Bezirksliga – Damen 3 weiter im Abstiegskampf

Im Kampf um den Klassenerhalt in der Bezirksliga wird es für die Damen 3 des FSV Marktoffingen so richtig eng. In Schwabmünchen gelang ihnen nur der Gewinn eines Punktes. Somit bleiben sie auf dem vorletzten und damit direkten Abstiegsplatz hängen. Der eine Punkt und die Tatsache, dass sie weniger Spiele als ein Teil der Konkurrenz ausgetragen haben, hält sie jedoch im Rennen.

Schneechaos bei der Anreise und zwei recht unbefriedigende Sätze (11:25, 23:25) gegen den Gastgeber TSV Schwabmünchen ließen zunächst nur wenig Freude aufkommen. Allerdings deutete sich schon im knapp verlorenen zweiten Satz eine Trendwende an, die dann richtig Fahrt aufnahm. Ein deutlich verbesserter Aufschlag und viel mehr Dynamik im Spielaufbau und Angriff führten zum Satzausgleich (25:17, 25:17). Den notwendigen Befreiungsschlag in Form eines Sieges gegen den Tabellenvierten ließen die FSV-Damen leider aus. Im Tie-break gelang nichts mehr (3:15) und der greifbar nahe Überraschungssieg war weg. Das folgende Spie gegen den TSV Sonthofen 3 war ein sogenanntes 6-Punktespiel. Der nur einen Platz vor dem FSV stehende Gegner beherrschte trotz intensiver FSV-Gegenwehr das Spiel über die volle Länge und baute seinen Vorsprung mit dem 3:0-Sieg (25:18, 25:19, 25:19) auf 7 Punkte aus.

Damit bekommt der kommende Heimspieltag am Samstag ab 14.30 Uhr eine große Bedeutung. Die Gegner dabei könnten nicht unterschiedlicher sein. Los geht es gegen das sieglose Schlusslicht Friedberg 2. Danach möchte der Tabellenzweite Bad Grönenbach seine Chancen auf den Aufstieg aufrecht erhalten. Für die FSV-Damen sollten es angesichts der Tabellensituation am besten zwei Siege werden.

Regionalliga – Tabellenführer Sonthofen zu stark

 

Im Block hatte Tabellenführer Sonthofen die FSV-Damen meist im Griff. Insbesondere die starken Mittelblockerinnen, hier gegen einen Angriff von Eva-Maria Schröter, machten richtig „dicht“.

Der Tabellenführer Sonthofen 2 demonstrierte beim Gastspiel in Marktoffingen seine ganze Klasse. Souverän gewannen sie die Durchgänge 1 und 2 (25:10, 25:8) und ließen den FSV-Mädels auch im dritten Satz keine echte Siegchance (25:17).

Das Spiel begann auf Grund der chaotischen Straßenverhältnisse auf der A7 eineinhalb Stunden später und auch gleich mit einer sehr gelungenen FSV-Angriffskombination, die Steffi Löhmann sehenswert verwertete. Dann war aber Sonthofen schon da. Die über 4 stündige Anreise steckten sie vom ersten Ball ab weg und dominierten aufbauend auf knallharten und gut platzierten Aufschlägen das Spiel. Die FSV-Damen hielten zunächst mit einem Abstand von 3-4 Punkten bis zum 9:13 mit, erlebten dann aber den ersten Tiefpunkt, als die Sonthofenerin Nicole Tillhorn 10 Aufschläge bis zum 10:25 durchbrachte. Alle guten Vorsätze und Vorbereitungen einer sehr guten Trainingswoche waren plötzlich weit weg. Das Gefühl der Machtlosigkeit war wieder da und es kam noch härter. Sonthofen zog sein Spiel mit der Präzision eines Uhrwerkes und äußerst effektiv auch im 2. Satz durch. Spielerwechsel und Mut machende Teamkreise in den Auszeiten verpufften, manchmal auch etwas glücklos. Mit 8:25 verpasste der bockstarke Tabellenführer den zu Hause sonst gefürchteten FSV-Damen den zweiten Tiefschlag. Mut machend für die letzten drei Saisonspiele verlief dann lange der 3.Satz. Es war schon bemerkenswert, dass der FSV trotz zweier Klatschen nun noch einmal alle Kräfte sammelte und sie mutig in den dritten Satz warf. Effektivere Aufschläge und eine kampfstarke Abwehr ermöglichten ihnen plötzlich Vorsprünge. Sofort war die Unterstützung der Zuschauer da. Bis zum 12:12 hielt das Hoch an. Dann beendete Sonthofens Bundesliga-erfahrene Eva Schilf mit 6 Aufschlägen das Treiben (12:18). Abwehr und Angriff stemmten sich noch dagegen, aber beim Aufschlag fehlte der echte Glaube an die eigene Stärke. So gingen die letzten 5 Aufschläge (!) daneben. So gesehen ist das Satzergebnis von 17:25 sogar noch gut, zum Erfolg können solche Schwächen gegen einen Tabellenführer, der all seine Stärken eindrucksvoll demonstrierte, aber nicht führen. Fazit: Punkte weg, aber die Hoffnung für die letzten drei Spiele bleibt. Schließlich hat auch die Konkurrenz aus Erlangen 0:3 verloren. Weiter geht es in zwei Wochen zu Hause gegen den TSV Obergünzburg.

FSV: Jenny Stempfle, Theresa Wizinger, Melli Dauser, Steffi Stimpfle, Steffi Löhmann, Kristin Löfflad, Eva-Maria Schröter, Maria und Christina Altenburger, Manu Liebhäuser, Rebekka Obel

Bilder vom Spiel

Bezirksklasse – Damen 4 holt 5 Punkte in Inchenhofen

Obwohl sie nur 5 der möglichen 6 Punkte holten, schoben sich die Damen 4 des FSV Marktoffingen wieder auf den zweiten Tabellenplatz der Bezirksklasse Nord. Der bisherige Zweite Inchenhofen wurde in seiner Halle sicher mit 3:1 besiegt. Schwer tun sich die FSV-Damen derzeit mit den Teams von hinten. Das Schlusslicht Langweid knöpfte ihnen beim 3:2 Sieg einen wichtigen Punkt im Kampf um den Relegationsplatz nach oben ab.

Mit knappem Kader, auf die drei Spielerinnen der Damen 5 (eigener Spieltag) Julia Seitz, Katharina Altenburger und Marie Geiß und auf die verletzte Anna-Lisa Wagner musste man verzichten, aber top motiviert reiste man nach Inchenhofen.

Gleich zu Beginn des ersten Spiels gegen die Heimmannschaft schlugen die Damen 4 souverän auf und auch die Annahme und Abwehr funktionierten trotz der kleinen, niedrigen Halle überraschend gut. Gutes Zuspiel und gefährliche Angriffe führten zum ersten Satzgewinn (25:21). Im zweiten Satz des Spiels schlichen sich einige Eigenfehler ein, was sofort bestraft wurde (20:25). Das war aber im dritten Satz gleich vergessen. Eine saubere Annahme, ein starkes Zuspiel, schlaue Angriffe und gezielte Aufschläge brachten zwei weitere Satzerfolge mit 25:14 und 25:20 ein.

Das zweite Spiel gegen den bis dahin Tabellenletzten erwies sich als schwieriger. Die Marktoffinger Mädels kamen im ersten Satz einfach nicht ins Spiel und somit ging dieser an das gegnerische Team (22:25). Die nächsten zwei Sätze gewann die Damen 4 aber wieder (25:23, 25:17). Ein vorzeitiges Ende verhinderte der starke Tabellenletzte mit 22:25. Den entscheidenden 5. Satz lenkte Carina Willig, die vom 9:7 bis zum 13:7 aufschlug, in die richtige Richtung (15:11). Als Zweiter müssen sie nun bis zum letzten Spieltag am 24. März warten, wie die Konkurrenz spielt und ob ein Aufstieg möglich sein wird.

FSV 4: Carina und Nadine Willig, Marlene Klaus, Johanna Altenburger, Kathi und Anna Stelzle, Alicia Gentner, Susi Wetzel.

Regionalliga – Vorschau – Damen 1 empfangen den Tabellenführer

Die Hände oben, den Blick konzentriert auf den Gegner, bereit um gegnerische Angriffe abzublocken. Das sind nur drei von vielen Mitteln, mit denen Spielführerin Steffi Stimpfle und ihre Außenangreiferinnen Christina Altenburger und Melli Dauser dem Tabellenführer Sonthofen das Leben schwer machen wollen.

Wenn es am kommenden Samstag um 15:30 Uhr in der Marktoffinger Mehrzweckhalle heißt: FSV Marktoffingen gegen TSV Sonthofen, dann könnten die Unterschiede nicht größer sein. Auf der einen Seite die erste Mannschaft eines Dorfvereins, die allein mit Eigengewächsen seit 7 Jahren die Liga hält. Auf der anderen Seite die Reservemannschaft des Bundesligisten AllgäuStrom Sonthofen, die als Volleyballstützpunkt systematisch Bundesligaspieler heranzieht. Die eine Mannschaft aktuell auf dem Relegationsplatz, die andere Tabellenführer. Und trotzdem wäre Volleyball nicht Volleyball, wenn nicht auch solche David-gegen-Goliath-Spiele Spannung verheißen könnten. Dass Überraschungen möglich sind, hat vor kurzem erst der TV Erlangen gezeigt, als das Schlusslicht zu Hause Sonthofen in die Knie zwang. Solch eine Überraschung bräuchte das Team um Coach Josef Wizinger dringend, wenn man auf die aktuelle Tabelle blickt. Was das Team noch braucht? Weiterhin so viel Leidenschaft wie im Spiel gegen Neudrossenfeld und vor allem tatkräftig unterstützende Fans – vielleicht schafft es Floh „Emil“ dann mal wieder einen der ganz Großen zu würgen.

Kreisliga – Meister mit weißer Weste

Allen Grund zum Jubeln hatten vergangenen Samstag die Mädels der Damen 5 des FSV Marktoffingen. Bereits einen Spieltag vor Schluss sicherten sie sich mit zwei weiteren 3:0 Siegen gegen Biberbach und Gosheim vorzeitig die Meisterschaft in der Kreisliga. Und wäre das nicht schon beeindruckend genug – immerhin sind die Mädels durchwegs noch Jugendspielerinnen – verloren sie die komplette Saison kein einziges Spiel und behielten bis zum letzten Spiel die weiße Weste an. Diese Nervenstärke und Überlegenheit zeigten die FSV-lerinnen auch am vergangenen Samstag: als es im zweiten Satz gegen Gosheim bereits 17:7 für den Gegner hieß und Trainer Veronika Oettle den Satz bereits abgehakt hatte, servierten nacheinander Sophia Hoffmann, Julia Seitz und Marie Geiß Aufschläge der besonderen Sorte, so dass ihre Mannschaft den Satz noch zum 25:21 drehen konnte.

Die Meistermannschaft (von links): Sophie Bachmann, Milena Seitz, Trainerin Veronika Oettle, Marie Geiß, Saskia Wolf, Lilly und Julia Seitz, Lea Bosch, Katharina Altenburger, Sophia Hoffmann, Madeleine Gerth, Trainer Achim Schmidt.