am Sonntag kämpften beide Rieser Mannschaften im Topf der Plätze 9-16. Weil sie sich beide ähnlich durchkämpften, endete die Meisterschaft mit dem oben genannten Riesderby in Niederbayern. Marktoffingen gewann dabei gegen Dingolfing, verlor aber gegen Planegg Krailling. Nördlingen besiegte Gotteszell, verlor aber gegen Lohhof. Am Ende waren alle Rieser Mädels (siehe Foto) und die beiden Nachwuchstrainer Marianne Wizinger (FSV) und Thomas Frieß (TSV) hoch zufrieden.

Kreisklasse – Marktoffingen V mischt im Titelkampf mit

Freude nach dem Sieg über Tabellenführer Donauwörth 3, hinten v.l. Tina Stimpfle, Dana Hager, Lisa Wiedemann, Lena Schöps, Clara Rieger, Amalia Friedrich, Elena Jung, Emma Wolf, vorne Marianne Wizinger, Jana Fix, Celine Müller, Josef Wizinger
 

Der Titelkampf in der Volleyballkreisklasse spitzt sich vor den letzten 3 Spielen zu. Ausschlaggebend waren dazu am Samstag zwei Spitzenspiele, bei denen zwei Mal Marktoffingen 5 beteiligt war. Zuerst erspielten sich die FSV-Mädchen in diesem Titelkampf einen Vorteil, indem sie den mit nur 6 Aktiven angetretenen bisher ungeschlagenen Tabellenführer Donauwörth in eigener Halle klar mit 3:0 besiegten. In dem Vergleich der Gleichaltrigen beider Vereine (U16, U18) überzeugten die FSV-lerinnen mit einer besseren Ballannahme und starken Aktionen in der Offensive, was sich in den klaren Satzgewinnen von 25:17, 25:19 und 25:15 ausdrückt. Danach wurden sie in Harburg vom Tabellendritten Ebermergen deutlich mehr gefordert. Jetzt war eine körperlich starke Erwachsenenmannschaft der Gegner, der im Aufschlag und am Netz sein Potential wirksam ausschöpfte. Trotz der 1:3 Niederlage enttäuschten die FSV-Mädels keineswegs. Sie spielten in allen 4 Sätzen auf Augenhöhe. Nach zwei verlorenen Sätzen (25:19, 25:23) verkürzten sie mit 25:16 eindrucksvoll zum 1:2. Ebermergen entschied nach 18:18 Gleichstand mit einer Aufschlagsserie das Spiel (25:18). Da Ebermergen auch sein Spiel gegen Hollenbach mit 3:1 gewann, gibt es an der Spitze dieses Bild: Ebermergen (27 Punkte), Marktoffingen 5 (26), Donauwörth 3 (25). Jetzt spielt Marktoffingen noch das Rückspiel gegen Ebermergen und Donauwörth hat noch Spiele gegen Mönchsdeggingen und Hollenbach. Spannender geht es nicht. Alles ist möglich im Titelkampf.

Abteilungsversammlung

„Alle für einen, einer für alle“ hieß die Präsentation der Zukunftswerkstatt der Volleyballerinnen des FSV Marktoffingen, die ihre ersten Visionen und Ziele für die nächsten 10 Jahre darlegten. Vor allem wollen sie gerüstet sein, wenn es einmal ohne die Wizingers weiter gehen soll. Dieses Mal führte aber Abteilungsleiter Josef Wizinger durch die alljährliche Jahresversammlung. Er selber hatte auch die Gründung dieses Arbeitskreises angeregt. Sehr wichtig ist ihm dabei immer auch die Ehrung zuverlässiger Spielerinnen, weil ein Dorfverein dieses hohe Niveau über mehr als 40 Jahre nur halten kann, wenn seine Aktiven viele Jahre zu ihrem Verein stehen. Er selber führt akribisch genau die Liste über die Einsätze seiner Spielerinnen über die Jahre hinweg. Dieses Jahr standen zur Ehrung an: v.l. Tina Stimpfle und Celine Müller (über 200 Spiele), Jana Fix (100), die beiden Zuspielerinnen Marie Deißler und Jenny Stempfle (400) sowie Leonie Gabler (300). Foto: Liebhäuser

Bezirksklasse – Damen 3: großer Schritt in Richtung Meisterschaft

Die Damen 3 stürmen in großen Schritten Richtung Meisterschaft in der Bezirksklasse. Die Serie der 4 Spiele in wenigen Tagen begann zwar mit einer 2:3 Niederlage in Altenmünster, aber danach folgten drei 3:0-Siege gegen zweimal Affing und Rehling. Bei einer ungleichen Anzahl an Spielen haben sie nun 9 Punkte Vorsprung. In Altenmünster lief über zwei Sätze alles nach Plan. Bei der 2:0 (25:16, 25:21) Führung verletzte sich Leistungsträgerin Julia Seitz am Sprunggelenk und musste ersetzt werden. Der knappe Kader konnte diesen Verlust nicht wegstecken und verlor mit 14:25, 17:25 und 6:15 noch das Spiel. Auch in den nächsten Spielen war die Damen 3 auf Spielerinnen aus der Vierten angewiesen. Ina Klaus, Lilli Seitz, Sarah Boos und Charlotte Jung haben sich inzwischen in mehreren Einsätzen an die höhere Liga gewohnt und sind nun mehr als nur ein Ersatz. Wenige Tage später gewannen sie schon das Spiel in Affing sicher mit 25:12, 25:16 und 28:26. Einen großen Schritt Richtung Meisterschaft machten sie am Samstag bei den Heimspielen gegen Rehling (25:23, 25:17, 25:12) und erneut Affing (25:14, 25:13, 25:17). Profitiert hat das FSV-Spiel natürlich von der Schlagkraft und Annahmequalität der inzwischen Bayernliga erfahrenen Anna-Lisa Wagner und Miriam Streinz sowie von der genialen Zuspielerin Magdalena Michl. Wichtig auch die Stammkräfte Katharina Altenburger, Libera Susanne Wagner und die wieder genesene Nadine Willig. Nur einen Satz, diesen aber fulminant mit einer Aufschlagserie bis zum 7:0, spielte die nicht ganz fitte Marie Geiß.

Bayernliga – Damen 1: Bilanz unentschieden

Zwei der Besten an diesem Wochenende Steffi Stimpfle (8) und Marie Deißler (9) im Spiel gegen Rosenheim

Auch wenn die Wochenendbilanz für die Damen 1 des FSV Marktoffingen unentschieden ausfiel, war es in jeder Hinsicht endlich wieder mal ein richtig gelungenes Sportevent. Ein klasse Heimspiel mit zwar noch wenigen Zuschauern, aber dafür mit von DJ Nils gekonnt entfachter Stimmung, das Spitzenreiter Rosenheim erst nach starker Gegenwehr der FSV-Damen mit 3:0 gewann, war am Freitag der Auftakt. Am Tag darauf traten sie dann erstmals seit November wieder in einer Stammformation an und besiegten den Tabellendritten Eichenau klar mit 3:0.

Der ungeschlagene Spitzenreiter Rosenheim trat mit einem in allen Bereichen starken Team, aus dem die Zuspielerin herausragte, an, enorm abwehrstark und in entscheidenden Phasen gnadenlos effektiv. Das war auch nötig, weil der FSV mit dem Ziel, dem Spitzenreiter die ersten Punkte abzunehmen, diesem auch alles abverlangte. Vor allem die Sätze 1 und 2 hätten auch an den FSV gehen können. Als Maria Altenburger ein fulminantes Aufschlagass zum 22:21 ins Rosenheimer Feld donnerte, kochte die Stimmung erstmals hoch. Nach verschlagenem Aufschlag konterte Rosenheim mit Antonia Buchner am Aufschlag meisterlich zum 25:22. Beinahe gleiche Situation im 2. Satz. Rosenheim wehrte beim 23:24 erfolgreich einen Satzball des FSV ab und überstand auch die Verlängerung mit Satzbällen auf beiden Seiten erfolgreich. Echt sehenswert, wenn auch aus falscher Sicht, Antonia Buchners Longline-Ass ins äußerste „Einsereck“ zum 30:28 für Rosenheim. Auch der dritte Satz war bis zum 19:20 umkämpft. Der Endspurt zum 25:20 gehörte dann dem Spitzenreiter, der seinen Platz eindrucksvoll bestätigte.

Am Samstag beim Dritten Eichenau konnte FSV-Coach Josef Wizinger wieder Kristin Löfflad, die wochenlang mit einer Fingerverletzung ausfiel, auflaufen lassen. Damit war endlich wieder die geplante Grundformation auf dem Feld. Der Start ging aber eindeutig an Eichenau, das mit seinen lang gezogenen Aufschlägen die FSV-Annahme durcheinander brachte. 4:9, 6:12, 8:14 – es sah nicht gut aus für die Rieserinnen, zumal einige Eichenauerinnen über sich hinaus wuchsen. Zwei Auszeiten beim FSV trugen Früchte. Die Vorgaben waren: geduldiger und effektiver spielen und das Tempo variieren. Eichenaus Vorsprung schmolz dahin (18:19) und die FSV-lerinnen setzten die Vorgaben in der Endphase perfekt um (25:23). Besser platzierte Aufschläge und eine präzise Ballannahme waren der Grundstock für die nun deutliche Überlegenheit. Die zum MVP gewählte FSV-Zuspielerin Marie Deißler entwickelte ein variables Angriffsspiel und ihre Mitspielerinnen nutzten diese Vorlagen zu einem sehenswerten Angriffswirbel aus. Eichenau war nun chancenlos. Die Satzergebnisse von 25:14 und 25:15 sprechen eine deutliche Sprache. Gewinner des Wochenendes war neben dem Team vor allem Steffi Stimpfle, die seit über 25 Jahren in der Ersten spielt und in den Pandemiejahren ein feste Größen ist, die nie ausfiel. Auch der überraschende Wintereinbruch konnte ihren x-ten Frühling nicht verhindern. Am Freitag MVP und am Samstag eine Aufschlagserie vom 9:11 bis zum 22:11. Nie war sie so wertvoll…..

FSV: Marie Deißler, Kristin Löfflad, Steffi Stimpfle, Maria Altenburger, Eva-Maria Schröter, Melli Dauser, Lisa Müller, Anna-Maria Stelzle, nur am Freitag Milena Leberle und Jenny Stempfle