Bayernliga – Damen 1-Erfolge bei Vorbereitungturnieren

hinten: Steffi Stimpfle, Maria Altenburger, Lisa Müller, Manuela Liebhäuser, Melli Dauser Mitte: Kristin Löfflad, Eva-Maria Schröter Vorne: Milena Bergdolt, Theresa Wizinger, Jenny Stempfle

„Es geht wieder was!“ das ist die Erkenntnis von FSV-Trainer Josef Wizinger nach zwei Turnierteilnahmen seiner Damen 1. Nach dem Abstieg aus der Regionalliga bedurfte es einer Neueinstellung, die im Rahmen der Vorbereitungsphase bei den Turnieren in Schwabach und Regenstauf überprüft wurde. In beiden Turnieren bestätigten die Rieserinnen, dass sie wieder klare Ziele vor Augen haben. In Schwabach wurden sie Zweiter und besiegten mit den Gastgeberinnen sogar ein Regionalligateam. Auch gegen den Drittligisten Altdorf (1:2) und bei den Siegen gegen Veitsbronn (Bayernliga Nord) sowie den Landesligisten Schwaig stand wieder ein kompaktes FSV-Team auf dem Feld, das die Ideen ihrer Trainer erfolgreich umsetzte. Auch im Trainerteam tut sich beim FSV Neues. Mit Maresa Lutz (B-Lizenz) holte sich Wizinger eine seiner Stützen aus vergangenen Regionalligajahren ins Trainerteam. Als ehemalige Mitspielerin soll sie das wichtige Bindeglied zwischen Trainerteam und Mannschaft sein. Da sie vor wenigen Jahren selbst noch auf dem Feld stand, verspricht sich FSV-Trainer Wizinger auch noch eine engere Überprüfung der Realisierbarkeit neuer Technik- und Taktikvorgaben. Am Wochenende fand nun der zweite Test in Regenstauf statt. Das Turnier verlor durch einige Absagen höherklassiger Teams zwar etwas an Qualität, war aber für die Steigerung des Selbstbewusstseins sehr wichtig. Man „verschlief“ nur den ersten Satz gegen Hahnbach 2 (2:1) und gewann alle weiteren gegen Ingolstadt und Schwandorf (jeweils 2:0) souverän. Ein echter Härtetest waren die beiden Begegnungen (Vorrunde und Endspiel) gegen den tschechischen Drittligisten Budejovice (Budweis). Hier waren die FSV-Damen voll gefordert und zeigten über weite Phasen das Spiel, das sich ihr Trainerteam vorstellt. Sie gewannen mit einem 2:0 im Endspiel das Turnier. Als echte Verstärkung erwiesen sich die aus der Zweiten hochgeholten Spielerinnen Kathi Neuner (Libero) und Lisa Müller (Außen). Ebenfalls ganz eng an das Team herangerückt ist Milena Bergdoldt, so dass der Kader auch an Breite gewann. Es folgt ein Trainingswochenende mit mehreren Einheiten und dann am 6. Oktober gegen VCO München 2 der Start in die Bayernliga.

Jugend U13 bei der Bayerischen Meisterschaft

Neunter in Bayern, auch nicht schlecht Die FSV-U13 Mädchen Maria Bosch, Hannah Desir, Elena Jung, Tina Stimpfle, Celine Müller und Lina Bachmann eingerahmt durch ihre Betreuerinnen Eva-Maria Schröter (links) und Carina Willig (rechts)

Wenn man auf der Bayerischen Meisterschaft 5 von 7 Spielen gewinnt, dann landet man in der Regel ganz weit vorne in der Endabrechnung. Diese Bilanz erzielten die U13 Mädchen des FSV Marktoffingen in Kaufbeuren und wurden „nur“ Neunter, weil sie in der Crunch-time am Abend ihr zweites Spiel gegen Lohhof mit 0:2 verloren hatten.

Zu den zwei „echten“ U13 Mädchen Hannah Desir und Elena Jung gesellte sich das vor 4 Wochen bei der U12 siegreiche Quartett. Gleich im ersten Spiel kam es zum erneuten Aufeinandertreffen mit dem Topteam Straubing. Dies war in dieser Altersklasse schon um einiges stärker und gewann verdient mit 2:0 (25:14, 25:13). Damit waren der Gruppensieg und die direkte Qualifikation für die Top-Acht nicht mehr möglich. In den nächsten zwei Spielen bewiesen sie aber, dass sie in Bayern mithalten können. Jeweils im Tie-break besiegten sie Großwelzheim und Sulzbach Rosenberg mit 2:1. Sie schlossen die Gruppe damit als Zweiter ab, verpassten danach aber gegen den zweiten Hochkaräter SV Lohhof die zweite und letzte Chance in die Top-Acht zu kommen (17:25, 23:25). Dafür hielten sie am zweiten Tag die gesamte zweite Hälfte des 16-er-Feldes in Schach. Mit drei 2:1 Siegen gegen Straubing 2, noch einmal Großwelzheim und Vilsbiburg bewiesen sie Nervenstärke und Qualität. Am Ende blickten die FSV-Mädels und ihr Nachwuchsbetreuerstab Eva-Maria Schröter und Carina Willig auf ein weiteres gelungenes Wochenende zurück.